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Zetel

Friebo 10/2017

Sozialen Einsatz mit Frühstück belohnt

Gemeinde Zetel dankt Schülern fürs Spendensammeln

Zetel.

Gut 1.270 Euro haben

Schüler der HRS/IGS Friesland

Süd im vergangenen Dezember

bei Haussammlungen in der Ge-

meinde Zetel für den Volksbund

Deutsche Kriegsgräberfürsorge

gesammelt.

Neben einem Dank von der

Schulleiterin Heike Neumann,

dem koordinierenden Lehrer

Roger Pickert und Bürgermei-

ster Heiner Lauxtermann „für

das stolze Ergebnis“ erhielten

die rund 50 Schüler jetzt ein

Frühstück, das die Gemeinde

ihnen in der Mensa ihrer Schu-

le spendierte. „Dass sich junge

Leute ehrenamtlich engagieren,

ist heute nicht mehr so selbst-

verständlich, und ihr habt das

Null-Bock-Image Lügen ge-

straft“, so Heiner Lauxtermann,

„ohne Menschen, wie ihr es

seid, könnte der Volksbund

nicht so effektiv arbeiten, wie er

es tut.“

Weltweit engagiert sich die

Organisation gegen das Verges-

sen von Krieg und Völkermord.

Dabei geht es längst nicht mehr

nur um die Pflege von Solda-

tengräbern: zu den Angeboten

gehören unter vielem anderen

auch Jugendcamps und Work-

shops zum Thema Menschen-

rechte.

Heiner Lauxtermann hatte

noch einen Tipp parat: „Es ist

nicht schlecht, wenn ihr die Ur-

kunden zu den Unterlagen für

eure Bewerbungen legt. Denn

Arbeitgeber beachten und

schätzen es, wenn sich die Be-

werber sozial engagieren.“

(jf)

Zu unserem Artikel „Arbeits-

loseninitative ohne Zeteler

Zuschuss“ im letzten Friebo

schreibt

Wilhelm Wilken

von

den Grünen in Zetel:

„Seit vielen Jahren wird, weit-

gehend unbemerkt von der Öf-

fentlichkeit, im Zeteler Rathaus

ein Stück aufgeführt, je nach

Betrachtungsweise irgendetwas

zwischen Posse und Drama.

Der Ablauf geht so: Die Ar-

beitsloseninitiative Friesland-

Wilhelmshaven (ALI), die auch

etliche Zeteler Bürgerinnen

und Bürger berät, welche sich

in schwierigen sozialen und fi-

nanziellen Situationen befinden,

stellt im Rathaus einen Antrag

auf Bezuschussung für ihre Ar-

beit, sowie es auch andere Ver-

eine und Selbsthilfegruppen tun.

Während nun anderen Grup-

pierungen von Seiten der Ge-

meinde wohlwollend begegnet

und ein Zuschuss gewährt wird,

spielt die Arbeitsloseninitiative

in dem Stück eine Art „Schmud-

delkind“, dem laut eines omi-

nösen Grundsatzbeschlusses

aus Großvaters Zeiten jedes

noch so harte Stück Brot ver-

weigert wird. Mit dem Ausdruck

des Bedauerns wird ihr geraten,

sie möge sich an „den großen

Bruder Landkreis in Jever“ wen-

den, der sei zuständig...

Wir, die Fraktion Bündnis90/

Die Grünen halten diese In-

szenierung für misslungen. Es

sollte daher vom Spielplan der

Zeteler Kommunalpolitik abge-

setzt werden. Seit mindestens

zehn Jahren hat der Rat diesen

„Grundsatzbeschluss“ nicht ge-

fasst, der im Übrigen nicht ver-

schriftet vorliegt.

Das höchste Entscheidungs-

gremium in der Gemeindepolitik

kann nicht auf einen Beschluss

„festgenagelt“ werden, der aus

„anno dazumal“ stammt. Es

kann nicht sein, dass andere,

auch gemeindeübergreifend tä-

tige Organisationen unterstützt

werden und eine regelmäßig

leer ausgeht.

Übrigens: Es geht nicht um

den Bau einer Schule oder eines

Feuerwehrhauses, sondern um

Beträge im drei- bis unterem

vierstelligen Bereich.

Und obwohl im Landkreis und

in der Gemeinde die Behörden

ihrer

Beratungsverpflichtung

nachkommen, haben die eh-

renamtlichen Helferinnen und

Helfer in den vielfältigen Feldern

des Ehrenamtes gut zu tun, das

auch im Rahmen der „freiwilli-

gen Leistungen“ der Kommunen

anerkannt und mal mehr, mal

weniger bescheiden unterstützt

wird. In fast allen Städten und

Gemeinden im Landkreis gilt

dies auch für die ALI.

In Zetel dagegen kriegt die ALI

nix. Basta!“

Im Dialog: Leserbriefe

„Das Stück: Der ALI-Antrag und der Grundsatzbeschluss“

Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Die Veröffentlichung sowie die sinnwahrende Kürzung von Leserbriefen

behält sich die Redaktion vor. Bei allen Zuschriften, auch via E-Mail, bitte stets die vollständige Adresse und Telefonnummer angeben.

„He löpt noch“ hat Versammlung

Bohlenbergerfeld.

Der Vor-

stand des KBV „He löpt noch“

Bohlenbergerfeld ruft seine Ver-

einsmitglieder zur Teilnahme an

der Jahreshauptversammlung

am

Mittwoch, 15. März,

ab 20

Uhr im Dorfcafé auf.

Der Jahresbericht 2016, die

Sportberichte der Mannschafts-

führer, der Kassenbericht und

das Ergebnis der Kassenprüfer

stehen auf der Tagesordnung.

Im Bereich „Verschiedenes“

geht es um die sportliche Zu-

kunft und die Zusammenarbeit

mit den örtlichen Vereinen.

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