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1. April 2017

Wesermarsch

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Die alte Stadt und das Meer

Eindrücke aus Havanna und der kubanischen Karibik

Jaderberg.

Havanna ist so

Kuba wie Paris Frankreich ist:

eine eigene Welt und zugleich

die geballte Ladung, das Kon-

zentrat. Noch bedient die Drei-

Millionen-Stadt alle Klischees,

die man von ihr erwartet. Ma-

rode Fassaden, lebenslustig

verlebte Menschen, Musik

an jeder Ecke und natürlich

die Oldtimer, die – zwar nicht

in Überzahl, aber dennoch –

das Straßenbild dominieren.

Eben noch Bilder und Videos

von einer ebenso pulsierenden

wie gefährdeten Metropole,

dann Aufnahmen von klarem,

türkisfarbenem

Meer,

ein-

samen, weißen Sandstränden

und einem eleganten Vierma-

ster. Es ist dieser Gegensatz,

der den Reiz der Multivisions-

Reportage des Journalisten

und Pressefotografen Albert

Rohloff ausmacht. Er lässt den

Zuschauer daran teilhaben, mal

humorvoll, mal nachdenklich.

Dabei belässt er es nicht bei

dem reinen Vorzeigen von Fo-

tos. Dia-Abend war gestern. Er

nutzt das gesamte Spektrum

der Möglichkeiten, die ein PC

bietet, macht so aus Fotos und

Videos Filmsequenzen, die mit

stimmungsvoller Musik unter-

legt sind. Das ganze moderiert

er live, größtenteils aus dem

Stehgreif. Informativ, unterhalt-

sam und mit beeindruckenden

Aufnahmen.

Am Dienstag, 4. April,

zeigt

Albert Rohloff um 19:30 Uhr im

Kulturhus in Jaderberg, Tiergar-

tenstraße 10, was die Speicher-

karten seiner Kameras während

der Kuba-Reise gefüllt hat. Der

Eintritt beträgt 5 Euro, Mitglieder

zahlen 3 Euro.

Arm, aber mit Stil – ein Straßen-

musikant in Havanna, der in ei-

ner Pause die „Granma“ liest,

DAS Blatt im immer noch sozi-

alistischen Kuba.

Foto: Albert Rohloff

Freies WLAN im Rathaus

UWG regt Ausbau des Freifunk-Netzes in Jade an

Jade.

Auch der Gemein-

de Jade sind im Rahmen der

Netzausbau-Forderung durch

das Breitbandkompetenzzen-

trum Niedersachsen WLAN-

Router zum Ausbau des Frei-

funknetzes zur Verfugung ge-

stellt worden. Sowohl für Privat-

personen als auch für die öffent-

liche Hand stehen diese Router

kostenlos zur Verfügung, so lan-

ge der Vorrat reicht. Darauf wies

nun Olaf Michalowski, Sprecher

der UWG Jade hin. Er regt an,

dass auch die Gemeinde Jade

nach Beispiel von Rastede ihre

Gebäude, etwa das Rathaus in

Jade, für Besucher mit kosten-

losem Freifunk-WLAN ausstat-

ten möge. Die UWG Jade habe

beantragt, dass im Rathaus eine

angemessene Anzahl an Frei-

funk-Routern installiert werden

und so für die Bürger und Be-

sucher ein Gratis-Onlinezugang

geschaffen wird. Zusätzlich for-

dert die UWG, Routerinstalla-

tionen an weiteren offentlichen

Einrichtungen zu prufen.

Für die Einrichtung der Geräte

nebst technischerUnterstutzung

steht Olaf Michalowski bei Be-

darf zur Verfügung. Michalowski

hat in der Gemeinde Jade be-

reits über das Strategieforum ei-

nige Ferienwohnungen über die

Freifunk-Initiative mit Routern

ausgestattet. Da die Freifunk-

Idee auf ehrenamtlicher Tätig-

keit basiert, entstehen der Ge-

meinde für die Einrichtung keine

Kosten, so Michalowski. Gerne

werden auch noch weitere Un-

terstützer und Interessierte für

die Freifunk-Gruppe in der Ge-

meinde Jade gesucht.

Gemeinde muss Krippe in Schweiburg bauen

Zeit drängt: Sozialausschuss soll Vorhaben am Dienstag auf den Weg bringen – Beratung zum Jugendtreff

Jade.

Wegen des zuneh-

menden Bedarfs an Betreu-

ungsplätzen für Kinder unter

drei Jahren wird die Gemeinde

Jade in Schweiburg eine neue

Krippe bauen müssen – und

das möglichst rasch, um dem

Rechtsanspruch der Familien

zeitnah gerecht werden zu kön-

nen.

