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9. April 2017

Bockhorn

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Vorstellung „Bäume am Wegesrand“

Alleefragment aus Robinien, Birken und Eichen in Bockhornerfeld, Reindersdamm

Bockhornerfeld.

Mit diesem

Beitrag beginnt der Friesländer

Bote erneut mit einer Vorstel-

lung von Bäumen der Region in

Monatsintervallen. Dieses Mal

sind es nicht die Einzelbäume je

nach Art und Vorkommen, son-

dern die Baumgruppen, Baum-

reihen und Alleen, aber auch

Einzelbäume, soweit sie „Weg-

randbäume“ sind, also uns an

Straßen und Wegen begleiten.

Sie lenken den Blick sowohl auf

die innerörtliche Landschaft, als

auch auf die außerhalb der Ort-

schaften. Wegen der Vielzahl

der möglichen Motive werden

zunächst nur die des Bockhor-

ner Gemeindegebietes abgebil-

det. (Druckgrafiken können als

Poster im DIN A3-Format vom

Zeichner –

04453/71808 –

bezogen werden. Jahressam-

melmappen sind geplant.)

Der Zeichner Klaus Böttcher

ist mit seinen Baumbildern und

seinen Bemühungen um Natur-

und Baumschutz in der Region

bekannt. Er möchte mit dieser

Reihe seine Bemühungen fort-

setzen, die Öffentlichkeit auf

die Schönheit unserer Land-

schaft, aber auch die Hilfsbe-

dürftigkeit der sie besiedelnden

Baumindividuen, aufmerksam

zu machen.

An den Anfang dieser Veröf-

fentlichungsreihe stellt er sei-

ne – überwiegend vergebliche

– Suche nach Bockhorner Al-

leen. Zu finden waren fast nur

noch Alleefragmente, nichts

„Spektakuläres“. Zu Teilen sind

selbst diese Reste bereits der

Vernachlässigung der notwen-

digen Baumpflege oder gar

einer „finalen“ Pflege mit der

Kettensäge zum Opfer gefallen.

Aber gerade die Bäume, die wir

in unseren Kulturlandschaften

ansiedeln, sind pflegebedürf-

tige Mitlebewesen.

Um interessierte Mitbürger

„schonend“ auf das Thema ein-

zustimmen, wird an den Anfang

dieser Reihe ein unscheinbares

und wohl nur von Wenigen bis-

her in seinem Alleecharakter

erkanntes Baumensemble im

Südostbockhorner „Irgendwo“

gestellt: Am Reindersdamm hat

sich dieses Alleefragment aus

überwiegend heimischen, aber

auch einzelnen „Migranten“, die

ihre Wurzeln in anderen Weltre-

gionen haben, erhalten. Es wird

in seiner vorfrühlingshaften

Kahlheit in der weiten, sich

langsam begrünenden Land-

schaft der ehemaligen Moorge-

biete gezeigt.

Grafik nach einer Aufnahme

aus dem Jahr 2014 von Klaus

Böttcher.

Steinhauser Chor setzt auf Geselligkeit

Steinhausen.

Die Gemein-

schaft ist wichtig, das gesellige

Miteinander, und natürlich die

Freude am Singen. Der Ge-

mischte Chor „Blüh‘ auf“ Stein-

hausen will auch viele andere

Menschen an dieser Freude teil-

haben lassen, und darum lädt er

am

Samstag, 22. April,

20 Uhr,

zu seinem fröhlichen Sänger-

ball in die „Altdeutsche Diele“ in

Steinhausen ein.

28 aktive Sängerinnen und

Sänger zählt der Chor, wie der

Vorsitzende, Erhardt Bauer, be-

richtet. Sie können auf eine sehr

lange Tradition zurückblicken,

immerhin ist es das 121. Sänger-

fest in Steinhausen. Bauer ste-

hen Wiltrud Warnken als zwei-

te Vorsitzende, Schriftführerin

Gesa Osterkamp und Kassierer

Meinhard Wefer zur Seite, Diri-

gent ist Siegmund Becker.

