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Varel

Friebo 12/2017

Oldenburg.

Am

Samstag, 25.

März,

geht es bei Schmidt + Koch

wild zu: Für alle echten Kerle wird

beispielsweise die Show der STIHL

TIMBERSPORTS®Series auf dem

Gelände an der Donnerschweer

Straße 336 zu Gast sein und den

Zuschauern Disziplinen wie Spring

Board oder Standing Block Chop

näherbringen. Eine große Motor-

rad-Ausstellung, unter anderem

mit Bikes von Royal Enfield, bringt

Zweiradfans ins Schwärmen und

auf einem großen Live-Parcours

werden Anhängerfahrten mit Trai-

ler Assist von Volkswagen möglich

sein. Drohnen und ferngesteuerte

Boote sind für Freunde des Modell-

baus ebenso dabei wie DQ Garden

mit der Grillsensation OFYR.

Aber auch Frauen und Kinder

finden interessante Angebote wie

Wellnessbehandlungen von und

mit Thalasso Spa sowie Kinder-

schminken und Airbrush-Tattoos.

Parallel dazu findet die Eröffnung

der neuen Opel Verkaufswelt statt

und als vierrädrige Gaststars wer-

den der neue VW Crafter, der Škoda

Kodiaq und die neuen Golfmodelle

erwartet. Wer bei dieser Aufregung

Heißhunger entwickelt, findet auf

dem Gelände natürlich auch Essen

und Getränke.

Weitere Infos unter www.

schmidt-und-koch.de

Hier gibt es was für ganze Kerle

– bei Schmidt + Koch in Olden-

burg.

– Anzeige –

2016 hat es wieder häufiger gekracht in Friesland

Zahl der Unfälle auch in Varel leicht gestiegen, auch mehr Verletzte – keine Todesopfer im Südkreis

Varel.

Es hat im vergangenen

Jahr häufiger gekracht auf den

Straßen in Varel, Bockhorn und

Zetel, so oft wie nie zuvor im

vergangenen Jahrzehnt. Insge-

samt 1.113 polizeilich registrier-

te Verkehrsunfälle weist die Sta-

tistik für den Südkreis Friesland

aus, die jetzt von Rainer Schön-

born, Leiter des Polizeikommis-

sariats in Varel, und Ralf Becker,

Leiter des Einsatz- und Streifen-

dienstes, vorgestellt worden ist.

54 Unfälle mehr als anno 2015

sind das in der Summe, ein Plus

von 5,1 Prozent. Dennoch be-

reiten die Zahlen den Beamten

keinen großen Kummer, denn

die leichte Steigerung korre-

spondiert mit der Entwicklung

auf Inspektions- und auf Direk-

tionsebene. „Es ist kein drama-

tischer Anstieg, leichte Sen-

kungen und Steigungen gibt es

eben von Jahr zu Jahr“, fasst

Kommissar Rainer Schönborn

zusammen. Das Verkehrsauf-

kommen nehme stetig zu, die

Verkehrsteilnehmer würden im

Schnitt immer älter: „Die Sta-

tistik spiegelt auch die demo-

grafische Entwicklung und das

hohe Bedürfnis nach Mobilität

wider“, ergänzt Ralf Becker.

Im gesamten Kreis Friesland

gab es anno 2016 insgesamt

2.286 Unfälle, ein Plus von 2,51

Prozent. So entfällt ziemlich ge-

nau die Hälfte aller Unfälle auf

den Südkreis. „Insgesamt kön-

nen wir aus polizeilicher Sicht

mit der Statistik für 2016

durchaus zufrieden sein“,

so PK-Leiter Schönborn,

„vor allem gab es gottlob

im vergangenen Jahr kei-

ne Verkehrstoten zu be-

klagen.“ Verletzt wurden

hingegen mehr Menschen

bei Unfällen im vergange-

nen Jahr: 40 Schwer- und

204 Leichtverletzte weist

die Statistik aus. Deutlich

dabei die Zunahme der

Schwerverletzten in Zetel

von 9 auf 20 Personen.

Dabei muss man wissen,

dass als schwer verletzt

jeder Unfallbeteiligte gilt,

der mindestens 24 Stun-

den im Krankenhaus ver-

bringt, unabhängig von

der tatsächlichen Schwe-

re der Verletzungen.

Deutliche Unfallschwer-

punkte waren nicht auszu-

machen, wenngleich es

immer wieder etwa auf

der Blauhander Straße in Zetel

sowie auf der B 437 zu schwe-

reren Unfällen komme. Mit Blick

auf Unfallursachen bleibe nicht

angepasste Geschwindigkeit

eines der Hauptprobleme. Hin-

zu kommen Alkohol und Drogen

am Steuer sowie die Ablen-

kung etwa durch Smartphones.

„Da gibt es vermutlich eine

hohe Dunkelziffer“, ahnt Rainer

Schönborn, oft heißt es etwa im

Unfallbericht „aus ungeklärter

Ursache von der Fahrbahn ab-

gekommen“. Auf die Nutzung

von Handys am Steuer haben

die Beamten der Polizeistati-

onen in Bockhorn, Zetel und

Varel seit geraumer Zeit ein

verstärktes Augenmerk, und

das Vergehen wird konsequent

geahndet – 60 Euro und ein

Punkt in Flensburg sind dann

fällig.

Weiter imFokus bleiben ferner

Fahrten unter Drogeneinfluss:

121 Blutentnahmen wurden

durch die Polizei im Südkreis im

vergangenen Jahr veranlasst,

57 Mal war dabei Alkohol

im Spiel, 64 Mal andere

Rauschmittel. Mindestens

22 Unfälle gingen auf das

Konto berauschter Fahr-

zeugführer. Doch alko-

holisierte Fahrer werden

immer häufiger gestoppt,

auch weil die Beamten

speziell geschult sind.

„Das Risiko, erwischt zu

werden, steigt“, betont

Rainer Schönborn.

Insgesamt

wurden

2.048 Vergehen im Stra-

ßenverkehr

geahndet,

davon blieben 1.387 im

Verwarngeldbereich (bis

55 Euro), 416 Mal han-

delte es sich um Ord-

nungswidrigkeiten

und

immerhin 246 Mal um

Straftaten. Dabei kann es

sich unter anderem um

Nötigung handeln, um

Fahren ohne Fahrerlaub-

nis oder um Unfallflucht

bzw. das Unerlaubte Entfernen

vom Unfallort, wie es juristisch

korrekt heißt. Auch das bleibt

ein Problem: 266 dieser Straf-

taten gab es im Südkreis, da-

mit beging also fast jeder vierte

Unfallverursacher Fahrerflucht.

„Hier ist es immer ratsam, um-

gehend die Polizei zu verstän-

digen“, sagt Rainer Schönborn,

das gelte erst recht für Zeugen:

„Wer etwas gesehen hat, auf

einem Parkplatz beispielsweise,

soll uns immer anrufen.“

(tz)

Die Kommissare Ralf Becker (li.) und

Rainer Schönborn haben die Unfallstati-

stik für 2016 ausgewertet. Insgesamt sei

die Bilanz unauffällig, aber zu oft seien

nach wie vor Rauschmittel im Spiel.