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Stadtbetrieb: Startschuss für Baubeginn

1,3 Millionen für den neuen Standort auf dem Kasernengelände

Varel.

„Wir planen schon im

Sommer mit dem Bau zu be-

ginnen. Erste Teile des Stadtbe-

triebes sollen nach Möglichkeit

noch in diesem Jahr auf das

Kasernengelände umziehen“,

so Johann Taddigs von der

Stadtverwaltung. Den dafür not-

wendigen Startschuss gaben

die Mitglieder des zuständigen

Ausschusses am Montag: Ins-

gesamt 1,3 Millionen Euro sind

dafür bereits an Haushaltsmit-

teln zur Verfügung gestellt.

Vor einigen Monaten waren

Pläne vorgelegt worden, die ein

Kostenvolumen in Höhe von 1,5

Millionen Euro vorsahen. Diese

wurden damals noch einmal in

die Fraktionen zur Beratung ver-

wiesen, zum einen hinsichtlich

der Kosten aber auch mit der

Maßgabe, dass der neugewähl-

te Rat die Entscheidung treffen

solle.

Einsparungen realisiert

Antje Schönborn von der

Stadtverwaltung erklärte die

Einsparungen: „Wir haben den

Bau kompakter geplant und

werden auch bei der Ertüchti-

gung der zweiten Halle Beträge

einsparen.“ Der zunächst ange-

dachte Umzug des Bereiches

Hochbau/Liegenschaften aus

dem Rathaus II in den Neubau,

ist aktuell nicht vorgesehen, die

Räume würden aber so vorbe-

reitet, dass eine spätere Erwei-

terung ohne Beeinträchtigung

des laufendes Betriebes mög-

lich sei, wie Johann Taddigs

erläuterte: „Die Herrichtung

der Halle (insgesamt etwa

1000 Quadratmeter) mit dem

Schmetterlingsdach, in der spä-

ter Maschinen und Geräte Platz

finden können, wird auch mit

Bordmitteln erfolgen, so können

weitere Beträge eingespart wer-

den. Außerdem nutzen wir die

dort vorhandenen Türen weiter

– auch das ergab Einsparpoten-

tial.“ Die Kostenrechnung weist

nun einen Betrag von 1.340.000

Euro aus – und Johann Taddigs

ist sicher, auch die letzten

40.000 Euro noch einsparen zu

können: „1,3 Millionen – das ist

unser Budget.“

Ein Umzug des Stadtbe-

triebes mit insgesamt 35 Mit-

arbeitern ist dringend geboten,

da an den jetzigen Standorten

an der Bahnhofstraße vom Ge-

meinde Unfallversicherungsver-

band eklatante Sicherheits- und

Baumängel festgestellt wurden.

Nur weil die Stadt zugesichert

hatte, möglichst umgehend für

ein neues Domizil zu sorgen,

durfte der Betrieb unter diesen

Bedingungen überhaupt weiter-

geführt werden. Nachdem die

Stadt Varel im Jahr 2014 Eigen-

tum an einem etwa 15 Hektar

großen Bereich der einstigen

Kaserne erworben hatte, war im

Grunde schon abgemacht, dass

hier auch der Stadtbetrieb einen

neuen, ausreichend dimensio-

nierten und zeitgemäßen Stand-

ort finden sollte. Hier steht ein

Grundstück von reichlich einem

Hektar Größe zur Verfügung und

für die Büro- und Sozial- sowie

Nebenräume sind rund 500

Quadratmeter geplant.

Weitere 500 Quadratmeter

Platz für die Jugendfeuerwehr,

ein Papierlager sowie Tischle-

rei und Schlosserei sind in der

ehemaligen Halle 22 der Bun-

deswehr vorgesehen. Mit einer

verbesserten räumlichen Aus-

stattung, so Taddigs, könne das

Personal künftig kleinere Re-

paratur- und Wartungsarbeiten

selbst vornehmen und damit ef-

fizienter und günstiger agieren.

Darüber hinaus ist nun auch

die Gartengruppe der GPS-

Werkstatt Jeringhave mit im

sprichwörtlichen Boot: Gut 15

Mitarbeiter der GPS Wilhelms-

haven sind derzeit in Räumen

des Betriebshofs an der Mei-

schenstraße mit untergebracht

– bis dato unentgeltlich, die GPS

übernimmt einen Teil der kom-

munalen

Grünpflegearbeiten

in enger Abstimmung mit dem

Stadtbetrieb. Für Maschinen

und Fahrzeuge des GPS-Trupps

wird bislang ein Teil der ange-

mieteten Dolleck-Halle genutzt.

Die GPS hatte nunmehr darum

gebeten, die Unterbringung die-

ser Mitarbeiter am neuen Stand-

orts zu berücksichtigen – und

die Bereitschaft artikuliert, dafür

künftig eine angemessene Miete

zu zahlen. Antje Schönborn: „Wir

begrüßen diese Lösung sehr,

hat doch die Zusammenarbeit

auch bisher gut funktioniert und

wir können Sozialräume und an-

deres gemeinsam nutzen.“

Bürgermeister Gerd-Christian

Wagner warb noch einmal für

das Vorhaben: „Es wäre ein

wichtiges Signal, wenn wir heu-

te hier die Leinen los machen.

Unsere Mitarbeiter warten da-

rauf, dass die bisherige Situa-

tion und die maroden Verhält-

nisse endlich ein Ende finden.“

Die Ausschussmitglieder sahen

die Notwendigkeit und stimmten

den aktualisierten Planungen

einstimmig zu.

(ak)

Der Stadtbetrieb wird vermutlich noch in diesem Jahr – zumindest mit einigen Teilbereichen

– auf das Kasernengelände umziehen. Die dort vorhandenen Hallen werden dafür hergerich-

tet. Zusätzlich ist ein Anbau für Büro- und Sozialräume geplant.

Foto: Anke Kück