Zum Programm des Chores

auf dem Sängerball gehören die

beliebten Lieder wie „Die klei-

ne Kneipe“, der Finkenwalzer,

„Rot sind die Rosen“, das Ost-

friesenlied oder das „Lied der

Berge“. Eine Tombola mit sehr

vielen Preisen wird veranstaltet,

es werden Sketche zur lustigen

Unterhaltung aufgeführt; und

zum Tanz wird Ingo Sander auf-

spielen.

Das Vereinsleben von „Blüh‘

auf“ Steinhausen beginnt im

September nach dem Bockhor-

ner Markt und dauert jeweils bis

zum Sängerball. Immer montags

ab 20 Uhr wird in der „Altdeut-

schen Diele“ zum gemütlichen

Übungsabend gebeten. Erhardt

Bauer und seine Mitstreiter wür-

den sich über jeden Sänger, jede

Sängerin freuen, die dann einmal

vorbeischauen möchten.

(hip)

Die Aktiven freuen sich auf viele Gäste beim diesjährigen

Sängerball und hoffen auf neue Mitstreiter, die gerne bei den

Übungsabenden vorbeischauen können.

Foto: Kai Hippen

Schulwegsicherung in Bockhorn verbessern

Bockhorner CDU-Fraktion sieht dringenden Handlungsbedarf

Bockhorn.

Die CDU-Fraktion

nimmt zum Thema Schulwegsi-

cherung in einer Pressemittei-

lung Stellung:

„Bereits im April 2007 wur-

de durch den Präventionsrat

der Gemeinde Bockhorn eine

Fragebogenaktion

durchge-

führt, in der die Gefahrenpunkte

auf dem Schulweg dargestellt

waren. CDU-Ratsfrau Chri-

stel Bartelmei gehörte damals

zum ProjektTeam. Der Bereich

Lange Straße/Kranenkamper

Straße, für den jetzt von betrof-

fenen Müttern eine Ampelkreu-

zung gefordert wurde, gehörte

damals bereits zu den häufig

genannten Gefahrenpunkten.

Viel passiert ist seitdem leider

nicht.“

Lediglich die Ampel zur Que-

rung der Landesstraße zwi-

schen Eekenhoff und Lehmhoff,

für die Christel Bartelmei bereits

als Elternrätin der Grundschule

bei der Gemeinde vorstellig

geworden sei, würde wohl in

diesem Jahr endlich Realität

werden. Ihre jüngste Tochter ist

inzwischen 18 Jahre alt.

Auch der Fraktionsvorsitzen-

de der CDU Bockhorn, Thor-

sten Krettek, möchte, dass die

Schulwegsicherheit in Gemein-

derat und Verwaltung mehr

Fahrt aufnimmt:

„Dieses Thema betrifft alle

drei Grundschulstandorte, des-

halb fordern wir die schnellst-

mögliche Wiederholung der

Fragebogenaktion zur Aktuali-

sierung der Ergebnisse unter

Beteiligung von Schule, Eltern,

Präventionsrat und Polizei, um

danach Gefahrenpunkte iden-

tifizieren und schnellstmöglich

entschärfen zu können. Durch

einen neuen Schulwegeplan

können sichere Wege zu den

Schulstandorten

empfohlen

und gegebenenfalls auch ge-

kennzeichnet werden.“

Für die Lange Straße sei

nach Ansicht der CDU-Fraktion

festzulegen, wo ein sicherer

Übergang für die Kinder auf

ihrem Weg zur Schule möglich

ist und welche Maßnahmen zur

Unterstützung der Überque-

rung getroffen werden können.

„Dies kann in enger Zusam-

menarbeit mit der zuständigen

Verkehrsbehörde im Landkreis

und mit der örtlichen Polizei re-

lativ kurzfristig geschehen“, so

Krettek. (

eb)