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25. Februar 2017

Sport

41

Industrieservice Nord OHG

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„Wir haben für Ihren Oldtimer

das Zeug zum Strahlen“

„Wir wollen keine Star-Truppe, sondern den Breitensport fördern“

Neues Führungsteam bei der JHSG – „Mission 2020“ gestartet – Sponsoren als Paten gesucht

Varel.

Die Jugend-Handball-

Spielgemeinschaft (JHSG) hat

ein neues Team an der Spit-

ze: Mit Gerd-Christian Wagner

als Vorsitzendem und Andreas

Cölsmann als Stellvertreter soll

die Nachwuchsarbeit in Varel

besser aufgestellt werden.

An der Seite der beiden Vor-

sitzenden stehen Spielwart

Hans-Joachim Berger, Kassen-

wart Peter Holm, Passwart Lutz

Neugebauer und Jugendwart

Michael Hoffmann.

Gerd-Christian Wagner: „Ich

war 30 Jahre Handball-Schieds-

richter, zehn davon gemeinsam

mit Peter Holm, habe selbst

viele Jahre aktiv gespielt und

bin von diesem Sport nie weg-

gekommen. Deshalb konnte ich

auch nicht ‚Nein’ sagen als ich

gefragt wurde.“ Er betonte, dass

sein Engagement ausdrücklich

privater Natur sei und versprach

zugleich Kontinuität: „Wir haben

die ‚Mission 2020’ gestartet,

das heißt, dass wir zumindest

drei Jahre lang zusammenar-

beiten wollen“, – und er betonte

weiter: „Eine Verlängerung ist

nicht ausgeschlossen.“

Nachdem der Jugendhand-

ball in Varel in den vergangenen

Jahren eher unruhige Zeiten er-

lebte, will das neue Team nun für

Geschlossenheit sorgen: „Ich

bin für das Vertrauen der vier

Stammvereine sehr dankbar und

mir ist bewusst, dass eine gute

Kommunikation untereinander

unglaublich wichtig ist. Wir ver-

stehen uns als Dienstleister der

Stammvereine“, sagte Wagner.

Peter Holm ergänzte, dass die

Vereine anteilmäßig insgesamt

einen fünfstelligen Betrag an die

JHSG überweisen.

Die Verantwortlichen von TuS

Obenstrohe, Vareler TB, TuS

Dangastermoor und TV Altjühr-

den sagten ihre Unterstützung

zu. Peter Mostowski vom TuS

Obenstrohe machte deutlich,

dass es in der Vergangenheit

Probleme gegeben habe: „Es

war fünf vor zwölf. Jetzt sind wir

froh, dass sich diese Mannschaft

gefunden hat. In der JHSG soll

der Breitensport Handball gelebt

werden, es geht uns nicht um

Leistungshandball oder gar eine

Star-Truppe“, und er wurde noch

deutlicher: „Ich möchte nicht er-

leben, dass ein Kind das Freude

am Handball hat, wieder wegge-

schickt wird.“ Dem stimmte Pe-

ter Holm absolut zu: „Wir wollen

dem Kinder- und Jugendhand-

ball ein Zuhause geben.“

Auch Marlen Webersinke,

die Vorsitzende des Vareler TB

zeigte sich sehr zufrieden: „Ich

freue mich, dass wir eine solche

Lösung gefunden haben.“

Allen Beteiligten gehe es da-

rum „Handball für alle“ zu er-

möglichen, so Andreas Cöls-

mann: „Wir sind uns unserer

Verantwortung bewusst und

wollen jedem Kind zwischen 5

und 18 Jahren die Möglichkeit

bieten, Handball zu spielen.“

Aktuell werden 200 Kinder

und Jugendliche betreut

Das Potential dafür ist of-

fenbar groß: Immerhin werden

in der JHSG 200 handballbe-

geisterte Kinder und Jugendli-

che betreut, wie man zum Ab-

schluss des Pressetermins bei

einer Trainingsstunde der Minis

hautnah miterleben konnte.

