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4. März 2017

Zetel

35

Eine

Reise von

NATUR PUR

Reisen

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Friesländer Bote

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Telefon 0 44 51 / 91 19 24

E-Mail:

jeannettegalda@friebo.de

Alles klar für die Amphibienwanderung

Krötenzaun beim Elisenhof aufgebaut – Schüler der IGS Friesland-Süd helfen auch bei der Betreuung

Zetel.

Aufgrund der teils

schon milden Witterung hat im

Flachland bereits die Laich-

wanderung einiger Amphibien

eingesetzt. Da auch hier in

Friesland ein erneuter Winter-

einbruch immer unwahrschein-

licher wird, wurde in Neuenburg

am alten Elisenhof wieder der

Krötenzaun aufgebaut.

Initiiert von Wolfgang Andrée,

der diesen Zaun und das ambi-

tionierte Projekt schon seit eini-

gen Jahren betreut, haben viele

freiwillige Helfer aus Neuen-

burg und Umgebung den Zaun

errichtet. In den vergangenen

Jahren wurde der Krötenzaun

immer durch die Haupt- und Re-

alschule in Zetel betreut.

Auch der IGS Friesland Süd

als nachfolgende Schule ist der

Gedanke des aktiven Natur-

schutzes sehr wichtig, und das

ambitionierte Naturschutzpro-

jekt soll weiterhin mit betreut

werden. Herr Beuscher, Lehrer

für Biologie und Chemie, Herr

Glomme,

Fachbereichsleiter

Naturwissenschaften,

sowie

Schüler der Klassen 5, 6 und 7,

zum Teil mit Eltern, waren dabei,

um beim Aufbau des Zaunes zu

helfen. Auch bei der Betreuung

helfen die Schüler und Eltern an

einigen Tagen in der Woche mit.

„In der Schule wird eine Stati-

stik zu den täglich über die Stra-

ße getragenen Kröten erstellt

und die aktiven Helfer werden

in ihren Klassen berichten. Herr

Andrée wird uns mit seinem

Wissen und der langjährigen Er-

fahrung unterstützen“, so Sven

Glomme, „Bildung für nach-

haltige Entwicklung und eine

ganzheitliche Umwelterziehung

nehmen bei uns einen großen

Stellenwert ein. Den Schülern

geben wir sowohl im Fachun-

terricht, den Wahlpflichtkursen

und in unserem offenen Ganz-

tagsangebot die Möglichkeit,

sich mit Umweltinhalten und

Fragestellungen intensiv zu be-

schäftigen. Durch das Projekt

zur Krötenwanderung soll ein

Anreiz geboten werden, sich im

Bereich des „Lernens durch En-

gagement“ weiterzuentwickeln.

So übernehmen Schüler mit die-

ser Tätigkeit eine Verantwortung

und verbinden damit fachliches

Lernen und gesellschaftliches

Engagement.“

(fb)

Auch an der K 102 (Wehde-

straße) in Zetel wird an diesem

Wochenende wieder ein Kröten-

zaun aufgebaut. Der Zaun mit

einer Länge von rund 400 Me-

tern wird von Ehrenamtlichen

wie Landschaftswarte und Rad-

wanderwegbetreuer gemein-

sam errichtet. Die Umsetzung

der Tiere wird durch den Land-

kreis Friesland organisiert sowie

unterstützt. Bis einschließlich

21. April können hier voraus-

sichtlich wieder über 1.000 Tiere

geschützt werden.

(fb)

Dieser kleine Zaun schützt

Hunderte von Kröten vor dem

sicheren Unfalltod.

Erneut Mahnwache zum Gedenken an NS-Opfer

Zetels Grüne fordern von der Gemeinde „endlich ein Zeichen gegen das Vergessen“

Zetel.

Wie bereits 2016 ver-

anstalten die Mitglieder von

Bündnis 90/Die Grünen in Zetel

auch in diesem Jahr wieder am

Mittwoch, 8. März,

in Zetel eine

Mahnwache zum Jahrestag der

Deportation der Sinti-Familien

Frank und Franz.

Gemeinsam mit den Nach-

kommen der Familie Franz um

den Oldenburger Sinto Christel

Schwarz wollen Zetels Grü-

ne um 17 Uhr an der Horster

Straße/Ecke Eschstraße, dem

ursprünglichen Wohnort der

Familie,

zusammenkommen

und in stillem Gedenken und

mit musikalischer Untermalung

in bekannter Sinti-Tradition ein

Zeichen setzen gegen Gleich-

gültigkeit und Vergessen.

Am 8. März 1943 waren Ge-

org und Grete Frank mit ihren

sechs gemeinsamen Kindern

zwischen vier und 13 Jahren

und drei weiteren Kindern aus

einer früheren Verbindung von

Grete Frank von den Nazis nach

Auschwitz deportiert worden.

Sinti galten nach der NS-Ras-

senlehre als asozial und wurden

systematisch verfolgt. Bis auf

die drei älteren Kinder, Margot,

Erwin und Anton Franz, wur-

den alle Mitglieder der Zeteler

Sinti-Familie von den Nazis in

Auschwitz ermordet. So wur-

de die vollkommen entkräftete

Grete Frank am Morgen des

18. Juni 1943 im „Zigeunerla-

ger“ vor den Augen ihrer Kinder

von einem SS-Mann mit einem

Gewehrkolben erschlagen. Die

anderen starben nach und nach

an Krankheiten, Seuchen, bei

Medizinversuchen des berüch-

tigten KZ-Arztes Josef Mengele

oder in den Gaskammern des

Vernichtungslagers.

„Es ist absolut unverständ-

lich und gegenüber Christel

Schwarz, dem Sohn von Mar-

got Franz, und seiner Familie

zutiefst beschämend“, so Wolf-

gang Brauers von den Grünen,

„dass sich die Gemeinde Zetel

bis heute hartnäckig weigert,

den Opfern ihre Namen zu ge-

ben in Form eines Gedenk-

steins, der an das Leid und die

Leiden der Familien Frank und

Franz erinnert.“

Die Gemeinde wolle es bei

einer sehr allgemein gehaltenen

Erinnerungstafel belassen, die

zusammenhanglos von „Opfern

der Gewaltherrschaft“ spreche.

„Es war das erklärte Ziel der Na-

zis, ihren Opfern die Namen zu

nehmen und sie zu bloßen Num-

mern im Vernichtungsapparat

zu machen“, so Brauers. „Dage-

gen müssen wir ein deutliches

Zeichen setzen. Was in vielen

anderen Orten in Deutschland

längst eine Selbstverständlich-

keit ist, muss doch endlich auch

in Zetel möglich sein.“

(eb)

1. CDU-Dämmerschoppen

Zetel.

Der Wahlslogan 2016

„Zetel kann mehr!“ hat an Aktu-

alität nichts eingebüßt. Das gilt

vor allem für die Kommunalpo-

litik.

Aber auch die CDU Zetel

kann mehr – und zwar mehr als

Frühschoppen. Daher lädt der

Vorsitzende des CDU-Gemein-

deverbandes Zetel-Neuenburg

Hans Werner Kammer (MdB) zu

einem neuen Format ein – dem

1. Politischen Dämmerschop-

pen der CDU Zetel, der künftig

am ersten Montag im Monat

wechselweise in Zetel und Neu-

enburg stattfindet. Zum Auftakt

will man über aktuelle bundes-,

landes- und vor allem kommu-

nalpolitische Themen ins Ge-

spräch kommen.

Der 1. Politische Dämmer-

schoppen der CDU Zetel findet

am

Montag, 6. März,

um 19.30

Uhr in der Gaststätte Tepe, Neu-

enburger Str. 12 in Zetel statt.