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25. Februar 2017

Zum Schluss

47

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.30–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 0,91 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Mensch Martin: Wie Martin

Schulz Kanzler werden will“

Mittwoch, 1. März 22:10 Uhr, WDR

Rodenkirchen.

Jochen Stay,

Sprecher der Anti-Atom-Orga-

nisation „ausgestrahlt“, kommt

am

Dienstag, 7. März,

nach

Rodenkirchen. Dort spricht er

auf Einladung der „Aktion Z“

und des Arbeitskreises Weser-

marsch über die Atompolitik in

Deutschland. Am 11. März jährt

sich der Atomunfall von Fukushi-

ma zum sechsten Mal. Deutsch-

land ist immer noch zweitgröß-

ter Atomstrom-Produzent in der

EU. Eine verantwortungsvolle

und gerechte Lösung u.a. für die

radioaktiven Abfälle ist nicht in

Sicht. Jochen Stay wird Fakten

nennen und Anregungen zum

Einmischen geben. Interessierte

Gäste sind willkommen, Beginn

ist um 19.30 Uhr im Friesenheim,

Rodenkirchen.

Ein Aufatmen geht durch

die SPD, seit Martin Schulz ihr

Kanzlerkandidat ist. Der ehe-

malige Präsident des EU-Par-

laments gilt als bodenständig

und glaubwürdig. Endlich ein

Kandidat, der Klartext redet, der

sich hochgearbeitet hat und die

Sorgen der Menschen versteht,

hoffen die Sozialdemokraten.

Schon in der ersten Woche als

designierter

Kanzlerkandidat

erreicht er erstaunlich hohe

Beliebtheitswerte. Schulz hetzt

von Termin zu Termin und will

der Basis beweisen, dass er es

kann. Aber kann er es das? Oder

verfliegt die Euphorie in der Par-

tei und bei den Wählern, wenn er

konkret werden muss bei seinen

Lösungsvorschlägen? Auf wel-

che Stärken kann er bauen und

mit welchen Schwächen muss

er kämpfen – als Mensch und als

Politiker? Die story-Autoren be-

obachten Martin Schulz in den

Wochen auf seiner Werbetour

durchs Land, und dem Versuch,

die SPD wieder zur stärksten

Kraft im Land zu machen.

„Vor dem nächsten Super-GAU?“

Um jungen Leuten (unter 50)

Kuriositäten der Vor-Digitalzeit

vor Augen zu führen, genügt

bereits die Erwähnung des

Wählscheibentelefons. Da hat‘s

dann ein Glucksen und Sich-

Beölen, und die Frage klart auf,

wie man diese Kränkung über-

leben konnte, ohne sich an der

Telefonschnur aufzuhängen. Be-

liebt ist auch die Erwähnung der

Tonkassette, und erschütternde

Weißt-du-noch-Geschichten

ranken sich um den Bandsalat

und das Wiedereinfädeln mit

einem Bleistift. Dieser Schmun-

zelkracher aus dem Fundus der

Analog-Greise dient zugleich

der Absicht, Schuldgefühle in

das Gewissen der Jungspunde

zu peitschen: »Damals mussten

wir noch zurückspulen!!«

In Vergessenheit gerät ein an-

derer Dinosaurier der technolo-

gischen Dümpelzeit: das Was-

serklosett in seiner nachkrieg-

lichen Ausführung. Dessen Spül-

kasten, ein oben offener Tank,

war überkopf montiert mit einem

Schwimmer drin, und eine Kette

hing herab, die der Betreiber zie-

hen musste, damit Wasser hera-

brauschte. Dem Spülkasten ob-

lag eine Doppelfunktion: Einmal

als Spülung, zum anderen als

Versteck. Gangster versenkten

dort ihre illegalen Pistolen, die

sie in wasserdichte Öllappen

gewickelt hatten. Jedenfalls

zeigten viele Kriminalfilme das

ausgefuchste Geheimdepot, und

auch geklaute Brillanten, Opi-

umpäckchen sowie Falschgeld

fanden laut Filmplot den Weg

in den Tank. Klar, dass die doo-

fe Polizei an der falschen Stelle

suchte (unterm Bett). Praktisch

jeder kannte das Versteck, und

wer etwas vermisste, sagen wir

die Tonkassette oder den obli-

gatorischen Bandsalat, tauchte

zuerst die Hand forschend in das

Wasser des Spülkastens. Oft

stieß man dort auf einen Back-

stein. Der wurde von Umweltdik-

tatoren in den Tank hineinbefoh-

len, um die Wassermenge (sprich

Verbrauch) zu reduzieren. Den

gleichen Effekt erzielte auch die

Pistole des Gangsters, der somit

zwei Fliegen mit einer Klappe

schlug. Den Wasserverbrauch

für das kleine Geschäft regelten

zwei Backsteine bzw. ein Back-

stein plus Pistole, für groß reichte

ein Backstein, alternativ eine

Glock (Beretta 9mm ging auch).

Heute drückt man einfach die

Spartaste der Spülung. Kein

Backstein, keine nasse Hand.

Wie öde.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi