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11. Februar 2017

Varel

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Einstiger Schnupperstrand wird hübsch gemacht

Grundlegende Neugestaltung im Rahmen der Dorferneuerung – Fußgängerzone ab Parkplatzzufahrt

Dangast.

In diesem Frühjahr

soll mit einer konkreten Maß-

nahme im Rahmen der Dorfer-

neuerung Dangast begonnen

werden: Der Strandbereich

zwischen Campingplatz und

Beachclub wird neu gestaltet –

zwei Jahre ist es inzwischen her,

dass Angelika Tapken und Pop-

ke Fegter für den Arbeitskreis

Dorferneuerung entsprechende

Überlegungen erstmals vorge-

stellt haben.

Bereits im Jahr 2010 war

der Dorferneuerungsplan vom

Stadtrat beschlossen worden,

seither hat sich nur wenig getan.

Jetzt aber soll der erste „große

Wurf“ in die Tat umgesetzt wer-

den, insgesamt sind Maßnah-

men mit einem Volumen von

fast 600.000 Euro vorgesehen.

Der gesamte Bereich vor dem

großen Parkplatz wird ein neues

Erscheinungsbild bekommen,

die Aufenthaltsqualität an der

neuen Promenade wird deutlich

erhöht.

Im Dezember war die Aus-

bauplanung für den bislang als

Schnupperstrand bezeichne-

ten Bereich am Ende der Edo-

Wiemken-Straße noch einmal

im Planungsausschuss vorge-

stellt worden. Zuvor hatte es

noch Änderungswünsche gege-

ben, auch, weil das Budget von

580.000 Euro nicht alle vom Ar-

beitskreis gewünschten Details

hergab. So hatte Popke Fegter

namens des Arbeitskreises be-

antragt, die Stadt möge zusätz-

lich rund 60.000 Euro bereitstel-

len, damit auch der bislang as-

phaltierte Buswendeplatz direkt

am Strand neu angelegt werden

könne. Denn zunächst hatte die

Planung diesen Wendeplatz au-

ßen vor gelassen.

Die nunmehr beschlossene

und zur Ausschreibung vorbe-

reitete Planung sieht unter an-

derem vor, dass die bestehende

Trennung zwischen Fahrbahn

und Gehweg ab der Zufahrt

zum Campingplatz künftig auf-

gehoben wird – hier soll fortan

eine Fußgängerzone beginnen,

eine breite Promenade wird ge-

schaffen. Der Kfz-Verkehr wird

schon ab der Zufahrt zum Quell-

bad-Parkplatz ausgesperrt, nur

Busse und Lkw dürfen künftig

im Schritttempo bis zum (dann

neu gepflasterten) Wendeplatz

durchfahren.

Vera Leo-Straßer vom Pla-

nungsbüro NWP aus Oldenburg

hatte dem Ausschuss die kon-

krete Planung im Ausschuss

noch einmal vorgestellt, insbe-

sondere unter Hinweis auf die

verschiedenen Varianten, die

sich unter Berücksichtigung des

Budgets ergeben hatten. Recht

eindeutig gab es dann ein Vo-

tum für Variante C mit Ausbau

des Wendeplatzes und Schaf-

fung einer fußgängerfreund-

lichen Promenade aus „einem

Guss“. Verzichtet werden soll

dabei nunmehr auf die zunächst

vorgesehene

„Einböschung“

des Parkplatzes mit Corten-

stahlwänden. Das allein hätte

mehr als 50.000 Euro gekostet,

da war man sich in Arbeitskreis

und Ausschuss einig, dieses

Geld lieber in andere Elemente

am Strand zu investieren.

Insgesamt fand die Planung

eine durchweg positive Reso-

nanz im Ausschuss, ausdrück-

lich wurde das Engagement des

Arbeitskreises gelobt. Susanne

Engstler (CDU) regte an, auch

den Bereich um den Friesen-

dom aufzuwerten und vielleicht

den Aufbau eines zusätzlichen

Windspiels zu erwägen. Auch

Leo Klubescheidt (ZV) würdigte

die Vorschläge als eine Berei-

cherung für Dangast, zugleich

lasse sich damit ein Einstieg in

die dringend nötige Verkehrsbe-

ruhigung im Ort erkennen.

Es entspann sich sodann ein-

mal mehr eine kurze Debatte

über Vorzüge und Nachteile ver-

schiedener Sitzmöbel, so soll

schon auf dem Sandstrand eine

kleine, geschlängelte Sitzstufe

eingebaut werden, weiter oben

sollen weitere Sitzgelegenheiten

errichtet werden. Auch die

Grenze zwischen Sandstrand

und Promenade soll nicht als

„klare Kante“, sondern in einem

wellenförmigen Verlauf gestaltet

werden. Neu modelliert wird fer-

ner der Sockel links am Beginn

der Auffahrt zum Naturerbepor-

tal. Dieser sei zur Installation

einer Skulptur oder eben eines

Windspiels geradezu prädesti-

niert, betonte Vera Leo-Straßer.

Auf der Edo-Wiemken-Straße

soll an der Zufahrt zum Park-

platz mit rotem Fahrbahnbelag

deutlich gemacht werden, dass

Kraftfahrer hier einzubiegen

haben, ferner wird mit einem

Schild auf die Fußgängerzone

hingewiesen. Um Begegnungs-

verkehr an dieser Einfahrt zu

erleichtern, soll sie zu Lasten

eines Stellplatzes aufgeweitet

werden.

So ist man mit der Planung für

den nunmehr bevorstehenden

Einstieg in die Dorferneuerung

Dangast allseits zufrieden, ins-

besondere im Arbeitskreis freut

man sich, dass in diesem Som-

mer endlich Ergebnisse sichtbar

werden.

Derzeit wird im Fachbereich

Planung und Bau die Ausschrei-

bung des Vorhabens vorbereitet,

erst wenn Angebote vorliegen

und ein Vergabebeschluss im

Verwaltungsausschuss gefasst

worden ist, kann auch der end-

gültige Förderbescheid beim

Landesamt angefragt werden.

Frühestens im April, vermutlich

erst nach den Osterferien, kann

mit den Bauarbeiten begonnen

werden, die nach Möglichkeit

im Großen und Ganzen bis zur

Hauptsaison im Sommer abge-

schlossen werden sollen.

(tz)

Hier wird demnächst umgebaut: Der Bereich zwischen dem Monument „Friesendom“ links

im Bild und dem Strandbereich vorm Beachclub (re.) wird umfassend neu gestaltet, die we-

nig ansehnliche Straße mit Bordstein wird einer breiten, barrierefreien Promenade weichen.

Vom Sinn der Krankheit

Vortrag von Dr. Joachim Hensel

Wilhelmshaven.

„Krankheit“,

sagt die evangelische Theologin

Dorothee Sölle, „ist eine groß-

artige Gelegenheit, innerlich

zu wachsen und sich für neue

Aufgaben vorzubereiten“. Jeder

kennt die Frage, „womit habe

ich das verdient“, wenn ihn eine

Krankheit befällt. Viele kennen in

dieser Situation auch die Frage

an Gott: „Wie kann ein liebender

Gott das Leid zulassen?“ Wel-

che Gründe für eine Krankheit

gibt es in der eigenen Biografie

bzw. der eigenen Lebenspraxis?

Das äußere Schicksal ist nicht

entscheidend für die innere

Zufriedenheit. „Ich weinte, weil

ich keine Schuhe hatte, bis ich

einen fand, der weinte, weil er

keine Füße hatte.“

An einem Abend mit dem

Bockhorner Arzt Dr. Joachim

Hensel geht es um den persön-

lichen Umgangmit der Krankheit

und um die eigene Zufriedenheit

im Angesicht des Leides. Der

Abend beginnt am

Mittwoch,

22. Februar,

um 19.30 Uhr in

der Ev. Familien-Bildungsstätte

in der Feldmark 56 im Wiesen-

hof. Information und Anmel-

dung unter

04421/32016 oder

www.efb-friwhv.de

.