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Varel

Friebo 1/2018

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Bürgermeister Gerd-Christian Wagner: „Unsere Politik wirkt!“

Varel braucht eine Veranstaltungshalle, sanierte, bezahlbare Wohnungen und ein neues Feuerwehrhaus

Varel. Im Gespräch mit dem

Friebo blickt Varels Bürger-

meister Gerd-Christian Wag-

ner auf das vergangene Jahr

zurück und nimmt gleichzei-

tig zu einigen Themen Stel-

lung, die uns 2018 beschäfti-

gen werden:

Was verbinden Sie ganz

persönlich mit dem Jahr

2017?

„Trotz Gewerbesteuerkaprio-

len ist Varel 2017 wirtschaftlich

kräftiger geworden. Der Arbeits-

markt blüht. Überall ist eine

Aufbruchstimmung zu verspü-

ren und Bauaktivitäten zu erle-

ben. Unsere Politik wirkt, Varel

wächst zusehends.“

Was sind die wichtigsten

Aufgaben 2018?

Hier dazu einige Stichworte:

städtische Wohnungen – Ver-

anstaltungszentrum (Tivoli) –

Feuerwehr – Fahrradverkehr

– Kreisumlage

„Ich ziehe den Bogen weiter.

Wir müssen unsere soziale In-

frastruktur in den kommenden

Jahren erneuern und ausbauen.

Das bedeutet weitere Verände-

rung.“

Städtische Wohnungen

„Das Thema städtische Woh-

nungen brennt mir persönlich auf

der Seele. Neben der Schaffung

der organisatorischen Grundla-

gen, zum Beispiel durch Bildung

eines Eigenbetriebes, müssen

wir konzeptionell durchstarten.

Für mich ist neben der Sanie-

rung des Bestandes der Neubau

von städtischen Wohnungen

unter sozialen Gesichtspunkten

mit staatlichen Fördermitteln

das Ziel.“

Veranstaltungszentrum

„Das Stichwort Tivoli ist hier

besonders wichtig. Das Tivoli

wird 2021 seinen wirtschaftli-

chen Zenit überschritten haben.

Bis dahin würde ich dort nichts

ändern. Allerdings steht fest,

dass eine Sanierung in den Milli-

onenbereich gehen würde. Fest

steht aber auch, dass Varel eine

Veranstaltungshalle braucht, in

der Theater und andere kultu-

relle Events eine Heimat finden.

Sollten wir dann nicht diese

städteplanerischen

Chancen

nutzen und mit unserem neuen

friesischen ‚Bauminister‘ Olaf

Lies nach Förderungen suchen?

Eine spannende, zukunftsträch-

tige Aufgabe, die auch die Be-

lange von Jung und Alt einbin-

den muss.“

Radverkehr

„Der Radverkehr muss einen

höheren Stellenwert in Varel

erhalten. Dies müssen wir aber

im Umfeld mit allen Verkehrsteil-

nehmern betrachten. Die Erfah-

rungen mit der Aufhebung der

Radewegebenutzungspflicht

und der neuen Situation im Be-

reich Windallee/Mühlenstraße

sind Ansätze, die weiter verfolgt

werden müssen. Außerdem gibt

es dies nicht zum Nulltarif. Die

Ideen von Bürgern, alternati-

ve Radrouten in die Innenstadt

auszubauen oder auszuweisen,

sollte im Fokus bleiben.“

Kreisumlage

„Bei der Kreisumlage ist die

Schieflage zwischen Landkreis

und Gemeinden zu beseitigen.

Hier sind unsere Kreis- und

Kommunalpolitiker gefordert.

Die Bürgermeister müssen dies

einfordern. Masterpläne mit Mil-

lioneninvestitionen aufzustellen

und umzusetzen würde mir auch

Spaß machen. Meine Kreisum-

lage heißt allerdings Steuerer-

höhung und muss schlussend-

lich vom Bürger bezahlt werden.

Und wie schwierig das ist, muss

ich nicht beschreiben. Gute Ki-

tas, Grundschulen, Straßen,

Theater, Jugendgruppen und

vieles mehr kosten Geld.“

Feuerwehr

„Die Feuerwehren der Stadt

arbeiten sehr gut mit der Verwal-

tung zusammen. Dafür möchte

ich mich bei allen Kameradinnen

und Kameraden bedanken. Die

Ortswehr in Obenstrohe muss

aktuell erneuert werden. Diesen

Weg beschreiten wir gerade ge-

meinsam, wofür ich mich stark

einsetze. Wenn wir damit fertig

sind, müssen unsere Standorte

in Varel und Borgstede aber

ebenfalls grundsaniert werden.

Hilfreich wäre hier ein Feuer-

wehrbedarfsplan, der gemein-

sam erarbeitet werden muss

und Grundlage für ein abge-

stimmtes, gemeinsames Han-

deln ist.“

Gibt es möglicherweise ei-

nen Neubau für die Wehr in

Obenstrohe?

„Hier diskutieren wir in en-

ger Abstimmung mit den Feu-

erwehrkameraden aktuell über

vier verschiedene Standorte.

Die Gespräche sind aber noch

nicht abgeschlossen.“

Die Karl-Nieraad-Straße erschließt seit dem Sommer einen ganz neuen Stadtteil. Hier ent-

stehen demnächst Wohnhäuser und im Sommer 2018 sollen sowohl das Haus der Hospiz-

und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ als auch der neue Kindergarten eröffnet werden.

Der Stadtbetrieb zieht ebenfalls demnächst in das ehemalige Kasernengelände und mögli-

cherweise könnte hier auch ein guter Platz für eine Veranstaltungshalle sein.

Foto: M. Tietz