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Ausstellung „Lüpertz sieht Münstermann“

Zeichnungen zum Apoll von Varel – Vernissage am 17. März in der Schlosskirche

Varel.

Die Kirchengemein-

de Varel zeigt als Beitrag zum

Gedenkjahr der Reformation

13 Zeichnungen von Markus

Lüpertz zum Vareler Apoll, den

Ludwig Münstermann 1615 für

den damaligen Orgelprospekt

der Schlosskirche schuf.

400 Jahre Kunstgeschichte

überbrückend, nimmt mit Mar-

kus Lüpertz einer der bedeu-

tendsten Künstler und Bildhauer

der Gegenwart die manieri-

stische Kunst Ludwig Münster-

manns aufregend neu in den

Blick.

Im Jahre 1615 schuf Ludwig

Münstermann einen Orgelpro-

spekt für die Kirche in Varel,

der im Gesamtensemble von

Altar, Kanzel, Taufe und Gra-

fenstuhl sehr eindrücklich und

figural reich gestaltet gewesen

sein muss. Die ehemalige Orgel

und der Münstermann-Prospekt

gingen leider Mitte des 19. Jahr-

hunderts verloren. Neben zwei

Wappen tragenden Löwen in

Varel hat sich in der Skulptu-

rensammlung der Staatlichen

Museen Berlin (Bode-Museum)

einzig die Figur des Musen-

gottes Apoll erhalten. Dieser

„Apoll von Varel“ entspricht mit

seinem extrem überlängten Kör-

per und seiner in sich gedrehten

Haltung, den Gestaltungskrite-

rien der figura serpentinata, die

die manieristische Kunst Ludwig

Münstermanns auszeichnet. Ur-

sprünglich hielt Apoll das Attri-

but des griechischen Gottes, die

Leier. Er stand einst im musika-

lischen Wettstreit mit dem bibli-

schen König David.

Am Orgelprospekt verbild-

lichte Münstermann die Wirkung

der Kirchenmusik im Gegenüber

dieser beiden Protagonisten.

Wenn David geistlich spielt

und Apoll weltlich verzückt und

entrückt zuhört. Münstermann

setzte die Anliegen der Refor-

mation ins Bild und unterstreicht

so die Bedeutung der Kirchen-

musik.

Der Maler und Bildhauer Mar-

kus Lüpertz näherte sich 2014

dem Apoll und schuf neue An-

sichten einer alten Skulptur.

Der „Berliner“ Lüpertz setzte

400 Jahre später die Kunst des

„Oldenburgers“ Münstermann

nach seinen Empfindungen ins

Bild. Die Zeichnungen waren

bis Anfang 2016 unter dem pro-

vokanten Titel „Nichts Neues.

Die Abstraktion hat noch nicht

begonnen“ im Bode Museum

ausgestellt. Seine Werke traten

in direkten Dialog mit der Origi-

nalfigur.

Lüpertz ist Jahrgang 1941 und

gehört zu den bedeutendsten

zeitgenössischen Künstlern. Er

gilt als Bewunderer der Kunst

vergangener Jahrhunderte, be-

sonders der antiken Themen

und mythologischen Figuren

und zeigt sich religiösen The-

men aufgeschlossen.

Dass er in den Dialog mit Mün-

stermann tritt, ist eine glückliche

Fügung – verbunden mit der he-

rausfordernden und begeistern-

den Extravaganz der Figur des

Vareler Apolls und dem Ort ihres

Zusammentreffens in Berlin.

Die Vernissage beginnt am

Freitag, 17. März,

um 17 Uhr

in der Schlosskirche St. Petri

zu Varel, Schlossplatz 3. Die

Begrüßung übernimmt Pfarrer

Tom O. Brok (Varel). Geistliche

Worte spricht Bischof Jan Jans-

sen aus Oldenburg. Weitere

Programmpunkte sind „Ludwig

Münstermann inspiriert Mar-

kus Lüpertz“ von Dr. Dietmar J.

Ponert, Berlin; Apoll und David.

Improvisation, von Kantor Tho-

mas Meyer-Bauer und Kantorin

Dorothee Bauer aus Varel sowie

„Markus Lüpertz und die my-

thologischen Figuren“ von Dr.

Jutta Moster-Hoos, der Leiterin

des Horst-Janssen-Museums

Oldenburg.

Zu sehen ist die Ausstellung

vom 17. März bis 7. April, diens-

tags bis sonntags von 15 bis 19

Uhr im Chorraum der Schloss-

kirche.

© Markus Lüpertz, VG Bild-

Kunst, Bonn, 2017

Theaterprogramm für Eltern

Eltern sein – ein Kinderspiel?!

Varel.

Für Eltern von Kinder-

gartenkindern findet am

Mitt-

woch, 15. März,

um 19.30 Uhr

in der Weberei in Varel ein Thea-

terprogramm für Eltern von Kin-

dergartenkindern statt.

Der Förderverein der städ-

tischen Kita Varel lädt ein zu

einem inspirierenden Abend für

Eltern – mit Theaterszenen ver-

trauter Erziehungssituationen

zwischen Eltern und Kindern.

Liebevoll, mit viel Humor und

Kreativität werden Lösungs-

ideen entwickelt, die oft über-

raschend einfach sind. Im

Anschluss an das Theaterpro-

gramm bleibt Zeit, um miteinan-

der ins Gespräch zu kommen.

Kinder brauchen keine per-

fekten Eltern – sondern liebe-

volle Mütter und Väter, die an

ihren Aufgaben wachsen, sich

selbst nicht vergessen und mit

Sicherheit an der Seite ihrer

Söhne und Töchter bleiben. Der

Förderverein der Städtischen

Kita Varel freut sich auf rege

Beteiligung. Karten gibt es im

Vorverkauf im Städtischen Kin-

dergarten und am 15. März ab

19 Uhr an der Abendkasse.

Projektchor probt

Obenstrohe.

Unter der Lei-

tung von Godehard Gottwald

probt der ökumenische Projekt-

chor am

Montag, 13., Donners-

tag, 16., Montag, 20. und am

Donnerstag, 23. März,

jeweils

um 19.30 Uhr im Gemeindehaus

in Obenstrohe. Die Lieder wer-

den am

Sonntag, 26. März,

um

17 Uhr im Gottesdienst gesun-

gen.

Sänger, auch mit wenig Chor-

erfahrung, sind herzlich zu den

Proben eingeladen.