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Wesermarsch

Friebo 4/2017

„Koorngeister“ auf der Leinwand

Theatergruppe macht Pause – Filmvorführung

Jaderberg.

Ein „Sabbatjahr“

legt in dieser Saison die Thea-

tergruppe Kreuzmoor ein: Auf-

grund berufsbedingter Ausfälle

von Mitgliedern der engagierten

Gruppe und auch, weil die tra-

ditionsreiche Spielstätte, der

Gasthof Jabben in Südbollen-

hagen, Ende vergangenen Jah-

res endgültig geschlossen wor-

den ist, gibt es in diesem Winter

kein neues Stück in Kreuzmoor.

„Aber wir machen weiter“, ver-

spricht der Leiter der Theater-

gruppe Stephan Meyer: Für

Januar 2018 sei eine neue Auf-

führung fest eingeplant. Aller

Voraussicht nach wird die The-

atergruppe künftig in Brunkens

Fetenhalle in Jaderberg spielen.

Um die Zeit bis zur nächsten

Theatersaison zu überbrücken,

lädt die Gruppe aber zu einer

Vorführung ein: Am

Freitag,

10. Februar,

wird in Brunkens

Fetenhalle in Jaderberg noch

einmal das Stück „De Koorn-

geister“ vom vergangenen Jahr

gezeigt – auf der Leinwand: Die

Aufführung wurde vom Olden-

burger Lokalsender „OEins“

aufgezeichnet und so wird The-

aterfreunden nun noch einmal

die Möglichkeit für einen ver-

gnüglichen Abend gegeben.

Beginn ist um 20 Uhr. Der Ein-

tritt zum Filmabend ist frei, es

wird aber um Anmeldung unter

04454/1762 (Günther Kögel)

gebeten. Das Team von Brun-

kens Fetenhalle bietet vor der

Aufführung auch ein Essen an.

Weitere Infos unter www.thea-

tergruppe-kreuzmoor.de

.

(tz)

Viel Spaß hatten Akteure und Zuschauer im vergangenen Jahr

am Stück „Koorngeister“. Im Februar kommt der Schwank

noch einmal auf die Leinwand.

Foto: Archiv/privat

„Wir machen euch satt“: Milch und Kartoffeln frei Haus

Spendenaktion des Kreislandvolkverbandes: Kampagne fordert zum fairen Dialog mit Landwirten auf

Jaderberg.

Frische Lebens-

mittel quasi direkt von den Er-

zeugern konnten in der letzten

Woche unter anderem die eh-

renamtlichen Helferinnen vom

„Langen Tisch“ in Jaderberg in

Empfang nehmen.

Im Rahmen der Kampagne

„Echt grün – eure Landwirte“

und anlässlich der Aktion „Wir

machen euch satt“ zur Grünen

Woche in Berlin hatte der Kreis-

landvolkverband mehrere Spen-

denaktionen für gemeinnützige

Einrichtungen organisiert.

Die Verbandsvertreter bekla-

gen, dass die mediale und ge-

sellschaftliche Auseinanderset-

zung um die „richtige“ Landwirt-

schaft zu einem ideologischen

Dauerstreit geworden sei, in der

die Landwirtschaft in „böse“ und

„gut“ eingeteilt werde. Die Kritik

an der sogenannten konventio-

nellen Landwirtschaft sei dabei

streckenweise außer Kontrolle

geraten. „Die Missachtung trifft

viele Familienbetriebe und die

Menschen in der Landwirtschaft

bis ins Herz. Betroffen sind hier-

von vor allem die tierhaltenden

Betriebe, unabhängig von ihrer

Wirtschaftsweise. Gleichzeitig

wissen die Verbraucher immer

weniger, wie heute Lebensmittel

erzeugt werden“, heißt es in einer

Mitteilung des Kreislandvolks zu

der PR-Aktion.

Die Veranstalter der Aktion

„Wir machen Euch satt“ fordern

eine vorurteilsfreie Betrachtung

der modernen Landwirtschaft

und eine sachliche Diskussion,

frei von Ideologien. „Redet mit

uns, nicht über uns“, so die zen-

trale Forderung der beteiligten

Landwirte auf vielen Veranstal-

tungen, die regional und zeit-

gleich zur Demonstration in Ber-

lin am 21. Januar gelaufen sind.

Die Kampagne „Echt grün

– eure Landwirte“ soll die Auf-

merksamkeit der Gesellschaft

auf die Bedeutung des Berufs-

standes der Landwirte lenken:

„Wir Landwirte sorgen jeden Tag

dafür, dass die Verbraucher mit

gesunden und wertvollen Le-

bensmitteln versorgt werden.

Darauf sind wir stolz, denn wir

leisten eine wertvolle Arbeit für

unsere Gesellschaft und für die

Gemeinschaft.“

Für den „Langen Tisch“ in Ja-

derberg hatten Rolf Baumann

und Heiko Wessels rund 200

Kilo Kartoffeln, 90 Liter Milch

und 150 Jogurts mitgebracht.

„Wir versorgen regelmäßig

mehr als 40 Haushalte mit ins-

gesamt 61 Kindern“, berichtete

Inge Ammermann bei der Über-

gabe. Der „Lange Tisch“ ist eine

Einrichtung der Kirchengemein-

de Jade und besteht bereits seit

fast zehn Jahren.

(fb)

Auch der „Lange Tisch“ der Ev. Kirchengemeinde in Jader­

berg bekam eine Lebensmittelspende vom Kreislandvolkver­

band: Inge Ammermann nahm Jogurt, Milch und Kartoffeln

von Rolf Baumann und Heiko Wessels entgegen.

Foto: Kreislandvolkverband

Jade.

Insgesamt werden von

der Gemeinde Jade 46 Wohn-

baugrundstücke im Bereich zwi-

schen der Georg- und Mozart-

straße in Jaderberg erschlossen

und zum Kauf angeboten, 22

Bauplätze sind nach einer ersten

Bewerbungsrunde nunmehr ver-

kauft oder reserviert.

Nun werden weitere Interes-

senten für die übrigen Grund-

stücke gesucht. Die Grund-

stücke im Nordwesten von

Jaderberg sind zwischen 480

und 750 Quadratmeter groß,

der Kaufpreis beträgt 69 Euro je

Quadratmeter, voll erschlossen.

Die Fertigstellung der Erster-

schließung ist für Juli 2017 ge­

plant, so dass anschließend eine

Bebauung mit Wohnhäusern er-

möglicht werden kann.

Der Gemeinderat hatte eine

Richtlinie zur Vergabe der ge-

meindlichen Bauplätze be-

schlossen. Daher ist es erfor-

derlich, sich schriftlich, mittels

eines Fragebogens, auf die ge-

wünschten verfügbaren Grund-

stücke zu bewerben.

Der Fragebogen kann im Rat-

haus der Gemeinde Jade ange-

fordert sowie auf der Homepage

der Gemeinde Jade

(www.ge

-

meinde-jade.de

) heruntergela-

den werden. In der aktuellen Be-

werbungsphase sollten die Inte-

ressenten die Bögen

bis zum 3.

März

an die Gemeindeverwal-

tung zurücksenden. Im Internet

wird von der Gemeinde auch ein

Grundstücksübersichtsplan, die

Vergaberichtlinie sowie ein Bo-

dengutachten bereit gehalten.

Wohngebiet: 24 Bauplätze

sind noch zu haben