Table of Contents Table of Contents
Previous Page  39 / 40 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 39 / 40 Next Page
Page Background

6. Januar 2018

Zum Schluss

39

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

Silvester war noch nicht ein-

geläutet, da quakte schon ein

Knallfrosch seine Neujahrsbot-

schaft ins Unreine. Die Altjah-

reszeitung berichtete davon, von

den Geistesverrenkungen eines

Friesischen. Etwas anderes zu

lesen wäre eh außerirdisch, ha-

ben wir Erdenmenschen uns

doch evolutionär durch sprung-

hafte Genmutationen entwi-

ckelt, Sprünge in der Schüssel

eingeschlossen. Klingt jetzt arg

verrätselt, deshalb zur Sache.

Auf Spiekeroog herrscht seit

2014 ein Feuerwerksverbot. Das

fand der Spiekerooger Christian

Kiesow nicht lustig. Ohne Böl-

ler hats zu Silvester nur Tränen,

Trübsal, depressive Zuckungen,

Suizidgedanken, Düsternis des

Herzens, kurz das Gesamtpa-

ket an menschlichem Elend. Die

Böller aber, so meint wohl Herr

Kiesow, düngen das Heitere an

sich in der, äh, Schüssel.

Das Leck in seiner eigenen

Schüssel muss zum Auslaufen

irgendwelcher Substanzen ge-

führt haben, frag mich nicht.

Jedenfalls brannte Kiesow

2016/2017 eine Batterie Feu-

erwerkskörper ab, bekam ein

100-Euro-Bußgeld und klagte

in mehreren Instanzen dagegen.

Unter anderem mit der Begrün-

dung, das Verbot verletze sein

Recht auf freie Entfaltung seiner

Persönlichkeit.

Was soll sich da entfalten,

frage ich Rauhaar Klopstock,

der sich ermattet von der Sil-

vesterflucht in die Rekonva-

leszenz schnarcht. Warum wir

flüchteten? Weil Klopstock vor

dem Knallen, Zischen, den Ge-

schossen und dem Gestank des

Feuerwerks von einer derartigen

Panik erfasst wird, dass er zit-

ternd am ganzen Körper Löcher

in den Teppich kratzt, um sich zu

vergraben, und keine Pille, keine

Bachblüten, kein Zureden oder

Streicheln kann ihn beruhigen.

Tierhalter kennen das. Knall-

tüten nicht. Vom Knallen der

Böller muss ja der Begriff Knall-

kopp abgeleitet sein. Wer seine

‚Persönlichkeit‘ nicht anders

entfalten kann als mit der Ver-

seuchung der Atmosphäre, mit

Luftverschmutzung, Lärmterror,

Feinstaubkanonaden und Tier-

quälerei, dem kann man getrost

Knalltütigkeit als Merkmal seiner

‚Persönlichkeit‘ attestieren.

Das tat gut. Ich warte jetzt

auf Briefe von beleidigten Knall-

erbsen, die mir Verhetzung von

Volk, Seele & Gemüt vorwerfen.

Nur wegen eines Hundes.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi

TV-Tipp der Woche

„Die Karikatur: Kunst und

Provokation“

So., 7. Januar, 17.30 Uhr, ARTE

Wer waren die Vorbilder der

französischen

Cartoonisten

Cabu, Wolinski und Charb, die

bei dem Terroranschlag auf die

Redaktion der Satire-Zeitung

„Charlie Hebdo“ ums Leben ka-

men?

Die Dokumentation geht ins

späte 18. Jahrhundert und das

19. Jahrhundert zurück, eine

Blütezeit der Satire-Zeichnung

in Europa. Ob Pamphlet oder

Zeichnung, Malerei oder Skulp-

tur – die Karikatur ist so alt wie

die

Menschheitsgeschichte.

Provokant, respektlos, gnaden-

los: Karikaturen üben Kritik an

gesellschaftlichen und politi-

schen Zuständen.

Die Dokumentation zeichnet

die Geschichte der Karikatur

nach und sucht nach den Vor-

bildern der Redakteure von

„Charlie Hebdo“.

Wann wirds mal wieder richtig Winter..?!?

Zeichnung: Mascha Lott