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Varel

Friebo 8/2017

To‘n

Appelboom

Am Hafen 13 • Varel • Tel.: 0 44 51 / 95 04 18

Frühstück,

täglich ab 9.00 Uhr

am Tisch serviert

Täglich wechselnde

Mittagskarte,

stets frischer,

hausgemachter Kuchen,

selbstgebackene Torten.

Wir bieten für Ihre Feiern

einen Clubraum für

ca. 50-60 Personen.

Ganzjährig durchgehend

ab 09:00 Uhr geöffnet!

Café / Bistro

Wir freuen uns auf Ihren

Besuch!

Café „To‘n Appelboom“ ist umgezogen: Neueröffnung am 1. März

– Anzeige

Das neue Ladenlokal, Am Hafen 13, ist zwar etwas größer, hat

aber rein gar nichts von dem gemütlichen Charme des ehemaligen

Appelbooms verloren.

Varel.

Nach dem Umzug in die

Hafenstraße 13 öffnet das Café

„To‘n Appelboom“ am

1. März

wieder seine Türen für Besucher.

Im gewohnt romantisch-heime-

ligen Ambiente kann hier nach

Herzenlust geschlemmt werden:

Dabei reicht das Speiseangebot

weiterhin von selbstgebackenem

Apfelkuchen vom Blech über Sa-

late, Suppen und Kartoffelpuffer

mit selbstgemachtem Apfelmus

bis hin zu dem beliebten, reichhal-

tigen Frühstück, das – nach alter

Appelboom-Manier – direkt am

Tisch serviert wird.

Die ehemaligen Räumlichkeiten,

in denen bis vor kurzem noch

Betrieb war, sind inzwischen ge-

schlossen und leer geräumt. Grund

für den Umzug war die Fertigstel-

lung der zweiten Halle gegenüber

des alten Appelbooms im vergan-

genen Jahr, die dem Café die Son-

ne nimmt. „So schön der Garten

auch ist, aber die Gäste wollen

Sonne“, erklären die Inhaber Heide

und Stephan.

„Wir sind wirklich sehr froh darü-

ber, in einem so netten Haus unter-

gekommen zu sein, das uns zusätz-

lich ermöglicht, unsere Ideen zu

realisieren“, betonen die Inhaber.

Sobald die Temperaturen etwas

sommerlicher sind, wird auch die

Terrasse den Gästen als „Grüne

Oase“ zur Verfügung stehen.

Wie gewohnt kann der Appel-

boom für Firmen-, Privat- und

Vereinsfeiern gebucht werden

– mit der „Alten Hafenkneipe“

neben dem Café bietet das neue

„To‘n Appelboom“ ab März für

unterschiedliche Anlässe den pas-

senden Rahmen.

Zusammenmit ihremTeam freu-

en sich die Inhaber Heide und Ste-

phan sehr auf die Neueröffnung in

den frisch renovierten Räumlich-

keiten und laden alle Vareler herz-

lich ein, einmal vorbeizuschauen.

Weder die Öffnungszeiten noch

die Telefonnummer ändern sich:

Nach wie vor öffnet der Appel-

boom seine Türen morgens um

9 Uhr und bleibt „bis zur letzten

Runde“ durchgängig geöffnet.

Weitere Informationen sowie Re-

servierungsanfragen gibt es unter

v

04451/950418.

Zwei von drei Straftaten wurden aufgeklärt

Kriminalstatistik 2016: Aufklärungsquote im Bereich Varel liegt über Landesdurchschnitt

Varel.

Die Polizeiinspektion

Wilhelmshaven/Friesland

hat

die Polizeiliche Kriminalstatistik

für das Jahr 2016 veröffentlicht.

Im Gegensatz zum Jahr 2015 ist

insgesamt ein erneuter Anstieg

an Straftaten zu verzeichnen

– jedoch liege sich die Zahl im

landesweiten Vergleich immer

noch „im grünen Bereich“. Für

den Bereich des Polizeikommis-

sariats Varel, zu dem neben dem

Stadtgebiet auch die Gemein-

den Bockhorn und Zetel gehö-

ren, stellten Rainer Schönborn,

Leiter des Polizeikommissariats

sowie Manfred Schulz, Leiter

des Kriminalen Ermittlungs-

dienstes, die Kriminalstatistik für

das Jahr 2016 vor.

Bei den BTM-Delikten (Be-

täubungsmittel), die unter die

sogenannte Holkriminalität (s.

Info) fallen, gab es einen Anstieg

von 152 Straftaten. „Unsere Be-

amten sind mittlerweile, durch

Schulungen, deutlich qualifi-

zierter und können so ‚Drogen

am Steuer‘ leichter erkennen“,

erklärt Rainer Schönborn. Die

Fahrraddiebstähle haben sich

dagegen deutlich verringert: Von

400 sank die Zahl im vergange-

nen Jahr auf 176.

Zudem gab es einen landes-

weit verzeichneten Anstieg an

Körperverletzungen zu verzeich-

nen – auch in Varel stiegen die

Taten, die zu den Rohheitsde-

likten gezählt werden, um zehn

Prozent. Das läge vor allem an

der geringeren Akzeptanz der

Opfer, auch kleinere Delikte wür-

den heutzutage direkt angezeigt,

erläutert Schönborn. Dies gelte

sowohl für den öffentlichen, als

auch für den privaten Bereich.

Auch bei den einfachen Dieb-

stählen, etwa Entwendungen

von Objekten aus Handtaschen

oder der Tasche selbst aus nicht

verschlossenen Räumen oder

Autos, gab es einen Anstieg um

14 Prozent.

Bei den Wohnungseinbrüchen

habe sich sehr wenig getan: Hier

ist die Zahl lediglich um neun Ta-

ten gestiegen.

Rainer Schönborn und Man-

fred Schulz heben nochmals

hervor, wie wichtig es ist, dass

man sich durch Vorsichtsmaß-

nahmen gegen Einbrüche si-

chert. „Man bekommt kleine

Alarmanlagen bereits für wenig

Geld. Diese können aber bereits

sehr effektiv sein. Bei Einbrü-

chen muss immer alles schnell

gehen. Sobald es Probleme

beim Einsteigen gibt, flüchten

die Diebe meist. So bleibt es bei

rund 40 Prozent der Einbrüche

oft nur beim Versuch.“

Fälle von Brandstiftung waren

im vergangenen Jahr glückli-

cherweise kein Thema mehr.

2016 kam es nur zu vier Fällen

von vorsätzlicher Brandstiftung.

Im vergangenen Jahr konnten

die Beamten einer besonders

dreisten fünfköpfigen Jugend-

gang, die aus 13- bis 18-jährigen

Mitgliedern bestand, erfolgreich

das Handwerk legen – etwa 50

Straftaten, darunter Fahrrad-,

Mofa- oder Taschendiebstähle

gingen auf ihr Konto.

Zudem konnten die Polizisten

den sogenannten „King von

Bockhorn“ dingfest machen –

eine Nachricht, die viele Eltern

in Bockhorn aufatmen lässt. Der

junge Mann, Mitte 20, hatte sich

gezielt an gerade 14-jährige

Mädchen „herangemacht“ und

diese brannten dann, begeistert

von der Tatsache, dass sich ein

älterer Typ für sie interessiert

hatte, für ein bis zwei Tage mit

ihm durch. Etwa zehn Mädchen

gingen dem „King“ so ins Netz.

„Seit einigen Wochen ist der Tä-

ter jetzt wegen verschiedener

Delikte in Haft“, kann Schulz die

Bockhorner Eltern beruhigen.

Sehr positiv ist zudem die

hohe Aufklärungsquote von 66

Prozent. Landesweit liegt die

Aufklärungsquote bei etwa 60

Prozent. „Das verdanken wir

vor allem auch der guten Arbeit

von den Kollegen aus Zetel und

Bockhorn“, betont Schönborn

zufrieden.

Hintergrund: Holkriminalität

Als Holkriminalität bezeichnet

die Polizei Delikte, die erst durch

entsprechende

Ermittlungen

oder Kontrollen bekannt werden.

Darunter fallen beispielswei-

se Rauschgiftkriminalität oder

Leistungserschleichungen wie

Schwarzfahren. Im Gegensatz

dazu stehen Delikte wie Dieb-

stähle sowie fast alle Fälle der

Gewaltkriminalität und Betrug –

davon erfährt die Polizei durch

Anzeigen.

(jg)

NABU-Treffen

Varel.

Bei der nächsten Zu-

sammenkunft des NABU-Orts-

vereins Varel am

Mittwoch, 1.

März,

um 19.30 Uhr im Tivoli

Varel geht es um die Sammlung

von Anregungen und Gespräche

über die verschiedenen „Bau-

stellen“ des NABU. Interessierte

Gäste sind herzlich willkommen.