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25. Februar 2017

Wesermarsch

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Demnächst Baubeginn für Tankstelle und Recyclinghof

Gewerbepark An der Bahn: Weitere Grundstücke reserviert – Langes Warten auf Baugenehmigungen

Jaderberg.

Im neu erschlos-

senen Gewerbepark „An der

Bahn“ in Jaderberg soll sich

in diesem Jahr etwas tun, wie

jetzt Bürgermeister Henning

Kaars im Bau- und Planungs-

ausschuss der Gemeinde mit-

teilte. Seit Abschluss der Er-

schließung des insgesamt gut

neun Hektar großen Gewerbe-

gebietes vor fast zwei Jahren ist

die bisherige Entwicklung recht

überschaubar geblieben, tat-

sächlich bebaut ist bislang nur

eine Parzelle.

Dabei war die Nachfrage

stets gegeben, etwa ein Viertel

der 23 Grundstücke war schon

bei Freigabe der neuen Stra-

ßen verkauft oder reserviert.

Der Gemeinderat hatte sich zur

Ausweisung weiterer Gewerbe-

flächen entschieden, nachdem

die Kapazitäten im Gebiet „Am

Esch“ unmittelbar nebenan er-

schöpft waren. Die Erschlie-

ßung des Gewerbeparks „An

der Bahn“ war auch mit EU-

Mitteln gefördert worden. Die

Grundstücke werden voll er-

schlossen veräußert, mit Kauf-

vertrag verpflichten sich die

Investoren, innerhalb von zwei

Jahren nach Erwerb des Grund-

stücks selbiges zu bebauen und

das Gewerbe in der Gemeinde

Jade anzumelden.

Einer der ersten Investoren

war das Landkreis-Tochter-

unternehmen GIB Entsorgung

Wesermarsch, das im Zentrum

des Gewerbeparks auf einem

rund 3.300 Qudratmeter großen

Grundstück einen neuen Recyc-

linghof errichten wird. Dieser

sollte ursprünglich schon im

Jahr 2016 gebaut werden, doch

es gab Verzögerungen, zuletzt

zog sich auch die Erteilung ei-

ner Baugenehmigung durch

den Landkreis hin. Nach bishe-

riger Planung wird sich der neue

Recyclinghof an denen orientie-

ren, die es etwa in Nordenham

und Lemwerder gibt. Angenom-

men werden sollen in Jader-

berg künftig Papier und Pappe,

Schrott und Elektrogeräte, Bau-

schutt und Altholz, Gartenab-

fälle, Altglas, Altkleider sowie

Haus- und Sperrmüll. Mit den

Bauarbeiten wird voraussicht-

lich im April begonnen werden,

geplant ist die Eröffnung „zur

Gartensaison“ im Herbst.

Darüber hinaus stehen die

Vorbereitungen für den Neu-

bau einer Tankstelle gleich auf

dem Eckgrunddstück Raiffe-

isenstraße/An der Bahn kurz

vor dem Abschluss, eine Bau-

genehmigung ist bereits erteilt.

Unternehmer Holger Schauer,

der die Tankstelle mitsamt Kfz-

Werkstatt bisher an der Tiergar-

tenstraße betreibt, hat sich für

die Verlegung von Tankstelle mit

Waschstraße an die L 862 ent-

schieden, der Werkstattbetrieb

bleibt am jetzigen Standort.

Ferner berichtete Henning

Kaars, dass ein Garten- und

Landschaftsbaubetrieb aus ei-

ner Nachbargemeinde sowie

ein Malerbetrieb aus Jade je-

weils ein Grundstück reserviert

hätten, ein weiteres Unterneh-

men aus Stadland habe Inte-

resse an gleich mehreren Ge-

werbegrundstücken bekundet.

Auch ein Steinmetzbetrieb war

bereits im Gespräch.

(tz)

Kaffeetafel und Besenwerfen

Schweiburg.

Am

Don-

nerstag, 9. März,

fahren die

Schweiburger Landfrauen nach

Ovelgönne zum Besenwerfen.

Zuerst wird bei Kaffee und

Kuchen einem Vortrag über die

Arbeit der Stiftung Lebensräu-

me Ovelgönner Mühle zugehört.

