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Varel

Friebo 10/2017

Künftige Gärtnermeister haben viele Ideen für Varel

Schüler der Fachschule Gartenbau präsentierten Konzepte zur Umgestaltung städtischer Grünanlagen

Varel.

Frisches Grün, mehr

Farbe im Frühling, ein zum

Slogan „Stadt zwischen Wald

und Meer“ passendes Erschei-

nungsbild: Meisterschüler der

Fachschule Gartenbau in Bad

Zwischenahn haben kürzlich im

Vareler Rathaus ihre Vorschlä-

ge zur Neu- und Umgestaltung

einiger städtischer Grünflächen

vorgestellt.

Die Fachschule Gartenbau

an den BBS Ammerland berei-

tet gelernte Landschaftsgärtner

auf die Meisterprüfung vor der

Landwirtschaftskammer

vor.

Im Rahmen dieser Fortbildung

bekommen die Fachleute den

Auftrag, selbstständig Pflanz-

und Gestaltungskonzepte zu

entwickeln, was später auch

Bestandteil der Meisterprüfung

sein wird. Über Insa Jung vom

Stadtmarketing war der Kontakt

zur Fachschule zustande ge-

kommen, Rainer Namken als –

inzwischen pensionierter – Lei-

ter der Stadtbetriebe machte mit

den Meisterschülern im vergan-

genen Herbst einen Rundgang

durch die Stadt.

Im Fokus der Betrachtungen

standen unter anderem der

Kreisverkehr Tweehörnweg/B

437, der Bahnhofsvorplatz so-

wie die Anlage rund um das

Rathaus.

Insgesamt 23 Gärtner und

Landschaftsbauer machten sich

um die Grünflächen Gedanken,

sie stellten ihre Entwürfe jetzt

Vertretern der Stadt vor, da-

runter auch der Erste Stadtrat

Dirk Heise und Bürgermeister

Gerd-Christian Wagner. Die

Bedingungen für die Planung

waren durchaus erschwert, wie

bei den einzelnen Präsentati-

onen deutlich wurde. So sollen

möglichst immergrüne Pflanzen

zum Einsatz kommen, um im

Winterhalbjahr nicht ein allzu

graubraunes Bild zu erzeugen,

zugleich sind im Frühjahr und

Sommer bunte Blüten gern ge-

sehen. Widerstandsfähig müs-

sen die Pflanzen sein, in Fahr-

bahnnähe auch der Belastung

durch Streusalz und Abgase

trotzen können. Und vor allem:

der Pflegeaufwand muss sich

in Grenzen halten, denn Budget

und Arbeitszeit sind beim Stadt-

betrieb knapp.

Leicht zu schneidende He-

ckenpflanzen, prägnante Soli-

tärbäume, im Frühjahr blühende

Zwiebelpflanzen – jedes Detail

wurde von den Fachleuten er-

läutert und begründet. Immer

wieder fanden auch maritime

Deko-Elemente und überhaupt

das Thema „Hafen und Küste“

Berücksichtung.

Die Anregungen zur Neuge-

staltung der städtischen Flä-

chen stießen im Rathaus durch-

aus auf positive Resonanz. Jörg

Kreikenbohm als Leiter des

Fachbereichs Planung und Bau,

zu dem auch der Stadtbetrieb

gehört, erkundigte sich dabei

auch nach den Kosten der ein-

zelnen Varianten – da mussten

die Landschaftsgärtner aller-

dings passen: Vielleicht zum

letzten Mal konnten sie bei die-

sem Projekt für eine Kommune

planen, ohne dabei einen Ko-

stenrahmen im Blick zu haben.

„Das war eine schöne Heraus-

forderung für unsere Meister-

schüler“, sagte Edgar Janssen,

Teamleiter der Fachschule Gar-

tenbau an den BBS Ammerland.

„Wir hoffen natürlich, dass die

Stadt Varel vielleicht die eine

oder andere Idee auch umset-

zen wird und freuen uns über

eine entsprechende Rückmel-

dung.“

(tz)

Die Meisterschüler der Fachschule Gartenbau Bad Zwischenahn, im Bild Kevin Ottink, stellten

in Varel kreative Ideen zur Neugestaltung städtischer Grünanlagen vor. Unter den aufmerk-

samen Zuhörern waren unter anderem Bauamtsleiter Jörg Kreikenbohm, der frühere Leiter

des Gartenamtes Rainer Namken sowie Insa Jung vom Stadtmarketing.

Foto: M. Tietz

Baustelle: Peterstraße wird Einbahnstraße

Beginn der Umbauarbeiten am Kindergarten – Halteverbot werktags

Varel.

Am kommenden

Mittwoch, 15. März,

begin-

nen nach Auskunft der Stadt

Varel die Bauarbeiten zur Er-

weiterung des Städtischen

Kindergartens an der Peter-

straße. Wegen der Lkw-Zu-

fahrt zur Baustelle wird es in

den Straßen Hoher Weg und

Peterstraße während der etwa

sechsmonatigen Bauphase

zu Beeinträchtigungen des

Straßenverkehrs

kommen.

Um diese zu minimieren, wird

die Verkehrsführung in den

Straßen für die Dauer dieser

Baumaßnahme geändert. Ho-

her Weg und Peterstraße wer-

den jeweils als Einbahnstraße

ausgewiesen.

Der Hohe Weg

kann für die näch-

sten Monate aus-

schließlich von der

Mühlenstraße aus

angefahren

wer-

den, die Verkehrs-

führung der Peter-

straße wird jeweils

in die Richtung

Breslauer Straße

bzw. Düsternstraße

abgeleitet.

Aufgrund

der

Einbahnstraßenre-

gelung gibt es zu-

dem ein einseitiges

Haltverbot, gültig

jeweils

werktags

von 7 bis 17 Uhr.