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Varel

Friebo 15/2017

Zweiradfachgeschäft Hegeler

Wir verkaufen nicht nur –

wir reparieren auch!

Gaststr. 17 ∙ 26316 Varel ∙ 04451-4710

Raiffeisenmarkt soll noch in diesem Jahr eröffnen

RWG Ammerland-OstFriesland: Fusionspläne – Genossenschaft besser als der Branchenschnitt

Varel.

Noch in diesem Jahr

soll der geplante Raiffeisen-

markt an der Panzerstraße eröff-

net werden – das zumindest ist

das Ziel, wie RWG Geschäfts-

führer Hermann Mammen jetzt

mitteilte: „Das schaffen wir die-

ses Jahr noch. Aktuell sind wir

dabei letzte Abstimmungen mit

dem Bauamt zu treffen, aber al-

les ist auf einem guten Weg.“

Es sei auch gelungen eine Lö-

sung für den dort angesiedelten

BurgerStop zu finden, dieser

werde also bestehen bleiben

können. Die optische Gestal-

tung der Fassade werde eben-

falls noch abgerundet. Voraus-

sichtlich soll nach der Sommer-

pause mit den Umbauarbeiten

begonnen werden.

Es hatte im Vorfeld einige Dis-

kussionen um den geplanten

Standort an der Panzerstraße

gegeben, nun aber ist die Bau-

genehmigung in Arbeit, wie Bür-

germeister Wagner bestätigte:

„Was lange währt wird endlich

gut. Ich freue mich auf das bald

entstehende neue Angebot, das

Varel sicher bereichern wird.“

Auf den insgesamt 950 Qua-

dratmetern Fläche sind folgende

Angebote geplant: Pflanzen/

Gartenbedarf sowie Zoolo-

gischer Bedarf aber auch ein

Baumarktsortiment, Reitsport-

artikel, Arbeitsbekleidung und

in geringem Umfang Spielwaren

sowie Haushaltswaren.

Diese Fakten unterstreichen

die Aussagen, die kürzlich auf

der Generalversammlung der

RWG Ammerland-OstFriesland

eG getroffen wurden:

Auch zukünftig setzt die Ge-

nossenschaft auf ihre schlag-

kräftigen,

leistungsstarken

Standorte und nimmt Geld in

die Hand, um technische Neue-

rungen, Investitionen in Maschi-

nen und Gebäude, aber auch

die Fort- und Weiterbildung von

Mitarbeitern zu realisieren.

Mit der Verleihung des Azubi-

Award 2016 erfolgte erstmalig

die Auszeichnung einer jungen

Mitarbeiterin, die im Sommer

2016 sehr erfolgreich ihre Aus-

bildung zur Kauffrau im Groß-

und Außenhandel abgeschlos-

sen hat. Das Unternehmen

bildet weiterhin zur Fachkraft

Lagerlogistik (m/w) und zum Be-

rufskraftfahrer (m/w) aus.

Thema war auf der General-

versammlung auch die schwie-

rige Situation in der Landwirt-

schaft, insbesondere auf den

Milchviehbetrieben. Das ging

auch an der RWG Ammerland-

OstFriesland nicht vorbei. Den-

noch hat sich das Unternehmen

trotz widriger Umstände gut

behauptet, so die Geschäfts-

führung. Der Gesamtumsatz sei

zwar leicht zurückgegangen und

betrug gut 91 Millionen Euro, al-

lerdings habe sich die Genos-

senschaft damit besser entwi-

ckelt als der Branchenschnitt:

„Damit bleibt das Unternehmen

gut auf Kurs und kann erneut ein

gutes Unternehmensergebnis

ausweisen. Gestärkt aus den

Herausforderungen des Jahres

2016 werden nun neue Projekte

angegangen.“ Auch in diesem

Jahr können sich die Mitglieder

über eine Warenrückvergütung

freuen, mit der sie am Erfolg des

Unternehmens beteiligt sind.

Die veränderten Rahmen-

bedingungen in der Landwirt-

schaft, die rückläufige Anzahl

landwirtschaftlicher Betriebe in

der Fläche und der Blick in die

Zukunft haben bereits im ver-

gangenen Jahr den Vorstand,

den Aufsichtsrat und die Ge-

schäftsführung der RWG Am-

merland-OstFriesland eG dazu

bewogen, mit den entspre-

chenden Gremien der Raiffei-

sen Ammerland-Saterland eG

über eine gemeinsame Zukunft

nachzudenken.

Für eine Fusion bedarf es

verschiedener Abstimmungen

und Schritte, um diese Fusion

rückwirkend zum 1.1.2017 zu

realisieren. Die Entscheidung

darüber treffen die Mitglieder –

eine Mehrheit von 75 Prozent ist

erforderlich.

