Table of Contents Table of Contents
Previous Page  30 / 48 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 30 / 48 Next Page
Page Background

30

Senioren heute

Friebo 2/2017

Die Gewissheit gut umsorgt zu sein!

Unsere Leistungen auf einen Blick:

• Grundp

• Hausnotruf

• Rufbereitschaft rund um die Uhr

des Arztes

• Halb- oder vierteljährlicher Beratungs-

besuch

• Hilfe bei Antragstellung

Haushaltshilfen

• Essen auf Rädern

Infos unter

Tel.: 0 44 51 920 2330

Jetzt neu

• Kurzzeitpflege beim Ausfall

pflegender Angehöriger

• Tagespflege

Caritas-Sozialstation Varel-Wilhelmshaven gGmbH

• Osterstraße 21, 26316 Varel

SENIOREN HEUTE

auch im Alter fit & gesund

Zeit ist das Zauberwort

Geriatrie: Engagierte Menschen zum Vorlesen, Zuhören oder zum gemeinsamen Erinnern gesucht

Varel.

Chefarzt Peter Pletten-

berg will in der Klinik für Geriat-

rie am St. Johannes-Hospital in

Varel den Gedanken der ehren-

amtlichen Unterstützung inten-

sivieren und etablieren.

Er möchte Ruheständler, al-

leinstehende Frauen und Män-

ner oder auch jüngere Men-

schen, die Zeit mit anderen

teilen möchten, gewinnen. Mit

ehrenamtlicher Tätigkeit könne

auch im Bereich der Geriatrie

qualitativ hochwertige und wich-

tige Arbeit geleistet werden.

Peter Plettenberg ist Chefarzt

des Geriatriezentrums Friesland

am St. Johannes-Hospital Varel.

Er wirbt dafür, dass alte, kranke

und möglicherweise auch de-

mente Menschen besser ver-

sorgt werden. Dabei themati-

siert der Arzt insbesondere den

Faktor Zeit: „Für einen anderen

etwas zu tun ist dann effektiv,

wenn man es miteinander und

nicht über den Kopf desjeni-

gen hinweg macht“, beschreibt

Plettenberg. „Dazu muss Zeit

vorhanden sein.“

Er beabsichtige mit seinen

Gedanken ehrenamtliche Un-

terstützung auch im Geriatrie-

zentrum zu intensivieren und zu

etablieren, denn „dem Ehren-

amt kann man gar nicht genug

Dank, aber vor allem auch An-

erkennung zollen. Zeit ist das

Zauberwort“, so der Facharzt.

„Wer hat schon Zeit sich zu

kümmern, sich zu sorgen oder

einfach nur Nächstenliebe zu

leben? Zeit kostet Geld – Geld,

das heute nicht mehr vorhanden

ist – schon gar nicht im Gesund-

heitswesen.“ Darunter leiden in

erster Linie die Patienten. Aber

auch die Angehörigen und das

Personal. Zeitmangel äußere

sich oft in Qualitätsmangel, so

Peter Plettenberg.

Gerade in der Geriatrie sei

der Faktor Zeit von allergrößter

Wichtigkeit. Eine Diagnose, und

sei sie noch so ausgeklügelt

verschlüsselt, sage so gut wie

nichts über den davon betrof-

fenen Menschen aus, weiß der

Chefarzt: „Zentraler Punkt ist

das aus der Diagnose resultie-

rende Defizit. Was kann der am

Schlaganfall erkrankte Mensch

noch? Vorher war er selbststän-

dig in der eigenen Wohnung.

Was nun? Wer kümmert sich?

Woher die Zeit nehmen?“ Bes-

ser als den betroffenen Men-

schen alles aus der Hand zu

nehmen und sie passiv zu pfle-

gen sei es, sie bei der Selbsthil-

fefähigkeit zu unterstützen.

Plettenberg: „Um Betroffene

umfassend versorgen zu kön-

nen reicht es nicht aus, ihn sau-

ber und satt ins Bett zu stecken.

Das Gesamtbild muss stimmen.

Die Bedürfnisse eines jeden Ein-

zelnen müssen erfüllt werden.

Dazu gehört ein Gespräch, vor-

lesen, gemeinsam singen oder

Bilder anschauen. Oder das ge-

meinsame Erinnern.“

Es gebe Menschen, die Zeit

haben und die über Fähig- und

Fertigkeiten verfügen, die ande-

ren Menschen zugute kommen

könnten – da ist sich der Geri-

atrie-Experte sicher: „Das sind

Menschen, die gerne helfen und

die selbst aktiv bleiben wollen

und auch ihr eigenes Selbst-

wertgefühl steigern wollen. Nie-

Sucht Menschen, die gerne helfen und selbst aktiv blei-

ben wollen, in dem sie anderen Menschen Freude bereiten:

Chefarzt Peter Plettenberg.

Foto: privat

Tanztee bereits

am 18. Januar

Jaderberg.

Auch im Jahr 2017

geht es mit den turnusmäßigen

Senioren-Tanztee-Veranstal-

tungen im Schützenhof Jade-

rberg weiter. Ausnahmsweise

schon am

Mittwoch, 18. Januar,

sorgt ab 14.30 Uhr Ingo Sander

mit flotter Musik für gute Stim-

mung. Die Gäste, darunter auch

die Senioren aus Seniorenhei-

men oder -gruppen, können hier

einen unterhaltsamen Nachmit-

tag bei Kaffee, Tee und Kuchen,

gemütlichem Klönschnack, Tanz

und Unterhaltung erleben.

Auf dem Parkett wird sich zei-

gen, dass das Tanzen auch im

Alter viel Spaß bereitet und die

Senioren fit hält.

Weitere Informationen im

Schützenhof Jaderberg,

04454/388.

mand will zum ‚alten Eisen‘ ge-

hören.“

Keine Zwänge

Peter Plettenberg bietet In-

teressenten das Gespräch an:

„Sie können ihre Tätigkeit nach

gewisser Absprache selbst ge-

stalten. Sie unterliegen keinen

Zwängen, denn Sie sollen Freu-

de an Ihrer Arbeit haben. Sie

sind wichtig.“

(ak)

Kleinanzeigen

auch online

aufgeben unter:

www.friebo.de