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25. März 2017

Zum Schluss

63

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.30–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 0,91 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

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Tel.:

Unterschrift:

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(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„die nordstory:

Elbvertiefung ohne Ende“

Freitag, 31. März, 20:15Uhr, NDR

Der seit dem 13. März ver-

misste Botho Venohr ist nach

wie vor verschwunden. Am Mitt-

woch hatte die Polizei in Varel

nach Auswertung von vorlie-

genden Hinweisen eine gezielte

Suchmaßnahme veranlasst. Es

lag ein konkreter Hinweis vor,

dass der Vermisste fußläufig

auf der Lebensstraße gesehen

worden sein könnte. 25 Poli-

zisten der Bereitschaftspolizei

waren im Einsatz und suchten

Grundstücke im Bereich des

Bockhorner Moores ab – ohne

Erfolg. Bis zum Donnerstag gab

es keine neuen Informationen

zum Verbleib des Rentners, der

am 13. März vom Seniorenheim

Osterforde als vermisst gemel-

det worden war. Hinweise an die

Polizei in Varel,

04451/9230.

Im Februar 2017 hat das

Leipziger Bundesverwaltungs-

gericht entschieden: Die 9.

Elbvertiefung soll kommen.

Hamburg muss nur noch ein

paar Bestandteile seines Plans

nachbessern. Gebaggert wird

also erst mal nicht. Immer

noch

nicht.In

dieser Schwebe

lebt man an der Elbe seit Jah-

ren. In keiner anderen Region

in Deutschland wird so hartnä-

ckig um eine Entscheidung ge-

rungen, nirgendwo sonst sind

die beiden Lager, Befürworter

und Gegner, so weit voneinan-

der entfernt. Die Elbvertiefung

ist ein gordischer Knoten, so

scheint es, der längst nicht mehr

aufgelöst werden kann. Welche

Seite hat Recht? Welche Mei-

nung überzeugt? Gerd Lefers,

Apfelbauer und Deichrichter

im Alten Land, hat als Kind die

Sturmflut von 1962 miterlebt.

„Die Dimensionen“, sagt er, „ha-

ben sich verschoben. Nicht nur

die Schiffe sind immer größer

geworden, auch die Bedrohung

für unser Land...“

Weiter keine Spur von 81-Jährigem

Der Titel dieser Kolumne,

»Heinzis Zeigefinger«, deutet

auf die Selbstverpflichtung, den

besagten Finger in die Wunden

& Mirakel des Hier & Dort zu

bohren. Sonst hätte es ja auch

Wurstfinger heißen können,

Langfinger, Goldfinger oder

Staubfänger. Der Heinzifinger

aber gleicht der Rute eines Wün-

schelrutengängers. Tritt dieser

in ein Wasserloch oder stolpert

in einem Elektrozaun, schlägt

die Rute aus, um anzuzeigen,

dass die Füße des Gängers (hier:

Heinzi) in einem Wasserloch und

die Haare zu Berge stehen.

Heute führt uns der Finger

nach Stockholm. Auf was zeigt

er? Auf eine digitale Leinwand,

bekannt als das hustende Pla-

kat. Es reagiert allergisch. Auf

vorbeikommende Raucher. Dann

kriegt das Plakat einen Husten-

anfall. Eigentlich hustet nicht

das Plakat, sondern ein darauf

abgebildeter Mann, aber egal.

Besonders Kettenraucher müs-

sen vor dem hustenden Plakat

auf der Hut sein. Möglicherweise

fliegt ihnen was an die Backe, ich

mag‘s gar nicht sagen, aber ein

Schneidezahn ist es nicht.

Bestimmt werden demnächst

digitale Smart-Plakate aufge-

stellt, die noch mehr können.

Z. B. sich erbrechen, wenn ein

Politiker seine Fake-News ab-

seiert. Kommt hingegen ein

Fleisch- & Fett-Junkie vorbei,

der seine Zähne in eine triefen-

de Bratwurst schlägt, quiekt das

Plakat wie ein Schwein beim

Schlachten. Peinlich wird‘s,

wenn man noch die Wäsche vom

Vortag trägt. »Uaah«, schnüffelt

das Plakat, »schon mal was von

Hygiene gehört?«, und die Leute

drehen sich um und rümpfen die

Nase. In den Fußgängerzonen

dürften bald Digital-Plakate mit

Blockwartmentalität für Anstand

& Moral sorgen. »Herr Heinzi!«

raunzt mich dann das Bürger-

wehr-Plakat am Rathaus an,

»Rauhaar Klopstock hat gekotet!

Wollen wir als Umweltschwein

dastehen, oder wollen wir den

Haufen aufsammeln?« Wir? Wo-

her kennt das Plakat meinen Na-

men? Da fällt mir ein, dass ich

früher ein Facebook-Account

mit persönlichen Daten und Fo-

tos unterhielt. Das erklärt alles.

Und mit der Gesichtserkennung

hat das Plakat mich … darf es

das überhaupt?

Alles nur kranke Visionen, die

nie realisiert werden? Darauf

würde ich meinen Zeigefinger

nicht verwetten.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi