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18. Februar 2017

Musik & Szene

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Denken groß: Massiv in Mensch mit neuem Album

Die Jungs von „Massiv in Mensch“ wollen mit ihren heimat-

bezogenen Texten die Welt erobern – am 25. März sind sie im

Oldenburger Computermuseum.

Foto: Massiv in Mensch

Sa. 18.02.

Bredehorn – Soundcheck:

Atze

Datzes

Powerage,

20 Uhr

OL – Flänzburch: Fly Cat

Fly, 20 Uhr

OL – Kulturetage: Poetry

Slam, 20 Uhr

OL – Wilhelm13: Sönke

Meinen & Jule Malischke, 20

Uhr

HB – Kulturzentrum Lager-

haus: Kayef, 18 Uhr

So. 19.02.

WHV – Pumpwerk: Rai-

mund Moritz Trio, 17 Uhr

Bad Zw`ahn – Wandelhalle:

Farmhouse Jazzband, 11 Uhr

OL – Brauhaus: Hensen &

Blanke, 17 Uhr

Mi. 22.02.

Varel – Bahnhof: Matthias

Monka, 20 Uhr

WHV – Pumpwerk: Back-

stage Party, 21 Uhr

OL – Kulturetage: Wise

Guys, 20 Uhr

Do. 23.02.

OL – Polyester: Blind But-

cher, 20 Uhr

HB – Meisenfrei: Mitch Ry-

der, 20 Uhr

HB – Pier 2: Eure Mütter,

20 Uhr

Fr. 24.02.

OL – Charly`s: Blues Cara-

van, 21 Uhr

OL – Wilhelm13: Florian

Poser/Martin Flindt Duo, 20

Uhr

HB – Tower: Giant Rooks,

19 Uhr

Sa. 25.02.

WHV – Pumpwerk: Rock4

+ iNtrmezzo, 20 Uhr

Ofenerdiek – Kulturzen-

trum: Texas Heat, 19.30 Uhr

OL – Flänzburch: Bitume,

20 Uhr

OL – Kulturetage: Spon-

tantheater Bumerang, 20 Uhr

OL – Tränke: The WMF`s,

20 Uhr

OL – Wilhelm13: Metroma-

ra, 20 Uhr

AUR – Arena: Magic of the

Dance, 20 Uhr

HB – Meisenfrei: My`Tallica,

21 Uhr

HB – Schlachthof: Teesy,

20 Uhr

Weitere ausführliche (und

stetig aktualisierte) Live-

Tipps gibt es auch unter

www.ralf-koch.de

Varel.

Die Vareler haben auf-

gestockt: Aus dem ehemaligen

Dachkammer-Projekt ist mitt-

lerweile eine komplette Band

geworden. Während Daniel Lo-

gemann mit seinem alten Duo-

Partner Mirco Osterthun unter

neuem Namen im Nebenprojekt

`Altlast´ weitermacht – und Alben

bei

bandcamp.com

veröffent-

licht, besteht die Band Massiv

in Mensch neben Logemann

heute aus Muck Kemmereit, Jo-

nathan Millat, Marwin Voß, Tho-

mas Rauchenecker und Tomas

Appelhoff. „Das begann 2013

mit dem Ziel, das Ganze mehr

zu öffnen – mehr Experimente,

mehr Gesang als der frühere

reine Sprechgesang, reale In-

strumente – zumindest teilweise

– und Song-orientierter“, erzählt

Logemann euphorisch.

Zunächst kam Tommy (Ap-

pelhoff) dazu, der hat Marwin

und Jonathan mitgebracht, und

während sich das entwickelte,

erfüllte sich Logemann den

Traum, endlich einen echten

Drummer einzusetzen. „Und da

war Muck für mich erste Wahl,

also hab ich ihn angeschrieben!“

Der konnte indes gar nicht absa-

gen, denn bei allen Bands, die

Muck schon angetrieben hat, ist

Massiv in Mensch wohl der bis-

lang größte Name in seiner Vita.

Gemeinsam haben die Fünf

jetzt das mittlerweile achte Stu-

dioalbum aufgenommen, das

in Kürze veröffentlicht werden

soll. Der Titel „Am Port der gu-

ten Hoffnung“ deutet eine we-

sentliche Änderung schon an:

„Wir haben uns zusammenge-

setzt und überlegt, in welche

Richtung das gehen soll. Und

seitdem haben wir uns auf un-

sere norddeutsche Heimat ge-

einigt – also maritime Themen,

Jade-Weser-Port oder auch

brennende Windräder – und

überhaupt haben wir heute we-

sentlich mehr Text als früher“,

sinniert Logemann.

Die Band bedient zwar immer

noch in erster Line ein Szene-

Publikum, das zeigt sich auch

in den Konzert- und Festival-

Einladungen, die sie bekommt,

aber die Songs sind heute deut-

lich massenkompatibler. Den

Gesang übernimmt seit 2013

neben Logemann und Appel-

hoff noch die Gastsängerin Sara

Peel, die die alte Duett-Partnerin

Anna-Maria Straatmann ersetzt.

Neu ist das schwedische Label

„Katyusha Records“. Nach dem

erfolgreichen Auftritt beim „Re-

sistanz Festival“ in Sheffield,

England, 2016 plant die Band

im April einen Festival-Auftritt in

Stockholm. „Als deutsche Band

wird man im Ausland natürlich

ganz anders wahrgenommen“,

freut sich Logemann auf diese

Erfahrung und gibt dem ewigen

Klischee vom Propheten, der im

eigenen Land nichts taugt Fut-

ter: „Hier ist man die Band aus

dem kleinen Varel, da ist man die

Band aus Deutschland, die auf

dem eigenen Lieblingsfestival

auftritt“. Im Herbst stehen auch

zwei Gigs in Deutschland schon

auf dem Plan: Das „NCN - Noc-

turnal Culture Night“-Festival im

Kulturpark Deutzen (09.09.17)

und einen Monat später dann

mit der dänischen EBM-Legen-

de „Leaether Strip“ im „Club

from Hell“ in Erfurt (14.10.).

Bereits am

25. März

gibt es

einen regionalen Auftritt im „Ol-

denburger Computermuseum“.

Dort spielt die Band ein Kurz-

Set, passend zum Thema des

Tages: „Monkey Island“ - ein

Amiga 500-Klassiker, dem die

Vareler einen eigenen Song ge-

widmet haben. „Und live spielen

ist heute was komplett anderes“,

lacht Logemann: „Wir haben

jetzt in der Tat richtig geprobt….

Das gab`s früher auch nicht!“

Ist das jetzt erwachsen, wenn

man`s „old school“ angeht?

Oder einfach nur ein erfreulicher

neuer Entwicklungsschritt?

(rk)

Blues Got Soul

Blues Caravan am 24. Februar im Charly‘s

Oldenburg

. Aufgrund einer

Fehlinformation hatten wir das

Konzert versehentlich bereits

für den 24. Januar angekün-

digt, richtig ist

Freitag, 24.

Februar

: Der Blues Caravan

2017 kommt nach Oldenburg.

Die seit 2005 von Ruf Records

jährlich veranstaltete Tour hat

die Tradition der tourenden

Revueshow wiederbelebt und

stellt jedes Jahr drei heraus-

ragende Künstler für eine en-

ergiegeladene Konzerttournee

zusammen. Jeder der Künstler

spielt ein Set seiner eigenen

Songs, bevor sich alle drei für

das große Finale zusammen-

tun. (Der Friebo berichtete)

Am

Freitag, 24. Februar

,

sind sie im Charly`s.

(rk)