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1. April 2017

Zetel

55

Tel.: (0 44 53) 37 99

www.werbe-onkel.de

Der Werbe-Onkel

!

Nach langer

Krankheit JETZT

wieder für Sie da!

Danke für die vielen,

vielen Genesungswünsche!

„Vielen Dank für die Unterstützung“

Hospizdienst Friesische Wehde löst sich auf – Treffpunkt für Trauernde bleibt bestehen

Bockhorn/Zetel.

Vor 16 Jah-

ren gab nur einen Verein in der

Gegend, der sich mit ausge-

bildeten ehrenamtlichen Mit-

arbeitern um die Begleitung

Schwerkranker und Sterbender

kümmerte: den Hospizdienst

Friesische Wehde. „Wir haben

damals wirklich Pionierarbeit

geleistet, weder in Westerstede

noch in Jever gab es ein stati-

onäres Hospiz und auch die

Pläne in Varel existierten bis da-

hin nicht“, sagt die Vorsitzende

Sabine Lindemann. Doch alles

hat seine Zeit, und die Zeit des

Hospizdienst-Vereins in Zetel ist

jetzt vorbei. Der Verein wird sich

auflösen.

Grund dafür ist, wie in ande-

ren Vereinen auch, das Nach-

wuchs-Problem. Es fehlen eh-

renamtliche Kräfte, die bei der

Vorstandsarbeit helfen.

Die eigentliche Aufgabe des

Hospizdienstes besteht darin,

Sterbende zu begleiten und auch

die Hinterbliebenen zu betreuen.

Es geht darum, Menschen, die

mit dem Tod konfrontiert sind,

nicht alleine zu lassen. Diese

Aufgabe können die gut geschul-

ten Mitglieder noch bewältigen,

aber das ist nicht alles. „Damit

wir als Verein bestehen können

und wahrgenommen werden,

müssen wir uns nach außen

präsentieren. Das bedeutet:

Vorträge organisieren, bei Ver-

anstaltungen mit Info-Ständen

präsent sein, an Verbandssit-

zungen teilnehmen, sich immer

weiter fortbilden und für die eige-

ne Arbeit werben. Aber wer soll

das alles machen?“, fragt Sabine

Lindemann. „Uns fehlt der Nach-

wuchs. Außerdem ist die Ausbil-

dung durchaus ein zeitaufwen-

diger und teurer Faktor.“

Die ehrenamtlichen Mitar-

beiter des Vereins wollen aber

auch in Zukunft Menschen hel-

fen, etwa wenn sie privat ange-

sprochen werden. Einige kön-

nen sich auch vorstellen, in der

Hospizbewegung Varel mitzuar-

beiten oder später im dortigen

stationären Hospiz, das in Kürze

gebaut werden soll. „Es geht nur

um die enorme Last des Orga-

nisatorischen, die so ein Verein

mit sich bringt“, sagt Sabine Lin-

demann.

Es sei auch die Frage, ob es

überhaupt Sinn mache, zwei

so aufwendige Vereine im süd-

lichen Friesland aufrecht zu er-

halten, wo die Hospizarbeit in

Varel doch mittlerweile ein so

starkes Zentrum habe. „Wir als

Menschen, die helfen wollen,

sind ja nicht weg“, sagt Sabine

Lindemann und noch eines ist

ihr und allen Aktiven wichtig:

„Von Herzen danken wir unseren

langjährigen Mitgliedern sowie

allen Spendern und Förderern

Sabine Lindemann, Karin Weiß-Schneemann, Marianne Wünker, Angelika Lüers, Annegret

Wilksen, Inta Schulz, Irmgard Höfers, Gaby Egenhoff, Katja Weiß-Renken und Hartmut Gar-

rels (v.l.) wollen auch in Zukunft Menschen in der letzten Lebensphase helfen.

Foto: privat

Circus Werona gastiert in Zetel

Traditionsunternehmen gibt vier Vorstellungen

Zetel.

„Manege frei“ heißt es

vom 30. März bis 2. April, wenn

der „Circus Werona“ auf dem

Zeteler Markthamm gastiert.

Adriano Lauenburger vom

Circus Werona mit einem

äpyptischen Araber.

Foto: Bernd Harms

unseres Vereins für die liebevolle

und großzügige Unterstützung.“

Die vier Frauen Annegret Wilk-

sen, Irmgard Höfers, Inta Schulz

und Marianne Wünker wollen

das Angebot aufrecht erhalten.

Informationen gibt es unter

04453/2451 (Wilksen) und

04453/2518 (Höfers).

Außerdem bietet Karin Weiß-

Schneemann weiter die eh-

renamtliche

Beratung

zur

Patientenverfügung

unter

01577/4689276 an.

(eb)

Zirkusfreunde dürfen sich in

dem beheizten, gut 1.000 Zu-

schauer fassenden, Zirkuszelt

auf eine zweistündige Show mit

klassischem Programm freuen.

Neben Akrobaten, Trapezkünst-

lern, Feuerschluckern und Hula-

Hoop-Tänzern schickt der Zir-

kus auch eine Gruppe Artisten

in die Runde, die an Spann-

gurten befestigt „akrobatische

Höchstleistungen vollbringen“,

kündigt der Circusinhaber Ma-

rio Sperlich an. Besonders stolz

ist das Familienunternehmen

außerdem auf seine Tiernum-

mern. Insgesamt 40 Araber und

Friesenpferde sowie acht wei-

ße Kamele und ihre Betreuer

zeigen, was sie neu einstudiert

haben. In der Pause der Vorstel-

lung wird ein Kamelreiten ange-

boten.

Speziell für Kinder von drei bis

zwölf Jahren hat sich der Zirkus

ein paar lebendige Märchen-

bilder „Anna, Elsa, Olaf und

das Abenteuer Zirkus“ einfallen

lassen. Das Märchen lehnt sich

eng an den Walt-Disney-Anima-

tionsfilm „Die Eiskönigin“ an.

Wie im Original wird dabei auch

in der Zirkusversion neben der

Eisprinzessin Elsa der Schnee-

mann Olaf eine Hauptrolle spie-

len. Er begrüßt die Besucher

bereits am Eingang.

Mario Sperlich freut sich auf

viele Gäste. Los ging es am 30.

März um 16 Uhr mit dem groß-

en Familientag. Bis 1. April, be-

ginnen die Vorstellungen um 16

Uhr, am Sonntag, 2. April, be-

reits um 14 Uhr. Infos und die

Möglichkeit, Karten vorab zu

reservieren, gibt es beim Circus

unter

0177/6285759.

(ha)

Radsport

Zetel.

Unter dem Motto „Rauf

aufs Rad“ startet beim TuS Zetel

ab

Sonntag, 2. April,

ein neues

Sportangebot. Treffpunkt ist je-

weils sonntags um 10 Uhr am

Zeteler Busbahnhof.

Das Angebot richtet sich an

alle, die sich gerne regelmäßig

bewegen und es sich zutrauen,

eine Rundtour von etwa 30 Ki-

lometern auf befestigten, ver-

kehrsarmen Wegen durch Fries-

land innerhalb von zwei Stunden

zu bewältigen.

Anmeldungen und weitere In-

formationen bei Thomas Blümel

unter

0174/3336234.