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Varel

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Feuer bei FSD: Ganz viel Glück im Unglück

„Unsere Arbeit geht zu 100 Prozent weiter“ – Dank an alle Helfer

Varel.

„Das war ein Riesen-

schreck“, Walter Langer, Ge-

schäftsführer der Freien Sozi-

alen Dienste (FSD), erreichte

kurz nach der Jahreswende die

Nachricht, dass das Haus der

FSD in Brand stehe.

Das große Glück im Unglück

war die Aufmerksamkeit der

Nachbarn. Die Bewohner der

gegenüberliegenden

GPS-

Wohnstätte fegten gerade

Reste der Silvesterknallerei auf

und bemerkten einen leichten

Funkenflug vom Dach des FSD-

Gebäudes. Sie informierten ihre

Betreuer, und diese riefen sofort

die Feuerwehr. Zum Einsatz ka-

men 40 Kameraden der Orts-

wehren Varel und Borgstede-

Winkelsheide mit sechs Fahr-

zeugen und der Drehleiter. Die

Polizei sicherte das Geschehen

ab. Glücklicherweise wurde nie-

mand verletzt, da sich in dem

Bürogebäude keine Personen

aufgehalten hatten.

Nach dem ersten Wasseran-

griff wurden unter Atemschutz

einige Dachstellen abgedeckt,

um nach Glutnestern zu suchen.

Diese wurden dann ebenfalls

mit Wasser gelöscht.

Ursache Feuerwerkskörper

Die Polizei geht inzwischen

davon aus, dass ein Feuer-

werkskörper den Dachstuhl-

brand verursacht hat. Damit lie-

ge zwar keine vorsätzliche, wohl

aber eine fahrlässige Brandstif-

tung vor, so die Aussage der Po-

lizei. Walter Langer ist bewusst,

dass viel mehr hätte passieren

können: „Wir sind sehr dank-

bar, dass unsere Nachbarn so

aufmerksam reagiert haben. Ich

fürchte nur zehn Minuten später

hätte der gesamte Dachstuhl

in Flammen gestanden und die

Schäden wären ungleich größer

gewesen.“

Jetzt sei gewährleistet, dass

die Arbeit bei den FSD wie ge-

wohnt zuverlässig geleistet

werden könne. „Unser Team

reagiert einfach toll – und jeder

hilft wo er kann.“ So habe schon

am Sonntag die Firma Schüll

das Dach abgedichtet, damit

keine weiteren Schäden durch

Nässe entstehen können. Durch

das Löschwasser sind die Büro-

räume im oberen Bereich beein-

trächtigt worden: „Aber unser

Team rückt enger zusammen

und die Abläufe können rei-

bungslos weitergehen.“

Menschen die besonnen

ihren Job tun

Beeindruckt zeigte sich Wal-

ter Langer auch von der Arbeit

der Polizei und der Feuerwehr,

die glücklicherweise in unmit-

telbarer Nachbarschaft ihren

Standort hatte. Die Vareler

Wehr hatte zusätzlich die Orts-

wehr Borgstede-Winkelsheide

nachalarmiert: „In solch einer

Situation ist es unglaublich

wertvoll, Menschen an der Seite

zu haben, die professionell und

ruhig ihren Job tun. Die Kame-

raden haben sehr besonnen

gehandelt und uns dadurch in

dieser sehr schwierigen und

aufregenden Situation wieder

Sicherheit gegeben.“

Durch schnelles Handeln

Schlimmeres verhindert

Michael Asseln von der Orts-

wehr Borgstede-Winkelsheide

war selbst vor Ort und zeigte

sich zufrieden mit dem Einsatz:

„Als wir kamen, waren die Vare-

ler Kameraden bereits vor Ort.

Ein Teil des Dachstuhls brann-

te. Durch das schnelle Eingrei-

fen konnte ein Ausdehnen des

Brandes verhindert werden. Wir

konnten außerdem vom Inneren

des Gebäudes aus ganz gezielt

nach Brandnestern suchen und

zugleich war außen die große

Drehleiter im Einsatz. Es gelang

uns noch Inventar in den oberen

Räumen zu sichern.“ Er machte

deutlich, dass die Wehren aus-

reichend besetzt gewesen

seien. Es sei übliche Praxis bei

Bedarf die anderen Ortswehren

dazu zu rufen: „Es war sehr

wichtig, dass so schnell reagiert

und sofort unter 112 der Alarm

ausgelöst wurde. Das hat wirk-

lich Schlimmeres verhindert.“

Der Einsatz für die Feuerwehr

war gegen drei Uhr beendet.

Informationen über die Arbeit

der Vareler Feuerwehren gibt

es auch unter www.feuerwehr-

varel.de

.

Aktuell wird bei den Freien

Sozialen Diensten nun der All-

tag organisiert und die Schäden

sobald als möglich behoben.

Walter Langer betont abschlie-

ßend: „Wir danken allen, die uns

geholfen haben von Herzen und

können gewährleisten, dass un-

sere Arbeit zu hundert Prozent

weitergeht.“

(ak)

Schreck in der Silvesternacht: Der Dachstuhl des Hauses in

der Mühlenstraße 4 wurde durch ein Feuer beschädigt. Das

schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

Fotos: privat

Die FSD können Dank der schnellen Hilfe ihre Angebote ohne

Unterbrechung aufrechterhalten.