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28. Januar 2017

Zum Schluss

63

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.30–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 0,91 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Visite: Das Gesundheitsmagazin“

Dienstag, 31. Januar, 20:15 Uhr, NDR

Die Polizei warnt vor Anru-

fen in betrügerischer Absicht

durch „falsche“ Polizeibeamte:

„Die Masche ist immer gleich“,

betont Andrea Papenroth,

Pressesprecherin der Polizeiin-

spektion Wilhelmshaven/Fries-

land. „Die Betrüger wählen in

der Regel ältere Personen aus,

rufen diese an und geben sich

als Kriminal- bzw. Polizeibeam-

ter aus, um auf diese Weise an

Bankdaten oder gleich ans Bar-

geld zu kommen!“

Unlängst informierten meh-

rere Senioren, die nach einem

Anruf misstrauisch geworden

waren, die Polizei. Die Beam-

ten empfehlen, bei Anrufen

von Unbekannten im Zweifel

keinerlei Auskünfte zu erteilen.

„Seien sie bei Anrufen stets

misstrauisch und schenken Sie

der angezeigten Nummer keine

Beachtung, die kann technisch

manipuliert worden sein. Nie-

mals auf Geldgeschäfte oder

Gewinnversprechen eingehen.“

Das NDR-Magazin „Visite“

berichtet in der kommenden

Ausgabe unter anderem aus der

Klinik für Psychiatrie, Psycho-

therapie und Psychosomatik des

Klinikums Wilhelmshaven. Dabei

geht es um die Elektrokrampf­

therapie (EKT) als Behandlungs-

option bei schweren Depressi-

onen. Die Klinik setzt die EKT

insbesondere bei depressiven

Patienten ein, bei denen andere

Möglichkeiten der Behandlung

ausgeschöpft sind. Die EKT

wird in Zusammenarbeit mit der

Anästhesie in einer Kurznarkose

durchgeführt.

Es werden Patienten bei der

Behandlung begleitet und nach

der EKT befragt. Prof. Dr. Here

Folkerts als Chefarzt der psychi-

atrischen Klinik wird ebenso wie

Prof. Dr. Kai Goldmann, Chefarzt

der Klinik für Anästhesiologie,

operative Intensivmedizin, Not-

fallmedizin und Schmerzthera-

pie, über die Durchführung der

EKTinformieren.

Polizei warnt vor Telefon-Masche

Mit

fleischlosem

Essen

brauch ich Kollege Klöpper

gar nicht erst zu kommen. »Zur

Bratwurst gehört ein Bier«, sagt

er und hebt das Glas Weizen.

»Du willst sagen«, hebe ich mei-

ne Zeigefingerstimme (will hei-

ßen: Oberlehrerstimme), »zum

Bier gehört eine Bratwurst, so

wie die Zahnbürste zum Püm-

pel.« Etwas wirr. Klöpper sagt:

»Prost!« Nach einem langen Zug

streift er sich den Schaum vom

Kinn. »Die Bauern haben recht.«

– »Das will ich meinen«, bestä-

tige ich und überlege, womit

Bauern recht haben, vielleicht

mit dem falschen Wetter. Oder

mit dem Fernsehprogramm?

»Die Namen«, sagt Klöpper. Wir

sinnieren. Nach drei Sinnier-

Einheiten heben wir die Gläser.

»Es sind die Namen.« Wieder-

holt Klöpper. Ich verstehe. Er

meint die Namen. Ich frage:

»Von wem?« – »Von der Wurst.«

Aha. »Von der Brat?« frage ich.

– »Nein, von der Veggie. Eine

Veggiewurst ist keine Wurst.

Weil kein Fleisch drin ist. Der

Name täuscht. Das ist Betrug

am Kunden sowohl als auch.«

– »Als auch?« – »Als auch am

Landwirt.« – »Früher«, lenke ich

ab, »früher schmeckte die vege-

tarische Wurst wie Schuhsohle,

quasi Ökosohle, eher eine Art

Würghappen. Aber heute? Zart-

flaumig zwischen den Zähnen,

sage ich nur.«

»Nix da heute.« Klöpper er-

regt sich, »heute fällt man auf

den Namen rein. Die Wurst, die

keine ist, nämlich die vegane,

führt uns hinters Licht. Da ha-

ben die Bauern recht.« – »Vor-

schlag,« schlage ich vor, »die

fleischlose Wurst sollte einfach

umbenannt werden, in Voogie,

ausgesprochen Wudschie. Da

hätten wir dann die Bratvoogie,

die Bockvoogie und die Curry-

voogie. Das geht.«

Klöpper knurrt missbilligend.

Ich bin jetzt in Fahrt: »Die ve-

getarische Frikadelle nennen

wir Veganelle, aus Salami wird

Vegami und aus Saumagen wird

Sojamagen.« Klöpper setzt sein

Bierglas ab: »So, jetzt komm ich.

Ich hab nämlich auch was: Soja-

lasch.« – Sojalasch?« – »Tja, da

staunst du. Das ist ein fleisch-

loses Gulasch, Szegediner Art,

unlecker im Ganzen, bäh. Und

noch was: Zum Nachtisch gibt

es einen Veganegakuss.«

Hier verlasse ich dann lieber

die Sitzung. Mir wird plötzlich

so heiß.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi