Table of Contents Table of Contents
Previous Page  14 / 48 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 14 / 48 Next Page
Page Background

14

Varel

Friebo 10/2017

Zweiradfachgeschäft Hegeler

Wir verkaufen nicht nur –

wir reparieren auch!

Gaststr. 17 ∙ 26316 Varel ∙ 04451-4710

Torfbogen 40 · 26316 Varel-Büppel · Telefon 0 44 51 / 80 97 25

www.sommerfeld-sbk.de

· Mobil: 01 79 / 5 97 24 15

staatl. geprüfter Schädlingsbekämpfer und Desinfektor

Schädlinge im Haus?

Wir helfen sofort!

Anbau an der Grundschule am Schloßplatz

Schulleiter wünschen sich mehr Unterstützung bei den Aufgaben der Inklusion

Varel.

In der Grundschule am

Schloßplatz werden zusätzliche

Räume gebraucht. Durch die

Aufgaben der Inklusion ist der

Bedarf entstanden, mehr Diffe-

renzierungsräume zu schaffen,

in denen Kinder in kleinen Grup-

pen unterrichtet und betreut

werden können. Die Schulleiterin

der Schule, Miriam Engels-Isig-

we, hatte einen entsprechenden

Antrag bei der Stadt Varel einge-

reicht. Sie erklärte: „Wir haben

vermehrt Kinder mit Förderbe-

darf und diese brauchen mehr

Rückzugsmöglichkeiten.“

Zuvor hatte Rolf Heeren

von der Verwaltung bestätigt,

dass dringend Handlungsbe-

darf bestehe: „Der Vorschlag

der Schule, im Dachgeschoss

Räumlichkeiten einzurichten ist

mit geschätzten Kosten in Höhe

von 350.000 Euro allerdings

eine teure Lösung. Als Alterna-

tive schlagen wir vor, am beste-

henden Neubau einen Anbau für

den Gruppenraum zu errichten.

Der bisherige Gruppenraum

kann dann für die Differenzie-

rungen genutzt werden. Die Ko-

sten für diese Lösung betragen

etwa 100.000 Euro.“

Der Schulausschuss der

Stadt Varel, unter der Leitung

von Susanne Engstler (CDU),

stimmte diesem Vorschlag, vor-

behaltlich der Bereitstellung der

notwendigen Haushaltsmittel,

einstimmig zu.

Sportstättenentwick-

lungskonzept

Informiert wurde in der Sitzung

auch über das Sportstättenent-

wicklungskonzept. Bürgermei-

ster Gerd-Christian Wagner:

„Wir haben inzwischen umfang-

reiche Daten zusammengestellt

und dabei auch eng mit dem

Kreissportbund zusammenge-

arbeitet. Ich denke wir werden

die Ergebnisse der Erhebung

auf der nächsten Sitzung im Mai

präsentieren können.“

Klaus Ahlers (Zukunft Varel)

erinnerte in diesem Zusammen-

hang an die Einrichtung eines

Kunstrasenplatzes, der auch

im Wahlkampf Thema gewe-

sen sei. Darauf antwortete Lars

Kühne (CDU): „Das ist richtig,

aber wir haben auch immer

darauf hingewiesen, dass eine

Voraussetzung ist, dass unser

Haushalt das hergibt.“ In An-

spielung auf Probleme mit dem

Kunstrasenplatz in Schortens,

merkte Sigrid Busch (Grüne)

an, dass es wichtig sei, für den

Platz absolut unbedenkliches

Granulat zu verwenden.

Anschließend hatten die

Schulleiter der Vareler Grund-

schulen die Gelegenheit The-

men vorzutragen. Nannette

Beier-Poerschke: „Uns fehlen

immer wieder vereidigte Dol-

metscher, insbesondere bei

Überprüfungen der Schullauf-

bahnempfehlungen. Außerdem

erreichen uns die Informationen

über den Zu- oder Umzug von

Asylbewerbern oft nicht zeitnah

und wir würden uns wünschen,

mehr Integrationshelfer einset-

zen zu können. Wir haben das

Gefühl, dass in anderen Land-

kreisen mehr Helfer zur Verfü-

gung gestellt werden.“

Ein Grund könne sein, dass

schlicht nicht ausreichend

Personen dafür zur Verfügung

stünden. Im Ausschuss war man

sich einig, dass es schwierig

sei, zusätzliche vereidigte Dol-

metscher zu finden. Informieren

will man sich über das System

in der Wesermarsch. Jörg We-

den (SPD): „Über das Refugium

Wesermarsch, ein Verein für

interkulturelle Arbeit, läuft das

dort wirklich gut.“ Ausdrücklich

wies Miriam Engels-Isigwe da-

rauf hin, dass die Integrations-

helfer der Stadt Varel eine große

Hilfe seien, dennoch werde

mehr Unterstützung gewünscht

und Nannette Beier-Poerschke

sagte: „Es wäre schön wenn die

Stadt als Träger unserer Grund-

schulen mit dem Landkreis Kon-

takt aufnehmen würde, um uns

zu unterstützen. Wir kommen so

nicht weiter.“

Dies soll nach Aussage der

Verwaltung gerne geschehen.

(ak)

Ein Anbau soll für mehr Platz in der Grundschule am Schloß-

platz sorgen.

Foto: Anke Kück

Hilfe für Kröten

Varel.

Vielerorts werden in

diesen Tagen Kröten über die

Straße getragen. Nun hat sich

das Ehepaar Kohlrenken das

Ziel gesetzt, die Zahl der über-

fahrenen Kröten im Bereich

der Altjührdener Straße und

Plaggenkrugstraße massiv zu

verringern. Einen Krötenzaun

der Unteren Naturschutz-

behörde, der beim Stadtbe-

trieb eingelagert war, kann

der NABU übernehmen und

aufstellen. Gesucht werden

jetzt Freiwillige, die den Zaun

an geeigneter Stelle aufbau-

en helfen und dann bis April

täglich die Kröten über die

Straße tragen.

Interessierte können sich mit

Christiana und Dietmar Kohl-

renken, Ahrensberger Straße 8,

04456/1302, in Verbindung

setzen. Jeder Helfer ist willkom-

men.

Kröten leben derzeit gefähr-

lich.

Foto: Christina Kohlrenken

FDP: Kandidat vorgestellt

Varel.

Beim Mitgliedertreffen

der FDP Varel stellte sich der

frisch gewählte Bundestags-

kandidat Hendrik Theemann

aus Jever den Parteifreunden

vor. „Im Hinblick auf die Bun-

destagswahl möchte ich mit

der FDP Kante zeigen und Zu-

kunftsthemen aufgreifen, damit

auch künftig alle Generationen

gute Perspektiven in Deutsch-

land und Europa haben. Be-

sonders wichtig sind mir dabei

Themen wie Digitalisierung und

Sicherheitspolitik.“

Die Vareler Ratsfrau Kristin

Waegner leitete die Versamm-

lung und sicherte Theemann

die Unterstützung des FDP

Ortsverbandes für den anste-

henden Wahlkampf zu:

„Gemeinsam wollen wir für

das Ziel, wieder in den Bundes-

tag einzuziehen, kämpfen. Das

bedeutet die Bürgerinnen und

Bürger vor Ort abzuholen und

mit liberalen Argumenten zu

begeistern.“

(eb)

...wir gestalten ihre

treffsichere Anzeige!

www.friebo.de