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Varel

Friebo 9/2017

Bauwohnwagen und Hundespielplatz am Strand

„Nordseekarren“ und Agilitypark für Hunde sollen Angebot in Dangast in dieser Saison bereichern

Dangast.

Auf dem Strand-

campingplatz in Dangast kön-

nen Besucher in der kommen-

den Saison auch übernachten,

ohne ein eigenes Zelt oder ei-

nen Wohnwagen mitbringen zu

müssen: Auf Anregung von Kur-

direktor Johann Taddigs sollen

demnächst zwei „Nordseekar-

ren“ angeschafft werden, die

Besuchern dann auch für kür-

zere Aufenthalten angeboten

werden können.

Die Anschaffung ist einer ge-

meinsamen Marketingmaßnah-

me der Arbeitsgemeinschaft

„Die Nordseeküste“ entsprun-

gen, der auch die Kurverwaltung

Dangast angehört. Die „Nord-

seekarren“ sollen auch auf einer

gemeinsamen Internetplattform

vermarktet werden. Nur etwa

4,40 Meter lang und 2,50 Meter

breit, auf Tandemachse mon-

tiert, sind die Wagen, ähnlich

einem Bauwagen, nur karg mö-

bliert – aber eben doch deutlich

komfortabler als ein Zelt. Mit

den rustikalen Holzwagen kön-

ne der Trend des sogenannten

„Glamping“, des glamourösen

Campings, bedient werden,

erklärte Taddigs im Betriebs-

ausschuss – da gebe es durch-

aus rege Nachfrage, andere

Campingplätze an der Küste

hätten entsprechend gute Er-

fahrungen mit solchen Ange-

boten gemacht. Taddigs stellte

die „Nordseekarren“ in einer

Präsentation kurz vor. Schon in

Kürze könnten die Fahrzeuge

geliefert werden, sie sollen

schon in der kommenden Sai-

son das Portfolio des Strand-

campingplatzes erweitern.

Im Ausschuss stieß der Vor-

schlag überwiegend auf positive

Resonanz, trotz der Anschaf-

fungskosten von insgesamt rund

31.000 Euro – denn, so betonte

Johann Taddigs, „wir können

damit Geld verdienen“, die In-

vestition amortisiere sich selbst

bei vorsichtiger Schätzung der

Auslastung rasch. Im Ausschuss

zeigte man sich einig, dass die

„Nordseekarren“ sowohl op-

tisch als auch im Angebot eine

Bereicherung bedeuten werden,

so gab es grünes Licht für den

Vorschlag, obgleich dieser erst

spontan auf die Tagesordnung

gekommen war.

Nicht ganz unumstritten hin-

gegen sind die Pläne für den

Aufbau eines sogenannten Agi-

lityparks am Dangaster Strand:

Dabei handelt es sich um eine

Art Hundespielplatz, in dem die

Tiere sich ohne Leine austoben

und verschiedene Hindernisse

überwinden können. Schon in

der Einwohnerfragestunde wur-

de die Frage laut, ob es nicht zu

Konflikten mit Ruhe suchenden

Gästen führe, wenn direkt ne-

ben dem Campingplatz sich die

Tiere austoben würden. Kur-

direktor Taddigs bewarb das

Angebot. Während der Saison

gelte in Dangast ein grundsätz-

licher Leinenzwang, viele Hun-

deeigner würden die Möglich-

keit, ihre Tiere frei laufen lassen

zu können, zu schätzen wissen.

„Der Anteil der Gäste, die mit

Hund anreisen, nimmt zu. Da-

rauf sollte man sich einstellen“,

so Johann Taddigs. Das Bewe-

gungsgehege soll den Nutzern

kostenlos zur Verfügung stehen,

über den genauen Standort und

das Ausmaß der Fläche müs-

se noch entschieden werden.

Es handele sich nicht um eine

Sportanlage, eine Kooperation

etwa mit einem Hundesportver-

ein werde es nicht geben, so der

Kurdirektor auf Nachfrage. Kri-

tik gab es noch am Anglizismus:

Mit dem Begriff Agilitypark kön-

ne im Zweifel nicht jeder etwas

anfangen – Namensvorschläge

für den Dangaster Tierspielplatz

seien durchaus willkommen, er-

klärte Johann Taddigs darauf-

hin.

(tz)

Nordseekarren für den Strand: Zwei solcher hölzernen Cam-

pingwagen können demnächst in Dangast gemietet werden.

Beispielbild: Hersteller

„Eine richtig gute Show“

GPS Jeringhave feiert: Viele Sieger bei „Werkstatt sucht den Superstar“

Varel.

Bei ausgelassener

Stimmung feierten die Klienten

und Mitarbeiter der GPS-Werk-

stätten in Jeringhave kürzlich

eine bunte Party: Unter dem

Motto „Werkstatt sucht den Su-

perstar“ musste sich die Jury

zwischen einer rassigen Jen-

nifer Lopez-Imitation, mitrei-

ßendem Schlager von Helene

Fischer oder Klubbb3 und einer

genialen Tanznummer à la Mi-

chael Jackson entscheiden.

Da alle Finalisten sehr über-

zeugend auf der Bühne wa-

ren, konnte sich die Jury, die

aus vier Beschäftigten und der

Werkstattleitung Heike Sander

bestand, nur schwer auf einen

Gewinner einigen.

So teilten sich Sina Teich, die

„Ain‘t your Mama“ von Jennifer

Lopez sehr schwungvoll und un-

terhaltsam aufführte und Andre

Caspers, der mit seiner Version

von „Du schaffst das schon“

von Klubbb3 jeden im Saal zum

Mitsingen brachte, wohlverdient

den ersten Platz. Ganz knapp

dahinter landeten Nicole Breu,

mit dem Schlager-Hit „Atemlos“

von Helene Fischer und Ramon

Ascheid, der mit seinem Tanz zu

Billy Jean dem „King of Pop“ alle

Ehre machte. Den dritten Platz

machte Meike Gummlich mit „Ti

amo Maria“ von G.G. Anderson.

Da die Plätze alle so eng bei-

einander lagen, durften alle fünf

Künstler am darauffolgenden

Freitag beim GPS-Grünkohlfest

im Tivoli in Varel auftreten.

„Dies ist eine besondere He-

rausforderung, da wir um die

300 Personen erwarten“, erklär-

te Dagmar Juilfs.

„Im Vorfeld wurde drei Wo-

chen für den Auftritt bei „Werk-

statt sucht den Superstar“ ge-

probt. Beworben hatten sich

22 Personen. In der Woche vor

der Veranstaltung wurden dann

in einem strengen Auswahlver-

fahren vor einer fünfköpfigen

Jury die fünf besten Finalisten

ausgewählt“ erläuterte Dagmar

Juilfs das Verfahren.

(jg)

Sina Teich brachte mit ih-

rer Version von „Ain‘t your

Mama“ Leben ins Haus und

sicherte sich so den ersten

Platz.

Mit einem Moonwalk, der vom King of Pop Michael Jackson

persönlich stammen könnte, ergatterte Ramon Ascheid mit

seiner Tanznummer zu „Billy Jean“ einen zweiten Platz.