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18. März 2017

Zum Schluss

39

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.30–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 0,91 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Re: Die Lkw-Opas:

Risiko auf der Straße?“

Dienstag, 21. März, 19.45 Uhr, Arte

Auf der A 29 zwischen Zetel

und Varel/Bockhorn ist in den

kommenden Wochen mit Be-

hinderungen zu rechnen. Grund

sind Bauarbeiten zur Erneue-

rung der Schutzeinrichtungen

an der Autobahn.

Ab dem 20. März beginnen

die Arbeiten am Fahrbahnrand

in Fahrtrichtung Oldenburg.

Hierfür wird der Hauptfahrstrei-

fen gesperrt und der Verkehr

einstreifig an der Baustelle vor-

bei geführt. Die Bauarbeiten

werden voraussichtlich am 8.

April beendet sein.

Des Weiteren werden im An-

schluss die gesamten Schutz-

einrichtungen in diesem Stre-

ckenabschnitt im Mittelstreifen

und am Fahrbahnrand in Rich-

tung Wilhelmshaven erneuert.

Der 73-jährige Johann Rauhof

fährt seit 45 Jahren große Lkw

durch Deutschland. Alte Brum-

mifahrer wie er müssen alle fünf

Jahre zu einem medizinischen

Check. Aber reicht das? Wäh-

rend der Bedarf an Lkw-Trans-

porten kontinuierlich steigt, fehlt

es den Spediteuren an Nach-

wuchs. Die Folge: Die Trucker

werden immer älter und arbeiten

zum Teil über ihre Rente hinaus.

„Re:“ begleitet Lkw-Opas quer

durch Deutschland und erfährt

von den Sorgen und Nöten ei-

ner alternden Branche. Stress,

lange Arbeitszeiten und medi-

zinische Versorgungsprobleme

gehören zum Alltag. Das wirft

eine entscheidende Frage auf:

Werden die Lkw-Opas zu einer

Gefahr im Straßenverkehr?

Re: Die neue Reportage-Rei-

he auf ARTE erzählt Geschich-

ten von Menschen – authentisch

und ganz nah dran. Es sind Im-

mer montags bis freitags um

19.45 Uhr und jederzeit im Netz.

Bauarbeiten auf A 29 Zetel-Varel

Kollege Klöpper war in der

Oper. Das kam so: Katja, sei-

ne Frau, wollte wieder bei ihm

einziehen. Sie war zu ihrer

Schwester geflüchtet, nachdem

Klöpper den Garten zubetoniert

hatte. Um ihr Arbeit zu erspa-

ren. Jetzt frage ich: Können zwei

Menschen, die ihr Kernleben

auf dem Sofa vor dem Fernse-

her verbracht haben, die sich

Bier, Brezeln & Bratwurst geteilt

haben, die … ach, was soll ich

alles aufzählen, kurzum: Katja

wollte zurückkehren unter zwei

Bedingungen: 1. Klöpper musste

bei der Neugestaltung des Gar-

tens helfen; 2. Er musste zusam-

men mit ihr Vorträge, Veranstal-

tungen und Konzerte besuchen.

Und so kam es.

»Der Garten«, sagt Klöpper,

»geschenkt.« Er ploppt den

Kronenkorken von der Flasche

Weizen. Schaum tritt aus. »Und

Konzerte, warum nicht. Heavy-

Metal, Oldie-Bands. So was

eben.« Dann der Hammer: Das

Rheingold von Richard Wagner.

Große Oper, hochdeutsch par-

lieren, Nassrasur. »Gut«, sagt

Klöpper, »ich hab den Anzug

rausgeholt und das Hemd, passt

noch.« Er schluckt. »Und«, frage

ich. Er haut mit der Faust auf

den Tisch: »Nichts habe ich ver-

standen, rein gar nichts, nur Ti-

rili Tirila.« – »Du sollst die Musik

auch nicht verstehen, sondern

genießen. Mit den Sinnen und

nicht mit deinem Klöpperkopp.«

– »Musik?« bellt er, »ich rede von

den Texten. Die jodeln in den

höchsten Tönen, aber verste-

hen tut man nix. Was soll das?«

Ich will ihn besänftigen, aber er

tobt weiter: »Die auf der Bühne

verstehen sich ja noch nicht mal

gegenseitig. Dann können die

ja gleich bla bla bla singen.« –

»Du hättest im Programmheft

nachgucken können, worum es

geht.« – »Aha«, poltert Klöpper,

»wie bei der modernen Kunst.

Die Bedeutung der Kleckse

muss einem von einem studier-

ten Kunstfuzzi erklärt werden.

Sonst ist der Klecks nur ein

Klecks und nicht ›Irritation Nr. 2‹

oder ›Chiffre::feucht‹ und so.«

»Den Text bei einem Heavy-

Metal-Konzert versteht ja auch

keiner«, treibe ich einen Pfeil in

sein Gezeter. Klöpper schweigt.

»Ist noch was?«, frage ich. Klöp-

per stellt die Flasche hart auf den

Tisch: »Dann war da noch der

Frauentag.«

Kein Kommentar. Wovon man

nicht sprechen kann, darüber

muss man schweigen.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi