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Varel

Friebo 12/2017

A n z ü g e a b G r ö ß e

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Freilichttheater: Schauspieler aus Leidenschaft

Proben zu „Das Geisterschiff“ in vollem Gange – Premiere am 28. Juli

Dangast.

Die Proben für das

Freilichtspektakel „Das Geister-

schiff“ laufen auf Hochtouren.

Seit mehreren Monaten pro-

ben die Schauspieler unter der

Leitung des Regisseurs Frank

Düwel aus Hamburg. Die Dar-

steller stammen meist aus der

Region. Mit 11 Jahren ist Mar-

lon Rothbart die jüngste und

Edith Iden mit 84 Jahren die

älteste Mitspielerin. Der Schau-

spieler Benjamin Annuss aus

Schleswig-Holstein verstärkt

das 40-köpfige Ensemble.

Benjamin Annuss ist Schau-

spieler aus Leidenschaft und

reist für die Proben und Auf-

führungen extra von der Eider

aus Schleswig-Holstein an.

Das Publikum darf sich auf ein

Freilichtschauspiel vor einer

atemberaubenden Naturkulis-

se freuen. Der achtzehn Jahre

junge Schauspieler hatte auch

schon bei der letzten Insze-

nierung „Die Schatzinsel“ am

Deich mitgewirkt. Damals bril-

lierte er in der Hauptrolle des

Jungen Jims. „Es ist schon et-

was Besonderes an einem sol-

ch großen Projekt mitzuwirken“,

so Benjamin Annuss.

Umseinem leidenschaftlichen

Hobby nachgehen zu können

nimmt er regelmäßig eine wei-

te Reise auf sich: „Meine Eltern

(Jens und Birgit Annuss) und ich

fahren zu jeder Probe extra drei-

Stunden aus Rendsburg, damit

ich bei diesem Open-air Theater

mitspielen kann.“

„Meine Motivation ist in erster

Hinsicht der Spaß, den ich habe

mit Frank Düwel zu arbeiten.“

erklärt der junge Schauspieler,

der bereits seit vier Jahren bei

verschiedenen Produktionen,

wie der Schimmelreiter Trilogie,

unter der Leitung des Hambur-

ger Regisseurs mitwirkt. „Es

war immer eine familiäre aber

auch eine sehr professionelle

Arbeit. Und am Ende haben

alle Beteiligten vollen Einsatz

gezeigt. Wir spielten das Stück

überragend“, zeigte sich An-

nuss begeistert.

Zudem habe der Ort Varel ihn

und seine Eltern sogleich in den

Bann gezogen. „Obwohl wir neu

und fremd waren wurden wir

herzlichst aufgenommen und

man hat schnell echte Freunde

gefunden. Auch die kulturelle

Vielfältigkeit des Ortes hat uns

begeistert. Varel ist ein Ort in

welchem Theater eine so große

Rolle spielt, Theater ist hier All-

tag, das war neu für uns.“

„Es war schon vor drei Jahren

ein Vergnügen bei der Schatz-

insel mitzuwirken und ich habe

Erfahrungen und Kontakte ge-

sammelt, die ich in meiner be-

ruflichen aber auch sozialen

Laufbahn nicht missen möch-

te“, betont der 18-Jährige.

„Ich freue mich auch unglaub-

lich dieses Jahr wieder dabei

sein zu dürfen – bei dem wun-

derbaren Stück mit dem Namen

‚Das Geisterschiff‘.“

Die Akteure fiebern schon

ganz gespannt der Premiere am

28. Juli

entgegen.

Der

Kartenverkauf

über die

bekannten

Nordwest-Ticket

Vorverkaufsstellen und den On-

line-Service unter

0421/36

3636 ist schon recht gut ange-

laufen. In Varel sind die Karten

bei „Brillen Wandke“ erhältlich

und um den vielen Nachfragen

aus Dangast gerecht zu wer-

den, wurde eine zusätzliche

Vorverkaufsstelle in der Kur-

verwaltung Dangast mit einem

kleinen Kartenkontingent aus-

gestattet. Informationen zum

geplanten Freilichttheater gibt

es unter www.freilichttheater-

dangast.de

.

Alle Plätze sind überdacht

und nummeriert. Bisher wurden

schon rund 6500 Karten ver-

kauft. Das Stück wird in hoch-

deutsch aufgeführt. Nur einige

plattdeutsche

Textpassagen

sollen dem ca. 2-stündigen

Stück seine friesische Färbung

verleihen.

Benjamin Annuss aus Rends-

burg in Schleswig-Holstein

fährt immer drei Stunden

nach Varel um für „Das Gei-

sterschiff“ proben zu können.

Foto: Privat

Zum Inhalt des Stücks:

Die Geschichte des nieder-

ländischen Kapitäns Bernard

Fokke aus dem 17. Jahrhundert

hat schon Richard Wagner zu

seinem „Fliegenden Holländer“

und Hollywood zur Filmreihe

„Fluch der Karibik“ inspiriert.

Sie nimmt ihren Anfang an der

rauen, norddeutschen Küste.

Die Einwohner einer kleinen

Hafenstadt freuen sich auf die

Rückkehr der „Leven“. Senta,

die Tochter des Kapitäns der

„Leven“, wartet sehnsüchtig

auf ihren Verlobten Hendrik am

Hafen. Die große Freude bei der

Ankunft des Seglers verbindet

sich mit Neugierde und Erstau-

nen. Mit der „Leven“ kamen

auch Fremde – die Besatzung

eines Segelschiffs ohne Namen

und ohne Flagge. Der Kapitän

der „Leven“ hatte die Besatzung

des „Geisterschiffs“ und dessen

Kapitän „Fokke“, aus Dankbar-

keit für ihre eigene Rettung aus

schwerem Wetter, in ihren Hafen

eingeladen. Während sich Sen-

ta magisch von der geheimnis-

vollen Gestalt des fremden Ka-

pitäns angezogen fühlt, fragen

sich die Einwohner der Stadt,

woher das unheimliche Schiff

stammt. Gerüchte machen die

Runde. Wohin entschwindet die

Besatzung des Geisterschiffes

bei Neumond?

Die anfängliche Faszinati-

on weicht Angst und Furcht.

Hendrik bleibt indes nicht ver-

borgen, dass seine Verlobte zu-

nehmend dem mysteriösen Ka-

pitän des „Geisterschiffs“ ver-

fällt. So beginnt ein spannendes

und märchenhaftes Theater

über Seefahrer, die verdammt

sind ewig über die Meere zu

kreuzen. Kann Sentas Liebe die-

sen Fluch brechen?

(jg)

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