Nach einer Besichtigung starten

die Teilnehmerinnen zu einem

Spaziergang mit sportlicher Be-

tätigung. Der Abschluss, mit

Vesper, ist im König von Grie-

chenland geplant.

Gerne können auch Gäste

mitfahren. Treffpunkt ist beim

Wartehäuschen „Schweiburger

Hof“, um Fahrgemeinschaften zu

bilden. Abfahrt dann um 14 Uhr.

Anmeldungen nimmt bis 1.

März Lisa Reins,

04455/541

entgegen.

Helmut Feldmann im Künstlerhaus

Jaderberg.

Im Künstlerhaus

Jan Oeltjen an der Bahnhofstra-

ße in Jaderberg wird am kom-

menden

Freitag, 3. März,

eine

neue Ausstellung mit Werken

des Oldenburger Künstlers Hel-

mut Feldmann eröffnet. Feld-

mann, 1964 in Ostfriesland ge-

boren, studierte Grafik und Ma-

lerei an der Kunstakademie Mi-

nerva in Groningen. Er arbeitet

in verschiedenen Techniken und

hat sich dabei die Lust am Expe-

rimentieren stets bewahrt. Eine

Einführung in das Werk gibt Dirk

Meyer, für den musikalischen

Rahmen der Ausstellungseröff-

nung wird Christina Braun am

Violincello sorgen. Beginn ist

um 19 Uhr, das Künstlerhaus ist

dann freitags bis sonntags je-

weils von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Straßenausbau lässt lange auf sich warten

Anwohner der Jader Straße fordern endlich die komplette Fertigstellung

Jade.

Ende Januar konnten

die Anwohner der Jader Straße

3b, 3c, 3d und 3e endlich fei-

ern: Lange hatten sie auf den

Ausbau ihrer Straße gewartet,

nun konnte zumindest ein pro-

visorischer Ausbau eingeweiht

werden: Was lange währt, wird

endlich gut? – Nicht ganz:

Das Baugebiet wurde im Jahr

2005 erschlossen. Gebaut wur-

den dann in den Jahren 2006,

2011 und 2014. Im Jahr 2015

wurde die Grundstücke schließ-

lich an die Straße angebunden.

Der nun gefeierte provisorische

Ausbau erfolgte erst im Novem-

ber 2016 – nach mehrfacher

Aufforderung der Anwohner und

unter Mitwirkung des Bürger-

meisters Henning Kaars.

Zwar freuen sich alle Anwoh-

ner darüber, dass dieser Schritt

nun endlich getan wurde, aber

es fehlt auch noch Einiges:

Damit die vertragliche Verein-

barung mit den Anwohnern

eingehalten wird, sind folgende

weiteren Baumaßnahmen um-

zusetzen:

• Erschließung der Straße ent-

sprechend dem kommunalen

Standard mit Fertigstellung der

Asphaltdecke inklusive Ver-

schleißdecke, mit einer Straßen-

breite von sechs Metern.

• Entwässerung über die vor-

handene Kanalisation.

• Fertigstellung der Beleuch-

tung mit Straßenlaternen.

Bürgermeister Kaars unter-

stützt die Forderungen der An-

wohner: „Jetzt ist der Investor

auch in der Pflicht, den End-

ausbau durchzuführen.“ Zwar

sei immer noch im Gespräch,

im hinteren Teil des Gebietes

eine weitere Bebauung durch-

zuführen, aber, so Kaars: „Das

ist eher unwahrscheinlich und

vor allem können die Anwohner

darauf nicht warten.“

Er sowie die Anwohner wün-

schen sich nun sehr, dass die

Maßnahmen nun zügig vorange-

hen und die Jader Straße bald

an die Gemeinde übergeben

werden kann.

Zwar hatte der Vertreter des

Investors, Holger Drewes, zwi-

schenzeitlich zugesagt, dass die

Beleuchtung kurzfristig instal-

liert werden solle und er mit den

Anwohnern noch einmal das Ge-

spräch suchen werde –bis zum

Redationsschluss der aktuellen

Ausgabe war dies allerdings

noch nicht geschehen.

(ak)

Große Freude auch bei den kleinsten Anwohnern: Jetzt kann

die Jader Straße auch sicher mit dem Rad befahren werden.

Foto: privat