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21. Januar 2017

Zum Schluss

55

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.30–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 0,91 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Landpartie - Nach Wangerooge“

Sonntag, 22. Januar, 20:15 Uhr NDR

Die Polizei warnt vor Trickbe-

trügern, die vorgeben, Spenden

sammeln zu wollen. Oftmals

stünden Bettel- oder Spenden-

aktionen in Zusammenhang mit

anderen Straftaten wie in einem

Fall, der sich am Montagmittag

in Varel abgespielt hat. Vor ei-

ner Praxis habe eine Frau ge-

standen, die einem Mann ein

Klemmbrett mit einem Zettel

zeigte, auf dem zu lesen war,

dass sie angeblich Spenden für

schwerbehinderte Kinder sam-

meln würde. Der Mann habe

daraufhin seine Geldbörse her-

vorgeholt und der Frau zwei

Geldstücke gegeben, danach

unterschrieben. Später stell-

te der Mann das Fehlen seiner

Geldscheine aus der Geldbörse

fest.

Da sich auf dem Zettel noch

andere Unterschriften befan-

den, bittet die Polizei mögliche

weitere Geschädigte bzw. Zeu-

gen, sich beim Kommissariat

unter

04451/9230 zu melden.

Die Insel Wangerooge gehört

zu den schönsten Sandhaufen

der Welt - das sagen die Frie-

sen von ihren Inseln. Vor mehr

als 5.000 Jahren sind die Ost-

friesischen Inseln auf Sandbän-

ken in der Nordsee entstanden.

Wangerooge ist das am wei-

testen östlich gelegene Eiland

- und etwas ganz Besonderes.

Anders als die übrigen Inseln ge-

hört Wangerooge nämlich nicht

zu Ostfriesland, sondern zur

Grafschaft Oldenburg. Darauf

sind die Wangerooger stolz.

Ebbe und Flut bestimmen das

Leben auf der Insel. Alles geht

auf Wangerooge etwas lang-

samer als auf dem Festland. Bei

Ebbe kann man eine Wattwan-

derung machen, zum Beispiel

zur Minsener Oog. Der Name

Wangerooge kommt von dem

germanischen Wort „wanga“

(Wiese) und dem Friesischen

„oog“ (Insel). Übersetzt bedeu-

tet das: die zum Wangerland ge-

hörende Insel.

Vorsicht bei ‚Spendensammlern‘

Auf diese Idee war ich noch

nicht gekommen, und auch du,

der du verzweifelt Streusalz in

dieser Kolumne suchst, ach

was, Strahlkraft (plus Eleganz),

wirst innehalten und die Augen-

lider nach oben schlagen, dort-

hin, wo der Herrgott die Antwort

verheißt auf die Frage: Kann ich

mich bei mir selbst bedanken,

und wenn ja, wie geht das?

Beispiel: Ich tu was Gutes, sa-

gen wir, ich passe Marie-Curie ab,

der ungeratenen Tochter von Dr.

Bastian B., und schenke ihr mein

Erbstück, den gummibeschichte-

ten 62er Kleppermantel mit den

Lüftungskanälen hinten – echt

Vintage –, damit sie was herma-

chen kann in ihrer gruftigen Peer-

group. Dazu mein Kommentar:

»Ich bedanke mich bei mir, dass

ich dich mit dem Mantel beglü-

cken konnte.« Na, sie wird den-

ken, der alte Zausel dreht jetzt

voll ab, krass die Nummer.

Nein, der Ball des Danke-

schönsagens ist an Marie-Curie

gegangen. Ich hör sie bereits

röcheln: »Uhuuh, danke, Heinzi-

mann, schon lange träumte ich

von einem gummierten Klep-

permantel mit Lüftungsröhren,

den ich mir um die Hüftknochen

schlingen kann.«

Auf höchster Ebene residiert

aber noch ein Kandidat mit Be-

rechtigungsschein für Danksa-

gungen: der Herrgott selbst. Ihm

ist es gegeben, Lob & Preisung

zu erteilen, wenn der mensch-

liche Dank zu mickrig ausfällt.

Es ist doch so: Hat jemand eine

großartige Sozialtat vollbracht,

erschallt der Ruf: Der Herr wird

es dir danken. Oder: Gottes Dank

ist dir gewiss. Der ultimative Pre-

miumdank kommt von oben!

Dachte ich. Bis einer noch eine

Etage höher kletterte: Donald

Trump. Der twitterte nach einer

positiven Wirtschaftsmeldung:

»Danke, Donald!« Blöd hätte ge-

klungen: »Danke, mir!« Wiewohl

er auch hätte twittern können:

»Danke, Gott!« Weil Gott und Do-

nald in diesem Fall eine Person

sein müssen, die Zweieinigkeit

aus Gottvater und seinem Feu-

del, äh, Findelsohn Donald. Du

wirst einwenden, dass der Do-

nald sich nur an sein Spiegelbild

gewandt hat. Wer‘s glaubt.

Eigentlich wollte ich Trumpi

ein paar Containerladungen mit

Duftkerzen spendieren, als Hygi-

ene-Notversorgung. Es heißt ja:

»Eigenlob stinkt!«. Jetzt aber, wo

der zweieinige Gott aufstampft,

lass ich ab davon und bekränze

mein Haupt mit Sack & Asche.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi