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Wesermarsch

Friebo 4/2017

Premiere vor ausverkauftem Haus

Aufführung der Speelschar Reitland

Reitland.

Die ausverkaufte

Premiere des aktuellen Stücks

der Speelschar Reitland „Döör

an Döör mit Alize“ am vergan-

genen Samstag war ein voller

Erfolg. Es wurde sehr viel ge-

lacht und alle Spieler haben ihre

Rollen super umgesetzt. Auf

der anschließenden Premieren-

Party herrschte ausgelassene

Stimmung.

Nach Auskunft der Akteure

gibt es für die Aufführungs-

termine am 27. und 29. Januar

nur noch wenige Restkarten.

Für die Termine am 1., 3., 5., 8.

und 10. Februar sind noch Kar-

ten im „Seefelder Schaart“,

04734/301, bei Lena Wiggers,

04734/1315, oder Inka Jan-

ßen-Wiese,

0151/16683011

erhältlich.

Auch Helge Thölen und Inka Janßen-Wiese

(v.li

.) sorgten auf

der Bühne für vergnügliche Momente.

Foto: privat

Plattdüütschkurs in de Möhl

Seefeld.

Dat gifft all bannig

veel Vereene, Schooln un anner

Inrichten, de Plattdüütschkursen

in de Wersermarsch maakt. Nu

schall dat uk in de Seefelder

Möhl loosgahn un so wullt de

Lüüe dor versöken, dat wedder

Platt schnackt ward un de platt-

düütsch Spraak uk in Alldag een

Rull speelt.

Egaal, of dat Minschen sünd,

de Platt schnacken köönt, od-

der Minschen, de Platt verstaht,

odder uk Minschen, de af un to

maal disse Spraak höört hefft,

all köönt se mitmaken. As Led-

der för disse Fortbillen hefft de

Lüüe in de Möhl Christa un Hans

Meinen, de Plattdüütschbeu-

pdragte in de Wersermarsch,

wunnen. „Wi wullt veel spelen

mit de Spraak, wi wullt een be-

ten Theater maken un veel Spaß

mitnanner heben. Platt maakt

plietsch un dorup kummt us dat

an“, so Christa un Hans Meinen.

Loos geiht dat am 31. Januar

in de Seefelder Möhl üm Klock

19 Üür un denn jümmers an

Dingsdag uk wedder üm Klock 7

an‘n Avend. Anmellen geiht ün-

ner

04734/1236 odder per E-

Mail: kulturzentrum@seefelder-

muehle.de

Blutspendetermin beim DRK

Jaderberg.

Daran denken

mag keiner und doch kann jeder

urplötzlich in Not geraten. Ein

Unfall, eine Krankheit machen

dann die Gabe von Blutpräpa-

raten notwendig, um Leben zu

retten oder Menschen zu heilen.

Wer Blut spendet verschließt

nicht die Augen sondern sorgt

vor – er sorgt sich um seine Mit-

menschen und sich selbst.

Aus diesem Grund ruft der

DRK-Blutspendedienst

am

Freitag, 3. Februar,

von 16 bis

20 Uhr alle Jaderberger und

Bürger aus „umzu“ zur Blut-

spende in der Oberschule Jade,

Schulstraße 14, auf.

Blut spenden kann jeder

gesunde Mensch ab dem 18.

Lebensjahr. Bitte den Perso-

nalausweis mitbringen; für eine

Kinderbetreuung ist gesorgt.

Für alle Spender gibt es im An-

schluss einen stärkenden Im-

biss.

Hintergründe zu „Mandalas aus Mammalapuram“

Indisches Menü und Vortrag zum Leben der indischen Landfrau in der Seefelder Mühle

Seefeld.

Zwei Höhepunkte

im Zusammenhang mit der Fo-

toausstellung „Mandalas aus

Mammalapuram“ der in Jade le-

benden Künstlerin und Grafikde-

signerin Mariska Stuijt gibt es im

Februar in der Seefelder Mühle

zu erleben.

Passend zur Ausstellung be-

reitet das Caféteam zusammen

mit einer Inderin ein Menü zu.

Die typisch indische Küche mit

ihrem würzigem Charme und

feinen geschmacklichen Be-

sonderheiten verwöhnt Augen,

Nase und Gaumen. Dazu gehö-

ren: Glabjaman (kleine Süßig-

keit), Pakora (frittiertes Gemüse),

Chicken- und Gemüse-Tikka

(Curry-Reis-Gericht mit Huhn

bzw. Gemüse) und Kela Raita

(Indischer Bananen-Joghurt Sa-

lat). Gäste, die die Mandala-Aus-

stellung bisher noch nicht besu-

chen konnten, haben an diesem

Abend die Möglichkeit, die Fo-

tos zu betrachten und sich mit

eventuell aufkommenden Fragen

direkt an die anwesende Künst-

lerin Mariska Stuijt zu wenden.

Das Menü findet am

Freitag,

3. Februar,

um 19 Uhr im Müh-

lencafé statt. Eine verbindliche

Anmeldung ist unbedingt erfor-

derlich!

Weitere Einblicke in die in-

dische Kultur gibt der Vortrag

„Das Leben einer indischen

Landfrau“ am

Samstag, 18. Fe-

bruar,

um 19.30 Uhr im Mühlen-

café.

Aus deutscher Sicht ist Indien

ein sehr großes Land mit über

1,3 Milliarden Einwohnern (2015).

Betrachtet man die Fläche In-

diens, so ist diese etwa neun

mal so groß wie Deutschland.

Manch Indienreisender bezeich-

net Indien als anderen Planeten.

Es ist ein Land der Gegensätze

und nur schwer zu begreifen.

Der Vortrag „Das Leben einerin-

dischen Landfrau“, den Mariska

Stuijt in Anlehnung an ihre Aus-

stellung „Mandalas aus Mam-

malapuram” hält, versteht sich

als eine kleine Annäherung an

ein großes spirituelles und wun-

derschönes Land. Neben den

heiligen Kühen und der hinduis-

tischen Tradition des Mandala-

malens steht der Alltag von zwei

indischen Frauen, die Mariska

Stuijt im Januar 2016 mehrfach

besuchte, im Mittelpunkt des

Vortrages. Geetha lebt mit ihrer

Familie in einem kleinen Fischer-

dorf namens Mammalapuram,

zirka 50 Kilometer südlich der

Hauptstadt Chennai (Madras),

in Indiens südlichstem Bundes-

staat Tamil Nadu. Dirya wohnt

mit ihrer Familie etwa 20 Kilome-

ter westlich von Mammalapuram

auf einem Bauernhof.

Welche Pläne hat ein junges,

indisches Mädchen auf dem

Lande? Ist sie bereits einem

Mann versprochen oder kann sie

ein selbstbestimmtes Leben füh-

ren? Zahlreiche Fotos bebildern

die Lebensumstände der Frauen

und geben unter anderem einen

Einblick in ihre Wohnsituation.

Die Fotoausstellung “Mandalas aus Mammalapuram“ liefert

Einblicke in den indischen Alltag.

Foto: Mariska Stuijt