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28. Januar 2017

Bauen und Wohnen

35

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Schimmel, Feuchtigkeit und kalte Wände

In der kalten Jahreszeit stellt

die Verbraucherzentrale wieder

eine erhöhte Beratungsnach-

frage zu Problemen mit Schim-

melpilzbefall und Feuchtigkeits-

schäden in Wohngebäuden

fest.

Für die Ausbreitung von

Schimmel in Wohnungen gibt

es verschiedene Ursachen.

Eine der häufigsten ist falsches

Heizen und Lüften in Verbin-

dung mit einer schlechten Wär-

medämmung des Hauses. In

diesem Fall vergrößert sich die

vom Schimmel befallene Flä-

che, je kälter es draußen wird.

Bis zu 10 Liter Wasser werden

in einem 4-Personen-Haushalt

täglich z.B. beim Kochen und

Duschen oder einfach durch

den Aufenthalt von Menschen

an die Raumluft abgegeben. Bei

unzureichender

Wärmedäm-

mung kondensiert ein Teil die-

ser Feuchtigkeit an den kalten

Wänden und bildet dann einen

guten Nährboden für Schim-

melpilze. Meistens ist es aus-

reichend die Wärmedämmung

der Gebäudeaußenhülle zu ver-

bessern, um Kondensat- und

Schimmelbildung dauerhaft zu

unterbinden. Denn dadurch wird

die Oberflächentemperatur der

Wände und Decken angehoben,

was die Wohnbehaglichkeit er-

höht und durch eingesparte

Heizenergie gleichzeitig einen

Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Solche Maßnahmen amortisie-

ren sich je nach Gebäude häufig

in wenigen Jahren.

Andererseits können be-

stimmte

Sanierungsmaß-

nahmen wie z.B. die Erneuerung

der Fenster den unkontrollierten

Luftaustausch deutlich herab-

setzen. Deshalb sind auch

sehr dicht gebaute Neubauten

häufig betroffen. Eine Anpas-

sung des Lüftungsverhaltens ist

dann mindestens erforderlich.

In Mietwohnungen sollte das

Lüftungsproblem besser durch

eine lüftungstechnische Maß-

nahme gelöst werden, die den

Luftaustausch unabhängig vom

Nutzer gewährleistet.

Für die Verbesserung des

Wärmeschutzes und den Ein-

bau von Lüftungsanlagen in

Altbauten sind zinsgünstige

Darlehen und Zuschüsse aus

Bundesmitteln erhältlich.

Eine andere Art des Schim-

melbefalls findet man in Alt-

bauten häufig in Höhe der Fuß-

leisten. In der Regel fehlt dem

Haus dann eine Sperrschicht

gegen aufsteigende Feuchtig-

keit aus dem Erdreich. Eine Sa-

nierung durch nachträgliches

Einbringen der Sperrschicht ist

in diesem Fall sehr aufwändig.

Grundsätzlich sollte die Ursache

für die Durchfeuchtung zwei-

felsfrei geklärt sein, bevor teure

und unter Umständen sinnlose

Maßnahmen ergriffen werden.

Nicht zu unterschätzen ist die

mögliche Gesundheitsgefähr-

dung die von durchfeuchteten

Bauteilen ausgehen kann. So

führt eine dauerhafte Belastung

durch Schimmelsporen mitunter

zu Allergien oder Atemwegser-

krankungen.

Unabhängige Beratung zum

Thema Feuchte und Schimmel,

baulicher Wärmeschutz, Hei-

zung und erneuerbare Energien

und Fördermittel bietet Klaus

Nottebaum in der Verbraucher-

zentrale Wilhelmshaven, Grenz-

straße 95, wieder am

Donners-

tag, 2. Februar

, von 9.30-17.30

Uhr. Die Terminvergabe erfolgt

unter

0160/93052118. Der

Kostenanteil an dieser vom

Bund geförderten Energiebera-

tung beträgt fünf Euro. Auch

Vor-Ort-Termine können verein-

bart werden.