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25. Februar 2017

Bauen und Wohnen

27

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Fitnessprogramm für die Heizung

Viele Heizungsanlagen arbei-

ten ineffizient – sie verbrauchen

zu viel und bescheren ihrem Be-

sitzer unnötig hohe Heizkosten.

Glücklicherweise sind häufig

keine großen Investitionen erfor-

derlich, um Brennstoffverbrauch

und Kosten spürbar zu senken.

Klaus Nottebaum, Experte der

Energieberatung der Verbrau-

cherzentrale, stellt die wich-

tigsten Stellschrauben vor:

Heizungswasser zu warm:

„Ist das Heizwasser wärmer als

nötig, kann es auf seiner Tour

durchs System gar nicht genug

Wärme abgeben – die Heizkör-

per werden also sehr heiß, und

das Heizwasser ist noch viel zu

warm, wenn es in den Kessel

zurückströmt. Die Räume sind

zwar schön warm, allerdings ver-

braucht das System unnötig viel

Energie“, erläutert Klaus Not-

tebaum. Besserung verspricht

eine Veränderung der Heizkurve

an der Heizungsregelung, durch

die die Systemtemperaturen ab-

gesenkt werden.

Dämmung der Rohrlei-

tungen:

Heizungsrohre, die

durch unbeheizte Räume führen,

zum Beispiel auf dem Dachbo-

den oder im Keller, müssen lü-

ckenlos gedämmt sein, sonst

geht viel Wärme verloren. Die

Dämmung lässt sich auch nach-

träglich meist leicht anbringen

– sie ist sogar in der Energieein-

sparverordnung vorgeschrieben.

Verteilung des Heizungs-

wassers:

Häufig werden man-

che Heizkörper im Heizsystem

viel zu warm, typischerweise im

Erdgeschoss, andere hingegen

nicht warm genug – häufig in den

Obergeschossen. Abhilfe bringt

der sogenannte hydraulische

Abgleich. Eventuell müssen da-

für vorhandene Thermostatven-

tile ausgetauscht oder nachge-

rüstet werden.“

Heizungspumpe:

„Nicht al-

len Heizungsbesitzern ist be-

wusst, dass ihre Anlage nicht nur

Brennstoff, sondern auch Strom

verbraucht“, erklärt Nottebaum.

Vor allem alte Heizungspumpen

sind wahre Stromfresser. Der

Wechsel auf eine Hocheffizi-

enzpumpe kann den Stromver-

brauch um mehr als die Hälfte

verringern.“

Förderprogramme:

Seit Au-

gust 2016 fördert das Bundes-

amt für Wirtschaft und Ausfuhr-

kontrolle den Heizungspumpen-

tausch und den hydraulischen

Abgleich sowie alle dafür er-

forderlichen Komponenten mit

Zuschüssen. Die Einstellung der

Heizkurve durch einen Fach-

mann ist ebenfalls förderfähig.

Die Förderhöhe beträgt 30 Pro-

zent der Nettoinvestition. Für

eine komplette Heizungserneu-

erung sind bei der Kreditanstalt

für Wiederaufbau sogar 15 %

Zuschuss auf die Gesamtinve-

stition erhältlich. Ein Kreditpro-

gramm mit anteiligem Zuschuss

(12,5 %) steht ebenfalls zur Ver-

fügung.

Wie bei der Antragstellung

zu verfahren ist, können Inte-

ressierte bei der Energiebera-

tung der Verbraucherzentrale

Wilhelmshaven,

Grenzstraße

95 erfahren. Die nächsten Be-

ratungszeiten sind

Donners-

tag, 2. und 16. März,

von

9.30-17.30 Uhr. Einen Überblick

über die Leistungsfähigkeit der

Heizungsanlage und Tipps für

ihre Optimierung bietet die Ver-

braucherzentrale außerdem mit

einem Energiecheck, für den

ein Energieberater nach Hause

kommt und das System genau

unter die Lupe nimmt.