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25. März 2017

Varel

15

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Alfred Renze übergibt Amt an Gerhard Lambertus

Neuer Vorstand beim Förderkreis Vareler Krankenhaus – Es sind erhebliche Investitionen geplant

Varel.

Nach 14 Jahren hat

Alfred Renze den Vorsitz beim

Förderkreis des Vareler Kran-

kenhauses abgegeben: „Das

mache ich mit einem sehr guten

Gefühl, weil ich das Amt in kom-

petente Hände übergeben kann.

Sein Nachfolger ist Gerhard

Lambertus, der schon seit zwei

Jahren im Vorstand des Vereins

mitarbeitet. Einen Wechsel gab

es ebenfalls bei der Position

des Schatzmeisters, Eva-Maria

Stenzel übernahm das Amt von

Stephan Graf-Peschau, der es

aus persönlichen Gründen auf-

gegeben hatte. Den Jahresbe-

richt, für ein Jahr das einschnei-

dende Veränderungen barg, hielt

letztmals Alfred Renze: „2016

hat ganz im Zeichen der Fusi-

onsverhandlungen gestanden.“

In den vergangenen Jahren

hatte der Förderkreis zahlreiche

Dinge zum Wohle von Mitarbei-

tern, Patienten und Besuchern

auf den Weg gebracht. Dazu

gehörten die Ausstattung von

Kinderspielecken, die Verschö-

nerung der Flure oder der Au-

ßenanlagen. Rund 400 Mitglie-

der zählt der Verein aktuell.

Der Vorstand wurde schließ-

lich von der Mitgliederversamm-

lung einstimmig entlastet und

Alfred Renze mit einem herz-

lichen Applaus für sein Wirken

gedankt.

Gemeinsam anpacken

Gerhard Lambertus machte

in einer kurzen Ansprache deut-

lich, dass er weiter für das Ziel

stehe, das Krankenhaus am

Standort Varel zu fördern: „Wir

bitten herzlich um Vorschläge,

welche Projekte gewünscht

sind, damit wir weiter aktiv blei-

ben können. Ich freue mich sehr,

dass das Team in der bewährten

Weise weiter zusammen ar-

beitet. Erste Ideen sind schon

an uns herangetragen worden

und wir werden das gemein-

sam anpacken.“ Die weiteren

Vorstandsmitglieder sind Ger-

da Gramberg und Schriftführer

Heiko Buschmann. Der Beirat

besteht aus Marie-Luise Decker,

Heidrun Steppert und Wolfgang

Grützmacher.

„Friesland Kliniken“

Das Vareler Krankenhaus

ist inzwischen mit dem Kran-

kenhaus in Sanderbusch unter

dem gemeinsamen Dach der

„Friesland Kliniken“ in der Trä-

gerschaft des Landkreises. Ge-

schäftsführer sind Heinz Hoff-

stedde und Frank Germeroth.

Wolfgang Grützmacher fragte,

in Anspielung auf den mögli-

cherweise nahenden Ruhestand

von Heinz Hoffstedde: „Werden

wir dann hier in Varel auch einen

Geschäftsführer haben?“

Landrat Sven Ambrosy, der

als Mitglied des Fördervereins

an der Versammlung teilnahm,

antwortete: „Dies ist die Ent-

scheidung des Aufsichtsrates,

aber derzeit noch nicht thema-

tisiert worden“, und er machte

zugleich deutlich: „Ein ‚Wir’

und ein ‚Die’ gibt es nicht mehr.

Wenn wir erfolgreich sein wol-

len, muss uns allen bewusst

sein, dass wir ein Krankenhaus

mit zwei Standorten sind. Um

beide Standorte für die Zukunft

gut aufzustellen, sind erhebliche

Investitionen geplant, sowohl in

Sande als auch in Varel.“

Er wies darauf hin, dass es

immer noch zahlreiche Zimmer

ohne eigenes Bad und WC gebe

und betonte: „Sie können si-

cher sein: Wir behandeln beide

Standorte gleich und haben den

Grundsatzbeschluss gefasst,

beide Häuser auf einem Wachs-

tumskurs weiter zu führen.“

Dass der Kurs schon jetzt auf

die Zukunft gerichtet ist, machte

Frank Germeroth in seinem an-

schließenden Vortrag deutlich:

„Wir sind der größte Arbeit-

geber des Kreises und haben

damit eine hohe Verantwortung

für 1500 Familien und Existen-

zen. Zugleich sind wir ein enor-

mer Wirtschaftsfaktor“, betonte

Germeroth.

Familienfreundlichkeit

Wichtig sei auch, sich fa-

milienfreundlich aufzustellen,

insbesondere um dem Fach-

kräftemangel entgegen zu wir-

ken: „Die Medizin ist weiblicher

geworden, wir bieten Teilzeitar-

beitsplätze, zeigen uns flexibel

und wissen, dass wir ein guter

Arbeitgeber sein müssen: „Wer

es nicht schafft, dass seine Ar-

beitnehmer gerne in den Betrieb

kommen, steuert auf den si-

cheren Untergang zu.“

Jährlich werden an beiden

Standorten 100.000 Menschen

ambulant und 25.000 statio-

när versorgt. Insgesamt stehen

475 Betten zur Verfügung. Da-

bei seien wichtige Grundsätze

beider Häuser weiter verankert:

„Uns verbindet die Nähe zum

Menschen.“

Gute Ergebnisse bei Patien-

tenbefragungen und verschie-

dene Zertifizierungen bestä-

tigten, dass die medizinische

und pflegerische Versorgung

auf einem hohen Niveau ge-

währleistet sei: „Unsere Häuser

bieten für 85 Prozent der Erkran-

kungen die Versorgung, die die

Menschen hier in der Region

brauchen. Hier wird moderne

Medizin angeboten.“

Einfach sei das Geschehen

allerdings nicht, insbesonde-

re bezüglich der Kosten, wie

Germeroth mit einem Blick auf

Heinz Hoffstedde sagte. Beide

hatten gerade erst gemeinsam

die Verhandlungen mit den

Krankenkassen geführt: „Das

macht keinen Spaß und seitens

der Politik wünschen wir uns

mehr Verlässlichkeit und mehr

Ruhe beim Thema Gesundheits-

versorgung, dann könnten wir

auch kompetenter planen.“

(ak)

Nach 14 Jahren engagierter Arbeit für den Förderkreis des

Vareler Krankenhauses gab Alfred Renze (links) den Vorsitz

an Gerhard Lambertus (rechts) weiter. Zur neuen Schatzmei-

sterin wurde Eva-Maria Stenzel gewählt.

Foto: Anke Kück