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Varel

Friebo 13/2017

Magische Momente – eingefangen mit der Kamera

Imagefilm stellt Urlaubsziel Varel und Dangast eindrucksvoll vor – Produktion „made in Friesland“

Varel.

Die „Etta“ ist zu se-

hen, das Kurhaus natürlich,

die Strände und die Häfen, die

Windmühle und das Waisen-

stift, vor allem aber immer wie-

der trefflich eingefangene Bilder

von Landschaft und Natur. Tiere

zu Lande, zu Wasser und in der

Luft und nicht zuletzt viele of-

fenkundig zufriedene Menschen:

Ein brandneuer Imagefilm zeigt

Dangast und Varel als Urlaubs-

destination mit vielen Facetten.

Gut zwölf Minuten dauert der

Film „Varel und Dangast – Ma-

gische Momente mit Kunst,

Natur und Meer“, fast ein Jahr

Arbeit steckt allerdings drin und

unzählige Stunden Rohmaterial.

Der Streifen ist ein Projekt von

Kurverwaltung und Stadtmarke-

ting, für die Umsetzung konnte

Filmemacher Dieter Harms aus

Büppel gewonnen werden, der

sich zuvor schon nicht zuletzt mit

der Produktion „Ein Vogeljahr im

Weltnaturerbe Wattenmeer“ im

Auftrag der Nationalparkverwal-

tung Wattenmeer einen Namen

gemacht hat.

„Wir wollten Dangast und

Varel einmal in der ganzen Band-

breite und mit bewegten Bildern

vorstellen“, erklärte Ingrid Funke

von der Kurverwaltung Dangast

bei der Filmpräsentation. Ganz

bewusst habe man aber auf

künstlich erzeugten Hochglanz

verzichtet: Alle Bilder sind au-

thentisch, zu sehen sind auch

keine Schauspieler, sondern

ausschließlich „Leute von der

Straße“, wie Dieter Harms be-

richtet. Er habe es mit den Men-

schen dabei nicht immer leicht

gehabt, vielfach sei er kritisch

gefragt worden, was er denn da

filmen würde, für wen und wes-

halb. „Mein Steckenpferd sind

Naturaufnahmen, das ist deut-

lich einfacher“, scherzt Harms,

„auch wenn man dabei viel Ge-

duld braucht.“ Einen ganzen Tag

etwa habe es gedauert, die See-

hunde in den sprichwörtlichen

Kasten zu kriegen – im Film sind

sie nur einen Augenblick zu se-

hen. „Man produziert viel Aus-

schuss bei so einem Projekt,

aber das liegt in der Natur der

Sache.“ Ursprünglich hatte der

Film nur sechs bis acht Minuten

dauern sollen, verrät Kurdirektor

Johann Taddigs, „aber wir ha-

ben eben so viel zu zeigen, unter

zwölf Minuten war das am Ende

nicht zu machen.“

Die Musik zum Film steuerte

Michael Kusmierz aus Dangast

bei. Zwölf Stücke für die Gitar-

re hat er dafür entwickelt, in den

Film geschafft haben es davon

zwei. Die behutsam eingebun-

dene Musik trägt viel zur ent-

spannten Atmosphäre bei, die

der Film vermittelt. Das gilt auch

für die Texte, gesprochen von

Detlef Tams und geschrieben

von Inka Friese. Die Autorin und

Regisseurin arbeitet unter ande-

rem für den WDR, das Nordsee-

bad Dangast aber ist so etwas

wie ihre zweite Heimat. „Es war

Teil des Konzept, Profis vor Ort

zu finden, und das ist uns offen-

kundig gelungen“; betont der

Kurdirektor, „der gelungene Film

beweist das eindrucksvoll.“ Das

Medium Video sei auch im Mar-

keting immer stärker gefragt, so

Taddigs, und man habe nun ei-

nen Film zur Hand, der wunder-

bar zu Dangast passe.

Filmemacher Harms berichtet

von einer sehr konstruktiven und

reibungslosen Zusammenarbeit

aller Beteiligten. Die Abstim-

mungsgespräche seien unge-

wöhnlich überschaubar geblie-

ben, „vieles hat aus dem Stand

einfach gepasst.“

Produziert wurde der Ima-

gefilm aus Mitteln des Eigen-

betriebes Kurverwaltung, ein

„kleiner fünfstelliger Betrag“

sei dafür aufgewendet worden,

so Taddigs. Der Film soll in er-

ster Linie potenziellen Ferien-

gästen zeigen, was Dangast

und Varel alles zu bieten haben

und Stammbesuchern eine le-

bendige Erinnerung für das

heimische Wohnzimmer bieten.

„Aber eine Empfehlung ist der

Film auch für Einheimische“,

ergänzt Insa Jung vom Vareler

Stadtmarketing, „ist es doch

schön zu sehen, wie viele schö-

ne Ecken es hier eigentlich gibt.“

Der Film „Varel und Dangast

– Magische Momente mit Kunst,

Natur und Meer“ wird ab sofort

bei den Gästebegrüßungen im

Weltnaturerbeportal gezeigt. Zu

sehen ist er ferner unter ande-

rem via

www.dangast.de

sowie

bei Youtube, außerdem ist er als

DVD für 4,99 Euro bei der Kur-

verwaltung zu bekommen.

(tz)

Zufrieden mit dem Ergebnis zeigten sich bei der Filmpräsentation in Dangast Ingrid Funke

und Johann Taddigs von der Kurverwaltung, Filmemacher Dieter Harms, Musikproduzent

Michael Kusmierz und Insa Jung vom Vareler Stadtmarketing (v. links).

Foto: M. Tietz

‚Heureka! – Mensch und Natur‘

Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums sind beim Wettbewerb erfolgreich

Varel.

Was ist ein Tagpfau-

enauge, was ein Entwicklungs-

stadium eines Sternes oder

das Herzstück eines Kernkraft-

werkes? Die Schüler des LMG

konnten ihre Kenntnisse kürz-

lich im Wettbewerb „Heureka!

– Mensch und Natur“ unter Be-

weis stellen.

Die anspruchsvollen Fra-

gen orientierten sich nicht am

Schulstoff, sondern setzten ein

breites Allgemeinwissen in den

Themengebieten „Mensch und

Tier“, „Natur und Umwelt“ und

„Technik und Fortschritt“ vo-

Foto: privat

raus. Alle teilnehmenden Schü-

ler wurden mit einem Karten-

spiel belohnt, die Jahrgangs-

stufensieger mit Buchpreisen.

Sieger des Wettbewerbes

Heureka 2017 wurden Oliver

Schwarz (Klasse 5a), Kjell Buss

und Nick Rothenburg (beide

Klasse 6c), Oke Meisner (Klasse

7c) und Meina Franzius (Klasse

8b). Alle Preisträger nahmen ihre

Urkunden und ihre Preise bei ei-

ner kleinen Feierstunde von der

Schulleiterin Astrid Geisler und

Petra Roloff mit Freude in Emp-

fang.

(eb)