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Varel

Friebo 7/2017

Hospizbewegung: 6.000 Euro gespendet

Sozialverband und Lions Club unterstützen das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“

Varel.

Und so kommt Stein

um Stein zusammen: Einen sehr

erfreulichen Termin gab es am

Mittwochmorgen im Büro der

Vareler Hospizbewegung in

der Windallee 15: Vertreter des

Lions Club Varel und des So-

zialverbandes Friesland waren

gekommen um das geplante

Projekt zu unterstützen.

Der Lions-Club Varel hatte

in diesem Jahr die Auflage des

beliebten Adventskalenders um

1000 auf 5000 Exemplare auf-

gestockt und zugleich für zu-

sätzliche attraktive Gewinne ge-

sorgt. Binnen kürzester Zeit war

auch die Auflage 2016 wieder

komplett ausverkauft. Matthias

Brauer: „Aus dem Club selbst

kam der Vorschlag mit diesen

zusätzlichen Einnahmen das

geplante stationäre Angebot zu

unterstützen. Wir waren uns alle

einig, dass dieses Haus eine

ganz tolle Sache für die ganze

Region sein wird.“

Gemeinsam mit Hartmut Aey,

Eckhardt Wandke und Wolf-

gang Bräunlich überbrachte er

die Zusage für eine Spende in

Höhe von 5.000 Euro und so

wird an dem neuen Gebäude

noch in vielen Jahren ein Na-

mensklinker mit dem Aufdruck

„Lions Club“ an diese schöne

Aktion erinnern.

Einen Hospizbaustein erwar-

ben auch Roswitha Langner,

Hans Varrelmann und Gerd

Lönker für den Sozialverband

Friesland. Nicht die Mindest-

spende von 25 Euro sondern

der beeindruckende Betrag in

Höhe von 1.000 Euro wurde da-

für angelegt. Der Sozialverband

Friesland mit sieben Ortsverei-

nen und über 3.000 Mitgliedern

unterstützt damit ebenfalls ein-

drucksvoll das geplante Haus

der Hospiz- und Palliativarbeit

„Am Jadebusen“: „Wir setzen

uns sehr gerne für die Menschen

ein und bei einem Informations-

abend im Vareler Rathaus haben

wir erfahren, welche segens-

reichen Angebote Schwerst-

kranke und ihre Familien hier

finden werden.“

Das geplante Haus ist ein

Modellprojekt, das es so

deutschlandweit noch nicht

gibt, wie der Geschäftsführer

der eigens dafür gegründeten

gGmbH, Daniel de Vascon-

celos, berichtete: „Hier finden

ambulante und stationäre Ange-

bote unter einem Dach zusam-

men.“ Und Irene Müller von der

mission:lebenshaus ergänzte:

„Wir haben uns ganz bewusst

für eine große gemeinsame Ein-

gangstür entschieden, um den

Menschen den Zutritt zu diesem

Haus so leicht wie möglich zu

machen.“ Inzwischen sei man

auf der Zielgeraden, der Bauan-

trag ist eingereicht, demnächst

gehen die Ausschreibungen

raus und schon in wenigen Mo-

naten soll der erste Spatenstich

erfolgen: „Die große Unterstüt-

zung aus Varel aber auch aus

der ganzen Region macht uns

sehr zuversichtlich, dass wir

das Projekt schon bald begin-

nen können“, freute sich Anke

Kück, die Vorsitzende der Vare-

ler Hospizbewegung. Sie hoffe,

dass beim Hospiztag am 6. Mai

mit dem großen Benefizlauf und

vielen weiteren Angeboten, die

letzten noch fehlenden finan-

ziellen Lücken gweschlossen

werden können und natürlich

auch schon bald kompetente

Partner für den Bau des Hauses

gefunden werden.

Mehr Informationen auch

unter

hhp-jadebusen.de.

Hier können Hospizbausteine

auch ganz einfach online er-

worben werden.

(fb)

Vertreter des Sozialverbandes Friesland, des Lions Club Varel,

der Hospizbewegung Varel e.V. und der mission:lebenshaus

e.V. freuen sich über zwei weitere große Hospizbausteine.

Foto: privat

Bahnstrecke über 125 Wochenenden gesperrt

Bauarbeiten zwischen Sande und Varel – Ersatzverkehr mit Bussen – Inselbus und Tidebus zu den Inseln

Varel/WHV.

Sie kosten Mil-

lionen und dauern bereits eine

gefühlte Ewigkeit: Die Ertüchti-

gung und der zweigleisige Aus-

bau der Bahnstrecke zwischen

Wilhelmshaven und Oldenburg

zur sogenannten „Hinterlandan-

bindung“ des Containerhafens

Jade-Weser-Port. Im März wird

die DB Netz AG nunmehr mit

der nächsten Phase der Bau-

arbeiten beginnen – mithin gibt

es wieder Einschränkungen im

Zugverkehr, das betrifft dies-

mal vor allem den Abschnitt

zwischen Varel und Sande be-

ziehungsweise Wilhelmshaven.

Für die Züge der NordWestBahn

wird während der Bauphase,

die laut Bahn 31 Monate dauern

soll, ab dem 4. März die Strecke

zwischen Varel und Sande an

den Wochenenden komplett ge-

sperrt sein. Die Nordwestbahn

hat aber ein „ausgeklügeltes Er-

satzkonzept“ angekündigt, mit

dem das Unternehmen dafür

sorgen will, dass Reisende den-

noch stets an ihr Ziel kommen:

„Trotz Sperrung der Eisenbahn-

strecke sollen Reisezeitverlän-

gerungen zur Küste für die Fahr-

gäste gering und die Reisekette

mit wenigen Umstiegen kom-

fortabel bleiben“, erklärt dazu

NordWestBahn-Geschäftsfüh-

rer Dr. Rolf Erfurt.

Entlang des gesperrten Stre-

ckenabschnitts werden zwi-

schen Varel und Wilhelmshaven

statt der Züge Busse pendeln.

In Sande besteht Anschluss an

die Züge der RB 59 nach Esens.

Als zusätzliches Angebot bietet

der „Inselbus“ eine weiterhin

gute Anbindung der Küstenre-

gion und Ostfriesischen Inseln

an das Streckennetz der Nord-

WestBahn ohne Reisezeitver-

lust. Ab Oldenburg bringt ein

Direktbus die Reisenden ohne

Zwischenhalt nach Esens und

von dort direkt bis zu den Anle-

gern nach Bensersiel und Neu-

harlingersiel. Das gleiche Kon-

zept gilt für die Rückreise von

den Inseln.

Die Fahrkarten sind selbstver-

ständlich auch in den Bussen

des Ersatzverkehrs und im Insel-

bus gültig. Tickets gibt es an den

Automaten am Bahnsteig sowie

bei den üblichen Verkaufsstel-

len: den Kundencentern und

Vertriebsstellen der NordWest-

Bahn, DB-Reisezentren oder

DB-Agenturen. Die NordWest-

Bahn weist Inselreisende darauf

hin, dass an den Anlegern keine

Möglichkeit des Ticketkaufs für

die Rückfahrt besteht.

Die NordWestBahn empfiehlt

Gruppenreisenden und Roll-

stuhlfahrenden, sich drei Tage

vor der Fahrt anzumelden. Die

Fahrradmitnahme ist in den Bus-

sen des Schienenersatzverkehrs

stündlich möglich: Zwischen

Varel und Wilhelmshaven sind

Busse mit zusätzlichen Fahr-

radanhängern im Einsatz. Da die

Fahrradplätze dennoch begrenzt

sind, bittet die NordWestBahn

um eine frühzeitige Anmeldung

der Fahrradmitnahme.

Weiterhin weist die Nord-

WestBahn darauf hin, dass eine

Fahrradmitnahme in den Insel-

bussen leider nicht möglich ist.

Tidebus der DB bis Varel

Für alle Reisenden von/nach

Wangerooge bietet der Tide-

bus der Deutschen Bahn auch

während der Streckensperrung

am Wochenende eine komfor-

table An- und Abreise. Der Ti-

debus zwischen dem Anleger in

Harlesiel und Sande wird an den

Sperrwochenenden bis Varel

verlängert, sodass für Fährgä-

ste weiterhin ein direkter Um-

stieg zwischen Zug und Tidebus

möglich ist.

Weitere Informationen und

die ab 1. März gültigen Fahr-

pläne gibt es in den Zügen und

Kundencentern der NordWest-

Bahn sowie unter www.nord-

westbahn.de.

Die Fahrzeiten

und Pünktlichkeitsdaten sind

auch über die elektronische

Fahrplanauskunft auf www.

nordwestbahn.de

,

www.vbn.de

oder

www.bahn.de

erhältlich.