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21. Januar 2017

Wesermarsch

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Rundgang mit Zootierarzt

Führungen durch Jaderpark am Samstag + Sonntag

Jaderberg.

Einblicke in den

Arbeitsalltag von Zootierpfle-

gern und Tierärzten gibt es beim

schon traditionellen Rundgang

durch den Jaderberger Tierpark

mit dem zoologischen Leiter,

Tierarzt Sebastian Lange.

Der winterliche Rundgang er-

freut sich seit Jahren großer Be-

liebtheit, weil Sebastian Lange

dabei auch Blicke hinter die Ku-

lissen des Jaderparks ermögli-

cht und bei Bedarf auch Tipps

und Anregungen für die Haltung

von Tieren aller Art liefert. Um

möglichst vielen Interessenten

die Gelegenheit zur Teilnahme

zu geben, wird der Rundgang in

diesem Januar wieder an zwei

Tagen angeboten:

An diesem

Wochenende, 21. und 22. Ja-

nuar,

geht es jeweils um 14.15

Uhr an der Spielscheune los.

Während des Rundgangs

durch den Tierpark stellt Seba-

stian Lange seine Schützlinge

vor. Er wird Ausführungen zum

Pflege- und Personalaufwand

machen. Ein weiterer Aspekt

sind die behördlichen bzw. ge-

setzlichen Anforderungen die

an die heutige Tierhaltung ge-

stellt werden. Dazu kommt das

wichtige Aufgabenfeld der vete-

rinärmedizinischen Betreuung.

Hierzu wird es Einblicke in die

Behandlungsmethoden der mo-

dernen Zootiermedizin geben.

Am Ende des Rundgangs steht

der Tierarzt Ratsuchenden gern

zur Verfügung.

Der Rundgang selbst ist ko-

stenlos, es ist nur der jeweilige

Eintrittspreis zu entrichten.

(fb)

Zootierarzt Sebastian Lange behandelt die Verletzung bei

einem Katta.

Foto: B. Minnemann, Jaderpark

Letzte Hürde für Ferienpark Sehestedt ist genommen

Bebauungsplan geändert, Erschließung kann starten – Nachnutzung für Postgebäude Jaderberg angestrebt

Jade.

Sowohl der Bauaus-

schuss wie auch gut eine Stun-

de später der Gemeinderat in

Jade haben am Dienstag den

Weg frei gemacht für eine Er-

schließung des seit Jahren in

der Schwebe stehenden Ferien-

hausparks in Sehestedt. Sobald

der Satzungsbeschluss zur nun

beschlossenen

Bebauungs-

planänderung rechtskräftig ist,

kann mit den Vorbereitungen zur

Erschließung begonnen wer-

den. Darauf warten die Eigen-

tümer von Hausgrundstücken

bereits seit Jahren. Bekanntlich

hatte es eine lange Auseinan-

dersetzung zu der Frage gege-

ben, ob die Gemeinde nach der

Insolvenz des damaligen Inve-

stors in die Erschließung eintre-

ten sollte. Nach langem Hin und

Her entschied der Gemeinderat

letztlich, die Erschließung zu

übernehmen, auch nachdem

der Landkreis eine Einschät-

zung abgegeben hatte, nach der

sich eine Erschließungspflicht

der Gemeinde verdichtet habe.

Alles in allem wird mit Kosten

von nunmehr rund 1,4 Millionen

Euro gerechnet, nach Erschlie-

ßungssatzung wird die Gemein-

de dabei letztlich zehn Prozent

selbst tragen müssen, 90 Pro-

zent kann die Kommune von den

Anliegern wieder einfordern.

Eine Änderung des Bebauungs-

plans „Ferienhausgebiet Sehe-

stedt-Süd“ war nötig geworden,

um die zunächst als privat vor-

gesehene Verkehrsfläche sowie

die Regenrückhaltebecken und

Aufweitungen von Gräben in

öffentliche Flächen zu ändern

sowie die zukünftigen Straßen-

verläufe an die zuletzt durch-

geführte Vermessung anzupas-

sen.

Knut Brammer (CDU) erklärte

im Bauausschuss, dass er der

Vorlage nicht zustimmen kön-

ne: Es lägen noch keine ausrei-

chend nachvollziehbaren Erläu-

terungen zur Verdichtung der

Erschließungspflicht vor, wie sie

im Dezember beantragt worden

waren. Dennoch war man sich

im Ausschuss mehrheitlich ei-

nig, das Thema zum Beschluss

zu bringen, da bereits wieder-

holt und ausführlich über den

Bebauungsplan debattiert wor-

den sei. Im Gemeinderat bean-

tragte die CDU in dieser Sache

namentliche Abstimmung, bei

drei Gegenstimmen der CDU

gab es dennoch eine breite

Mehrheit für den Abwägungs-

und Satzungsbeschluss.

Den Weg bereitet hat der Rat

ferner für eine neue Nutzung

des einstigen Postgebäudes

an der Poststraße in Jaderberg.

Die Poststelle selbst ist hier

schon seit vielen Jahren ge-

schlossen, doch der Dienstlei-

ster nutzt bislang noch hintere

Gebäudeteile für die Logistik.

Nach Auskunft von Bürgermei-

ster Henning Kaars wird die

Post diese Aufgaben in Zukunft

in ein in Varel neu geplantes Lo-

gistikzentrum verlagern und die

Räume in Jaderberg aufgeben.

Der Eigentümer denke diesbe-

züglich über eine neue Nutzung

nach. Es gebe auch bereits ei-

nen Interessenten, der sich vor-

stellen kann, an der Poststraße

eine Jugendhilfeeinrichtung zu

eröffnen. Doch das lässt der

bisherige Bebauungsplan nicht

zu, das fragliche Grundstück

ist mit der Zweckbestimmung

„Post“ belegt. Deshalb sei eine

Planänderung nötig. Ulrich van

Triel (Grüne) merkte an, dass bei

dieser Änderung dafür Sorge

getragen werden solle, die Zu-

lässigkeit für die Errichtung von

Spielhallen zu unterbinden.

(tz)

Mit dem Rad an der Elbe

Varel.

Der Elberadweg wur-

de mehrmals zum beliebtes-

ten Radfernweg Deutschlands

gewählt. Von der Mündung in

Cuxhaven machten sich der

Reisejournalist Matthias Han-

ke und seine Partnerin auf

den Weg, um die berühmte

Elbquelle im Riesengebirge zu

entdecken. In eindrucksvollen

Fotografien und Filmaufnah-

men berichtet Matthias Hanke

in seiner Reportage über den

Elberadweg und gibt wertvolle

Informationen für die eige-

ne Reise mit dem Rad. Eine

Strecke von 1.165 km legt die

Elbe zurück, eingebettet in

eine einzigartige Flussland-

schaft. Neben der Vielfalt der

Landschaft gibt es eine span-

nende Geschichte der jewei-

ligen Region und einzigartige

Kulturerbe-Stätten zu entde-

cken. Historische Sehenswür-

digkeiten, malerische Städte

und Dörfer werden vorgestellt.

Während der Obstblüte führt

der Weg durch das Alte Land

nach Hamburg. Kontrastreich

ist nach der pulsierenden Han-

sestadt die Elbauenlandschaft.

Deutschlandweit sind hier die

meisten Störche anzutref-

fen. Entlang der sächsischen

Weinstraße kommt man durch

Mit dem Fahrrad an der Elbe

Foto: Privat

Matthias Hanke hält Vortrag in Rodenkirchen

Orte wie Torgau, Meißen und

natürlich Dresden. Mit den er-

sten Weinbergen verändert

sich die Landschaft deutlich.

Bald werden die Etappen an-

strengender, die Ausläufer des

Riesengebirges machen sich

in den Waden bemerkbar. Von

Spindlermühle aus startet die

letzte Etappe hinauf bis zur

Quelle.

Am

Dienstag, 24. Januar

ist

Matthias Hanke in Rodenkir-

chen zu Gast mit seinem Vor-

trag „Die Elbe – Deutschlands

beliebtester Radwanderweg“

Der Vortrag beginnt um 20

Uhr in der Markthalle Rodenkir-

chen, Einlass ist ab 19.30 Uhr.