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11. Februar 2017

Zum Schluss

55

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.30–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 0,91 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Im Rausch der Daten“

Dienstag, 14. Februar, 22:55 Uhr, Arte

Varel.

Bislang unbekannte

Täter versuchten in der Nacht

zum Donnerstag, 9. Februar, in

einen Tankstellenshop an der

B 437 (Bockhorner Straße) in

Varel-Borgstede einzubrechen.

Sie hebelten ein Fenster auf

und lösten dabei gegen 2:30

Uhr die Alarmanlage aus. Nach

bisherigem Ermittlungsstand

wurde hier aber kein Diebesgut

erlangt.

Anders bei einem „Bruch“

in der Nacht zu Mittwoch: Auf

der Baustelle von „Jadepack“

an der Hans-Schütte-Straße im

Gewerbe- und Logistikport bra-

chen bislang unbekannte Täter

mehrere Baucontainer auf und

entwendeten Elektronikgeräte,

Werkzeuge, Schlüssel sowie

Kleidung.

Etwaige Zeugen werden ge-

beten, sich mit der Polizei Varel

unter

04451/9230 in Verbin-

dung zu setzen.

Die Welt befindet sich im Da-

tenrausch, die persönlichsten

Informationen von uns allen sind

zu einer begehrten Ressource

geworden. In der digitalen Ge-

sellschaft werden wir zu gläser-

nen Menschen, Daten sind „das

Öl des 21. Jahrhunderts“. Re-

gisseur David Bernet begleitet

filmisch den Kampf des jungen

ambitionierten EU-Abgeordne-

ten Jan Philipp Albrecht um ein

europäisches Datenschutzge-

setz – ein Gesetz, das jede Form

von Datentransfer schützen soll.

Lobbyisten, Wirtschaftsjuristen

und Aktivisten treten auf den

Plan und versuchen Einfluss zu

nehmen. Ein Ringen wie bei Da-

vid gegen Goliath beginnt: Bür-

gerrechte versus Wirtschaftsin-

teressen. Es geht dabei längst

nicht mehr nur um Big Data. Es

geht um die Zukunft jedes ein-

zelnen EU-Bürgers, um Privat-

sphäre und Sicherheit.

Einbrüche in Varel und Borgstede

Inzwischen sollte das Trump-

Bashing auf den Satire- und Vi-

deokanälen abgeflaut sein, aber

nix da: Der Boom des Hohn &

Spott-Ergießens über die do-

naldsche Wunderwelt der Hirn-

aussetzer hält unvermindert an.

Auf ein gelungenes Video möch-

te ich hinweisen: »America First –

Ostfriesland Second«. Damit

haben die Ostfriesen einen Hit

gelandet und nebenher selbst

alternative Fakten verbreitet. Als

ostfriesische Orte & Sehenswür-

digkeiten verkaufen sie uns An-

sichten vom Vareler Hafen, vom

Neuenburger Schloss und von

Bad Zwischenahn. Nicht, dass

ich darüber gram wäre, aber hin-

ters Ohr gefackelt ist das schon.

Und was ist mit uns, den Men-

schen in Varel und umzu? Sollten

wir einsteigen in den Wettbe-

werb? Also ‚Varel Second‘? Das

dürfte grad mal einen blassen

Nachäffereffekt hinterlassen.

Dennoch: America First und

America great again können wir

nicht auf uns sitzen lassen. Ha-

ben wir mit dem Spijöök nicht

das wahrste aller wahrenMuseen

mit Exponaten, bei denen die

»alternative facts« durch die De-

cke knallen? Great Spijöök! Und

der Wasserturm, Urtyp eines Pe-

nissymbols, zu dem Freudianer

ehrfürchtig aufschauen? Great

Symbol. That‘s true! Wo wir beim

Penis sind: Dangast ist als Heim-

stätte des härtesten je geformten

Penis unumstritten. Great Penis,

yeah! Der ragt zudem aus dem

Strandschlick wie ein Stinke-

finger; winzig dagegen der Sie-

gesdaumen des Trump. Mithin

greatest Stinkefinger. True. Und

wo sonst findet man einen Ver-

kehrskreisel mit Figuren, die im

Schrott baden? Eben. Greatest

Kreisel ever! Weiter: Der Zeteler

Markt (great Besäufnis, great

Greenkohl). Neuenburger Ur-

wald (great Wildnis again).

An bedeutenden Persön-

lichkeiten kein Mangel: Lothar

Meyer (great Periode); K.-H.

Funke (great belly): Heinzi (gre-

at Tschüs). Grenzen ziehen wie

in Mexiko? Schon geschehen,

siehe die B 437, eine unüber-

windliche Trennschneise, Mau-

erbau nicht mehr nötig. Auch

mit einer fucking Presse können

wir punkten: Heinzi im Friebo

(»sehr sehr verlogene Presse«).

Ja, haben wir Friesen es über-

haupt nötig, uns dem Wettbe-

werb zu stellen? Nein, sage ich,

Varel und Umland ist und war

schon immer first (und greater

als Washington).

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi