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4. März 2017

Zum Schluss

47

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.30–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 0,91 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Das Hafenduell – Hamburg

contra Wilhelmshaven“

Montag, 6. März 22 Uhr, NDR

Varel.

Ein 52-jähriger Mofa-

fahrer muss sich wegen des

Verstoßes gegen das Pflichtver-

sicherungsgesetz verantwor-

ten, zudem war er alkoholisiert

unterwegs. Der Mann wurde

am 1. März auf der Wiefelsteder

Straße kontrolliert, da an sei-

nem Fahrzeug noch die grünen

Versicherungskennzeichen des

Vorjahres angebracht waren.

Der Versicherungsschutz war

mit Ablauf des 28.02.2017 erlo-

schen. Da bei dem Mofafahrer

zudem ein Atemalkoholwert von

0,94 Promille festgestellt wurde,

erfolgte eine Blutentnahme.

Am 1. März hat für Fahrer

von Fahrzeugen mit Versiche-

rungskennzeichen wie Mofas

und Roller ein neues Versiche-

rungsjahr begonnen. Die grü-

nen Kennzeichen sind durch die

schwarzen für 2017 zu ersetzen.

Zwei Seehäfen in Nord-

deutschland, die nah beieinan-

der liegen, konkurrieren mitei-

nander anstatt zusammenzuar-

beiten. Denn beide wollen vom

„Gold“ der Globalisierung profi-

tieren, von den Containern aus

Übersee. Auf der einen Seite ist

es Hamburg mit Europas zweit-

größtem Containerhafen tief im

Binnenland gelegen. Auf der

anderen Seite ist es Wilhelms-

haven mit dem JadeWeserPort,

Deutschlands einzigem Tiefsee-

hafen direkt an der Nordsee.

Das Projekt JadeWeserPort in

Wilhelmshaven hat die Steuer-

zahler rund 600 Millionen Euro

gekostet. Gleichzeitig soll der

Hamburger Hafen durch die Elb-

vertiefung attraktiver für große

Containerschiffe gemacht wer-

den. Kosten: rund 300 Millionen

Euro allein für Hamburger Steu-

erzahler. Beide Häfen haben

ihre Vorteile. Warum kooperie-

ren die beiden norddeutschen

Standorte nicht miteinander?

Die Konkurrenz im Nachbarland

Niederlande rüstet derweil auf.

Mofa ohne Versicherung

»Sternschnuppen

der

Menschheit«: Unter diesem Ti-

tel sollen hier in unregelmäßiger

Folge Facetten unseres Human-

wirkens offen gelegt werden, die

der Aufklärung dringend benöti-

gen. Den Anfang macht ein Di-

lemma, das uns gefrieren lässt:

Das Sortieren der Schuhe

Gilt als triviale Handhabung,

deren Belanglosigkeit uns aber

in falsche Sicherheit wiegt. Dies

zur Warnung vorneweg.

Stellen wir uns einen flatter-

haften Zeitgenossen vor. Er wirft

seine Schuhe einfach unten in

den Kleiderschrank. Da habe

ich, lärmt er verworfen, Kleider

und Schuhe in einem Rutsch

zur Hand. Womit er nicht rech-

net, ist die Hausfrau. Sie spricht

Worte des Grolls und des Ekels

aus. Pilzbefall wird erwähnt und

Schuhwichsreste am Abend-

kleid. Eine ehrbare Hausfrau

wirft Schuhe nicht wahllos zu

den Kleidern. Sie packt zu Be-

ginn des Winters die Sommer-

schuhe in Schuhkartons und

verstaut diese in die dafür reser-

vierte Lücke des Regals. Doch

weh ihr: Ein Karton fehlt! Ein

einsames Paar Winterschuhe

bleibt übrig, schutzlos dem

Staubbefall und dem Nagen der

Zeit ausgesetzt. Jemand hat

geschlampt. Verlotterung droht.

„Jetzt können wir sehen, wo wir

bleiben“, malt die erboste Haus-

frau die Vertreibung aus dem Pa-

radies an das Regal, „mein Apfel

ist es nicht.“ Mit Apfel meint sie

Schuld. Wessen Schuld resp.

Apfel aber ist es? Natürlich die

der anderen Familienmitglieder.

Diese müssen den Winter lang

mit schwelenden Gewissensbis-

sen leben. Zum Sommeranbruch

ahnen sie Schlimmes. Diesmal

müssen die Winterschuhe in

Kartons gepackt werden. Die

schlimme Ahnung erfüllt sich:

Ein Schuhkarton fehlt! „Das war

ja zu erwarten“, ruft die Hausfrau

blank jeder Illusion, „aber auf

mich hört ja keiner.“ Die anderen

Familienmitglieder können an

einem Finger abzählen, wer den

nächsten Sommer mit schwerer

Schuld leben muss.

Ich höre sie ja, die berechtigten

Proteste der FeministInnen.

Deshalb wird das Wort Hausfrau

jeweils durch Hausmann ersetzt.

Der moralische Knoten von

Schuld & Schuhkarton ist damit

nicht gelöst und grient uns an

wie Schuhwichs am Abendkleid.

Die eingangs erwähnte Warnung

war mitnichten von Pappe!

Den Fakten treu:

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Wiki-Heinzi