„Die 16 Trainer und Betreuer

sind die Stütze der JHSG, und

die vielen engagierten Eltern

bilden das Rückgrat“, erklärt

Gerd-Christian Wagner. Koope-

rationen gibt es außerdem mit

der HSG Neuenburg/Bockhorn.

Wichtig für eine gute Zukunft

ist natürlich auch die finanzielle

Sicherheit. Die Stammvereine

werden die JHSG unterstützen

und außerdem soll das Spon-

soring weiter intensiviert wer-

den. Das ist ein Thema, das sich

Gerd-Christian Wagner und An-

dreas Cölsmann besonders auf

die Fahne geschrieben haben:

„Wie hoffen, dass wir Unterneh-

men gewinnen können, die uns

fördern und wir werden auch

Patenschaften für Mannschaf-

ten ermöglichen.“

Diesbezüglich stellte Cöls-

mann klar: „100 Prozent des

durch Sponsoring generierten

Geldes fließen in die Jugend

und gehen nicht in den Profi-

Bereich.“

Zum Abschluss des Pres-

setermins stellte er schließlich

noch eine eigene JHSG Varel

App vor, die kostenfrei im App-

Store abgerufen werden kann.

Hier gibt es Informationen über

Mannschaften, Ergebnisse so-

wie Kontaktdaten zu Trainern

und vieles mehr.

(ak)

Wollen handballbegeisterten Kindern und Jugendlichen ein

Zuhause geben (v.l.): Michael Hoffmann, Hans-Joachim Ber-

ger, Marlen Webersinke, Gerd-Christian Wagner, Andreas

Cölsmann und Peter Mostowski.

Foto: Anke Kück

Mentale Stärke – Training

der Sportjugend Nord

Friesland.

Eine Fortbildung

im Themenbereich „Mentale

Stärke“ bietet die Sportjugend

Nord am 25. März 2017 in der

Zeit von 9.30-16.30 Uhr in Och-

tersum an. Jeder Mensch hat

seine persönlichen Ziele. Sei es

mehr Sport zu treiben, endlich

einmal den Dachboden aufzu-

räumen oder mehr für die Schu-

le zu tun. Vorsätze und Ziele sind

so vielfältig wie die Menschen

selber. Es gibt Methoden, die

für alle Menschen unterstützend

sein können, um ihre Ziele auch

zu erreichen. Eine davon – das

Heidelberger Kompetenztrai-

ning – wird an diesem Tag vor-

gestellt. Dabei wird neben einer

theoretischen Einführung direkt

an den eigenen Zielen praxisori-

entiert gearbeitet.

Das Heidelberger Kompe-

tenztraining – kurz HKT – ist ein

theoretisch fundiertes Mental-

training für alle Altersklassen. Es

vermittelt mithilfe von mentalen

Strategien und Kompetenzen

Techniken, mit denen man ein

selbst gestecktes Ziel erreichen

kann, indem man seine eigenen

Ressourcen und Stärken ziel-

gerichtet einsetzt. Entwickelt

wurde das Konzept an der Pä-

dagogischen Hochschule Hei-

delberg von Prof. Dr. W. Knör-

zer, W. Amler und R. Rupp. Es

ist geeignet für Menschen aller

Altersklassen, vom Schüler bis

zum Rentner, die gerne an sich

selber und ihren Zielen arbei-

ten möchten. Die Kosten für die

Fortbildung betragen 10 Euro für

TeilnehmerInnen, die in einem

Sportverein organisiert sind. Es

werden 8 LE zur Verlängerung

der Jugendleiter-Card und der

Übungsleiter-C-Lizenz

aner-

kannt.

Anmeldeschluss ist der 10.

März, Anmeldungen und mehr

Infos bei Wiebke Hartmanns via

E-Mail unter wiebke@sportju-

gend-wtm.de.