Im Bereich Schweiburg wa-

ren im vergangenen Jahr 14

Geburten zu verzeichnen, ins-

gesamt waren es in der Ge-

meinde 89. Vermehrt sei der

Wunsch nach Betreuungsplät-

zen für Kinder unter drei Jahren

geäußert worden, bislang ist die

Krippe „Kleiner Stern“ in Jader­

berg die einzige Einrichtung in

der Gemeinde. Damit aber ist

der Bedarf nicht mehr zu de-

cken, zudem sei eine wohnort-

nahe Versorgung angezeigt.

Deshalb schlägt die Verwaltung

nun vor, noch in diesem Jahr

mit dem Neubau einer Krippe in

Schweiburg zu beginnen. Nach

einer ersten Prüfung war einem

Neubau der Vorzug gegenüber

einer Umbaulösung in beste-

henden Gebäuden gegeben

worden, ins Auge gefasst wurde

dafür nun ein Baugrundstück an

der Ecke Kirchenstraße/Quit-

tenweg in Schweiburg. Auf 960

Quadratmetern wäre hier gera-

de genug Platz, um Krippenbau,

Außenanlage und die erforder-

lichen Parkplätze einzurichten,

nach einer ersten Schätzung

der Verwaltung ist mit Bauko-

sten von mindestens 340.000

Euro inklusive Mobiliar zu rech-

nen. Es ist davon auszugehen,

dass für die Schaffung neuer

Betreuungsplätze Fördermit-

tel von Land und Landkreis in

Anspruch genommen werden,

so dass die Gemeinde letztlich

einen Anteil in der Größenord-

nung von 175.000 Euro zu tra-

gen hätte, der vollständig über

Darlehen zu finanzieren wäre.

Um das Projekt möglichst bald

auf die sprichwörtliche Schiene

zu setzen, soll der Sozialaus-

schuss des Gemeinderats am

kommenden

Dienstag, 4. April,

bei der Sitzung in der Deich-

schule Schweiburg (Beginn 18

Uhr) eine erste Beschlussemp-

fehlung abgeben, die dann am

27. April vom Gemeinderat be-

stätigt werden muss. So könnte

noch bis zum Frühsommer eine

Planung mit konkreter Kosten-

schätzung vorliegen, der Bau-

beginn im Herbst erfolgen. Ein

halbes Jahr Bauzeit angenom-

men, könnte die neue Krippe

zu Ostern 2018 betriebsbereit

sein. Bis dahin, so heißt es in der

Vorlage der Verwaltung, müsse

davon ausgegangen werden,

dass der Anspruch der Eltern

auf Betreuungsplätze nicht voll-

umfänglich erfüllt werden kann.

Als Träger wird der Verein

„Kleiner Stern“ empfohlen, der

auch in Jaderberg die Krippe

betreibt. So soll der Ausschuss

am Dienstag dem vorgeschla-

genen Neubau im Grundsatz zu-

stimmen, die Baukosten zumin-

dest anteilig in einem Nachtrag

zum Haushalt 2017 zu beordnen

und unverzüglich die Beauftra-

gung eines Architekten mit der

Entwurfsplanung auf den Weg

bringen.

Auf der Tagesordnung des

Ausschusses für Bildung, Kultur

und Soziales steht am Dienstag

außerdem ein Bericht über den

Stand der Anmeldungen zum

Kindergartenjahr 2017/2018 so-

wie eine Übersicht zur Grup-

penstruktur in den kommunalen

Kindergärten. Außerdem muss

über die (von Eltern vielfach ge-

wünschte) Flexibilisierung der

Öffnungszeiten insbesondere

am Nachmittag und das so ge-

nannte Platzsharing beraten

werden. Ferner geht es um die

nächsten Schritte zur Einrich-

tung eines offenen Jugendtreffs

in Jaderberg: Vorgestellt wird

das Konzept des CVJM Weser-

marsch, der als Betreiber des

künftigen Jugendzentrums im

Gespräch ist, der in den jetzigen

Räumen der Sozialstation an der

Tiergartenstraße

eingerichtet

werden soll.

(tz)

Jaderberg.

Am

Dienstag,

4. April,

findet der nächste

offene Gemeindetreff im Ge-

meindezentrum Jaderberg in

der Kastanienallee 2 statt. Es

ist der zweite Termin nach der

Premiere im März. In der Zeit

von 9 bis 11 Uhr können sich

dabei wieder alle Interessier-

ten zum monatlichen gemein-

samen Frühstück oder auch nur

auf eine Tasse Kaffee oder Tee

treffen. Vor allem wird wieder

viel Zeit für einen Klönschnack

sein, eine Anmeldung ist nicht

erforderlich.

Offener Treff im Gemeindehaus