Table of Contents Table of Contents
Previous Page  15 / 40 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 15 / 40 Next Page
Page Background

18. März 2017

Varel

15

HU

Emil-Heeder-Str. 22

26316 Varel

Gewerbegebiet Winkelsheide - Tel. 04451/957110

Montag - Freitag

9-12 u. 15-17.30 Uhr

www.gerdes24.de

OHNE TERMIN!

Ing.-Büro

Gerdes

HU

HU

HU

HU

HU

H

oo

gend

oo

rn

Rund ums Fahrrad H oo gend oo rn

Rund ums Fahrrad

zweirad-hoogendoorn.de

Fahrräder müssen

etwas aushalten

H

oo

gend

oo

rn

Rund ums Fahrrad

H

oo

gend

oo

rn

Rund ums Fahrrad

zweirad-hoogendoorn.de

Fahrräder müssen

etwas aushalten

Am Esch 2 · 26349 Jaderberg

Tel.: 04454 9797130

zweirad-hoogendoorn.de

Feiert heute, den

18.3.2017 unseren

5-jährigen Geburtstag

von 9-12.30 Uhr mit uns!

Japaner investieren 24 Millionen in Energiespeicher

Batterieprojekt in Varel geplant: Wirtschaftsminister unterzeichnet am Sonntag Vereinbarung

Varel.

Elektrische Energie

zu speichern, das ist eine der

zentralen Herausforderungen

im Zusammenhang mit der viel

beschworenen Energiewende:

Längst kann gerade der Nord-

westen mit vielen Windenergie-

und Photovoltaikanlagen einen

Großteil der benötigten Energie

selbst produzieren. Doch die-

se Energie vorzuhalten, das ist

nach wie vor ein Problem.

Im Zuge des Energie-Projekts

Enera, mit dem durch den Ein-

satz intelligenter Technologien

das E-Netz zukunftsfähig um-

und ausgebaut werden soll,

wird nun ein Vorzeigeprojekt in

Varel geplant: Ein japanisches

Firmenkonsortium

wird

am

Umspannwerk in Varel einen

Hybridgroßspeicher

errichten

und dann in Partnerschaft mit

dem Oldenburger Energiever-

sorger EWE betreiben. Die In-

vestitionssumme, gefördert von

der

staatlichen,

japanischen

Wirtschaftsförderorganisation

NEDO (New Energy and Indus-

trial Technology Development

Organization) liegt bei 24 Millio-

nen Euro. Das teilte das Nieder-

sächsische Wirtschaftsministe-

rium am Donnerstag mit. „Das

Land Niedersachsen kann sich

über eine außergewöhnliche In-

vestitionsentscheidung in Fries-

land freuen“, so Wirtschaftsmi-

nister Olaf Lies.

Der Batteriespeicher wer-

de fast so groß sein wie ein

Fußballfeld. Systeme wie die-

se dienen dazu, in Zeiten der

Erneuerbaren Energien mit

schwankender Einspeisung die

Stabilität der Stromversorgung

abzusichern.

Olaf Lies erklärt dazu: „Japan

ist dieses Jahr das Partnerland

der weltgrößten Computermes-

se CeBIT. Insofern passt die ak-

tuelle Investitionsentscheidung

wunderbar ins Bild. Es geht hier

um das Gelingen der Energie-

wende, um intelligente Strom-

netze, also um die Zukunft der

Energieversorgung. Eine schö-

nere Entscheidung des CeBIT-

Partners für uns Niedersachsen

kann ich mir als Wirtschafts-

minister gar nicht vorstellen –

wobei wir als Windenergieland

Nummer eins für ein solches

Referenzprojekt natürlich auch

ein idealer Standort sind.“

An diesem Sonntag, 19. März,

wird Minister Lies kurz vor Er-

öffnung der Cebit in Hannover

zusammen mit Vertretern der

EWE-Beteiligungsgesellschaft

und der japanischen NEDO eine

Absichtserklärung für das Pro-

jekt unterzeichnen.

Das Enera-Netzwerk wurde

von der EWE initiiert, es besteht

unter anderem aus Unterneh-

men und Instituten wie ENER-

CON, TenneT, Avacon, SAP,

Siemens oder Offis sowie politi-

schen Akteuren aus der Modell-

region, darunter der Landkreis

Friesland.

(tz)

Unter Strom: Das Vareler Umspannwerk nahe der A 29. Hier

soll der neue Hybridgroßspeicher im Rahmen des Enera-Pro-

jekts mit Beteiligung eines japanischen Konsortiums errich-

tet werden.

Foto: M. Tietz

Brandschutzerziehung in Theorie und Praxis

Drittklässler zu Besuch bei der Feuerwehr Varel

Varel.

Wenn es ums Thema

Feuer geht, unterteilt man das

in zwei Kategorien: den vorbeu-

genden und den abwehrenden

Brandschutz. Beides traf kürz-

lich im Feuerwehrhaus an der

Pelzerstraße aufeinander.

Im Rahmen der Brandschutz-

erziehung besuchten die 3. Klas-

sen der Hafen- und der Schloss-

platzschule die Feuerwehr Varel.

„Diese Brandschutzerziehung

ist ein wichtiger Baustein im

vorbeugenden

Brandschutz,

um junge Menschen frühzeitig

für die Gefahren die von Feuer

ausgehen, zu sensibilisieren“,

so Georg von Ivernois, Sprecher

der Feuerwehr Varel.

Aber auch, sich im Brandfall

richtig zu verhalten will gelernt

sein: als Beispiel sei hier das

richtige Absetzen eines Not-

rufes genannt. Anschließend

folge eine Alarmierung und da-

mit der Wechsel vom „vorbeu-

genden“ in den „abwehrenden

Brandschutz“ durch die Ein-

satzkräfte.

So folgte nach der Theorie im

Unterricht die Praxis in Form des

Besuches bei der Feuerwehr

Varel. Hier konnten die Schü-

ler einiges lernen und sich die

Gerätschaften und Ausrüstung

anschauen und erklären lassen.

Wie die Großen halfen die Schüler der 3. Klasse der Hafen-

und der Schlossplatzschule Varel bei der Brandbekämpfung.

Foto: Feuerwehr Varel

Zudem wünschen sich die

aktiven Einsatzkräfte natürlich

auch, Interesse bei potenziellen

Nachwuchskräften für ein Enga-

gement in der Freiwilligen Feu-

erwehr zu wecken. Ab einem

Alter von 10 Jahren kann der

Jugendfeuerwehr beigetreten

werden.

Weitere Informationen unter

www.jugendfeuerwehr-varel.

de

.