(ak)

wjhh

Blatt-Nr.:

Planer:

Blattgröße:

Datum:

Bauherr:

Darstellung:

Maßstab:

02.12.2014

Ansichten

1 : 100

Projekt:

Bauherr:

1

A1

geprüft:

Plan-Nr.:

gezeichnet:

Umbau einesAldi-Marktes zumRaiffeisen-Markt

in26316Varel,Bürgermeister-Heidenreich-Straße

Industrieweg 110

48155Münster

Telefon:+(49) 251 / 682 -2398

Telefax:+(49)251 /682 - 2536

RaiffeisenWarengenossenschaft

Ammerland-OstFrieslandeG

Mühlenstraße 2

26215Wiefelstede

13.054-E1-AN

Gestaltungskonzept

Schon zum Winter soll in dem Gebäude an der Panzerstraße, in dem früher der Aldi-Markt

ansässig war, der neue Raiffeisenmarkt seine Angebote präsentieren.

Quelle: RWG

Kreistagsgruppe will ‚Friesland-Takt‘ im Nahverkehr

Gesetzesänderung gibt Landkreisen mehr Einfluss auf Plangestaltung – Beitritt zum VBN?

Friesland.

Die Mehrheitsgrup-

pe im friesländischen Kreistag

aus SPD, Grünen und FDP will

nach eigenen Angaben den Öf-

fentlichen Personennahverkehr

(ÖPNV) in Friesland optimieren.

Möglich werde das durch das

vom Niedersächsischen Landtag

beschlossene Gesetz zur Siche-

rung der Ausbildungsverkehre.

Damit erhalte der Landkreis nicht

nur die finanziellen Mittel, son-

dern auch zusätzlichen Einfluss.

„Wir haben direkte Gestaltungs-

möglichkeiten und vor allem das

Geld, um die Mobilität im länd-

lichen Raum stärker zu fördern.

Damit können wir mit unserer

Planung auf Kreisebene unmit-

telbar beginnen“, sagte Grup-

pensprecherin Ulrike Schlieper

(SPD) in einer Sitzung der Grup-

pe, in der Fachleute aus der Ver-

waltung und der Verkehrsregion

Nahverkehr Ems-Jade (VEJ) in-

formierten.

In einem Nahverkehrsplan,

der noch in diesem Jahr vorlie-

gen soll, werden die künftigen

Rahmenbedingungen und Ziele

für den ÖPNV festgelegt. Für die

Mehrheitsgruppe gehören dazu

ein besseres Verkehrsangebot

mit einer Tarifreform, eine bes-

sere Linienbündelung, Fahrgast-

informationen in Echtzeit etwa

über eine Smartphone-App,

Mobilitätszentralen sowie Barri-

erefreiheit.

Ulrike Schlieper sieht die

Notwendigkeit eines günstigen

Schülerverkehrs. Ebenso wichtig

sei ein kontinuierliches System

aber auch für die Menschen, die

in Friesland Urlaub machen, be-

tont Gerhard Ratzel (FDP). Hin-

zukommen müsse laut Martina

Esser (Grüne) die bessere Ein-

beziehung der Schiene, eine Art

„Friesland-Takt“, und die Über-

gänge vom Individualverkehr

in den ÖPNV müssen besser

gelingen, dazu gehöre auch die

Fahrradmitnahme. Bisher kann

der Landkreis auf Linien, Kon-

zessionen und Qualitätsanforde-

rungen kaum Einfluss nehmen. Es

gibt auch keine Transparenz bei

der Kosten- und Erlössituation

der Busunternehmen. Dabei gibt

der Landkreis pro Jahr allein rund

2,5 Millionen Euro für den Schü-

lertransport im Linienverkehr und

noch einmal zwei Millionen Euro

für Schüler aus, die aus vielerlei

Gründen individuell – beispiels-

weise mit Taxen – zur Schule

gebracht werden. Damit ist der

Landkreis mehr als ein Großkun-

de für die Verkehrsunternehmen.

Durch das neue Gesetz ge-

hen die Ausgleichzahlungen für

Rabatte im Schülerverkehr nicht

mehr vom Land direkt an die

Verkehrsunternehmen, sondern

an die ohnehin verantwortlichen

Landkreise und kreisfreien Städ-

te. Sie erhalten die Aufgaben-

und die Ausgabenverantwortung

und können so lokale Bedin-

gungen berücksichtigen und je

nach örtlicher Situation Verbes-

serungen im ÖPNV und im Schü-

lerverkehr organisieren.

Dazu gehört beispielsweise

die bessere Taktung beson-

ders gefragter Busstrecken.

Tilli Rachner von der VEJ erläu-

terte, wie das aussehen könnte:

Bisher gerät beispielsweise die

Buslinie 251 zwischen Varel und

Wilhelmshaven mittags aus be-

triebswirtschaftlichen Gründen

„aus dem Takt“. Hier könnte

der Landkreis künftig eingreifen

und mit einem durchgehenden,

stündlichen Taktverkehr zwi-

schen 6 und 19 Uhr für Verbes-

serungen sorgen.

(eb)