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Varel

Friebo 15/2017

Bahnhofstraße 45 • Varel •

S

0 44 51 / 86 22 06

> Ballett Workout f. Frauen

> Kinderballett

> Tanzzwerge

> Line Dance

> HipHop

Neue ANgeboTe NAcH DeN

OsterFerien

siehe stundenplan:

www.letsdance-varel.de

Varel.

Nach den Ferien wird die

brasilianische Tänzerin, Julia Spren-

ger-Wilbers, viele neue Stunden an-

bieten. Nachdem sie bereits in New

York und Paris getanzt hat, trainiert

sie bis heute in der Company des

Staatstheaters und im „Let’s Dance“

in Varel. Neu dazugekommen ist

das

BalletWorkout

für Frauen – ein

tolles Training für Stretching und

Kraft. Eine weitere Neuheit sind die

LineDance

-Kurse: Tanzpädagogin

Ineke Robbers bietet diese bereits

seit 2016 an – daraus haben sich drei

laufende Kurse, darunter ein Kurs

für Fortgeschrittene, entwickelt.

Dieser Tanzstil schult Kondition und

Koordination gleichermaßen und

eignet sich daher besonders für äl-

tere Tänzer. Nach den Ferien ist es

Einsteigern möglich am

Mittwoch,

19. April

, um 9 oder um 18 Uhr teil-

zunehmen.

Nicht nur die Großen können hier

mit großem Spaß trainieren, selbst

für die „Tanzzwerge“ – ab dem er-

sten Lebensjahr – gibt es Kurse. Ab

drei Jahren wechseln die Kleinen

dann zur tänzerischen Früherzie-

hung und zum Kinderballett. Hier

werden Haltung, Konzentration,

Koordination, Körperbewusstsein,

Selbstbewusstsein, Kondition, so-

ziale Kompetenz sowie die Kre-

ativität der Schüler geschult. Ab

dem vierten Lebensjahr werden

die Tanzschüler dann nach ihrer

Begabung und ihrem Interesse in

den verschiedenen Sparten wei-

terunterrichtet. Mit den drei Spie-

gelsälen mit Schwingboden bietet

das Tanzstudio ein professionelles

Ambiente. Zudem unterrichten die

ausgebildeten Tanzlehrerinnen die

ganz Kleinen jeweils mit der Unter-

stützung einer älteren Schülerin –

so kann auch hier der Unterricht auf

hohem Niveau stattfinden.

Weitere Informationen unter

www.letsdance-varel.de

, telefo-

nisch unter

04451/862206 oder

direkt im Studio, in der Bahnhofstr.

45 in Varel. Kostenlose Probestun-

den sind jederzeit möglich.

Neue Kurse nach den Osterferien

Tanzstudio „Let‘s Dance“ mit großem Angebot

Anzeige

Tanzen macht Spaß: Das wissen auch die ganz Kleinen – Denn bei

Let‘s Dance gibt es bereits Tanzkurse für Kinder ab einem Jahr.

Kitabetreuung wird flexibler – und teurer

Neuregelung für Kindergarten- und Krippenplätze beschlossen – Betreuung für vier bis neun Stunden

Varel.

Der Vareler Stadtrat

hat in der jüngsten Sitzung Ende

März unter anderem die Neu-

gestaltung der Kindergarten-

gebühren beschlossen. Damit

folgte der Rat der Empfehlung

aus dem Sozialausschuss. Die

nunmehr geänderte Gebühren-

ordnung für Krippen- und Kin-

dergärtenplätze soll einerseits

den Familien mehr Flexibilität

bieten, andererseits für eine

gerechtere Gebührenverteilung

sorgen – Eltern müssen fortan

nur noch genau für den Zeit-

raum zahlen, den sie auch tat-

sächlich in Anspruch nehmen.

Bislang war jede Betreuung, die

zeitlich über 14 Uhr hinausging,

als Ganztagsplatz zu buchen,

künftig gibt es ein deutlich va-

riableres Angebot im Stunden-

takt, wobei vier Stunden das

Minimum und zehn Stunden

das Maximum darstellen.

Zugleich wurde die Einfüh-

rung einer neuen Sozialstaffel

beschlossen, die tatsächlich

zu entrichtenden Kitagebühren

werden also auch anhand des

Familieneinkommens berech-

net, das gilt für Kindergarten-

wie Krippenplätze.

Pferdefuß für die Eltern: die

Kitaplätze werden teurer, die

soziale Ermäßigung zunächst

einmal ausgeklammert. Der

Grundbeitrag für einen Vormit-

tagsplatz (4 Stunden) im Kinder-

garten steigt von bisher 133 auf

140 Euro monatlich, in den fol-

genden Jahren um jeweils wei-

tere fünf Euro. Deutlich teurer

wird es vor allem für Nutzer der

bisher als Früh- oder Spätdienst

bezeichneten Sonderöffnungs-

zeiten: Kostete eine zusätzliche

Stunde, etwa von 12 bis 13 Uhr,

bislang zwölf Euro monatlich,

werden dafür künftig 28 Euro

fällig. Die bisherigen Beiträge für

die Sonderöffnungszeiten seien

unverhältnismäßig gering ge-

genüber den Beiträgen für eine

Ganztagsbetreuung gewesen,

so das Argument der Stadtver-

waltung.

Entsprechend sollte auch im

Krippenbereich verfahren wer-

den. Der Grundbeitrag für einen

Vormittagsplatz im Krippenbe-

reich mit vierstündiger Betreu-

ungszeit beträgt 205 Euro, eine

Eröhung ist hier nicht vorgese-

hen. Jede weitere Stunde kostet

künftig hingegen 41 Euro, ein

Ganztagsplatz mit neun Stun-

den Betreuung kommt so auf

410 Euro. Jeweils zuzüglich et-

waiger Verpflegungskosten.

Mit der Neugestaltung des

Betreuungsangebotes soll das

Angebot bedarfsgerechter ge-

staltet werden. Die notwendi-

gen Betreuungszeiten werden

künftig individuell mit der An-

meldung der Kinder geltend

gemacht. Man gehe davon aus,

dass die Mehrkosten aus der

Neugestaltung der sozialen Er-

mäßigung durch die Erhöhung

der Elternbeiträge im Kinder-

gartenbereich sowie der bis-

herigen Sonderöffnungszeiten

aufgefangen werden. Mehrein-

nahmen seien aber nicht zu er-

warten.

Im Sozialausschuss war der

neue Entwurf zur Gebührenre-

gelung insgesamt positiv aufge-

nommen worden, insbesondere

die erhöhte Flexibilität und die

Ausdehnung der sozialen Er-

mäßigung zur Entlastung wirt-

schaftlich schwächerer Familien

wurden gelobt. So gab es auch

im Stadtrat keine Aussprache

zu dem Thema, aber dennoch

zwei Gegenstimmen: Timo On-

ken (Die Linke) erklärte, er sei

keineswegs gegen die Neuge-

staltung und schon gar nicht

gegen die Sozialstaffelung, er

forderte aber eine grundsätz-

lich für die Familien kostenlose

Bildung, dazu zählten auch ge-

bührenfreie Kitaplätze. Einen

Beschluss zur Erhebung von

Kitagebühren könne er deshalb

grundsätzlich nicht mittragen.

Dem schloss sich Alexander

Westerman an: Er sprach sich

ebenfalls für gebührenfreie Be-

treuung aus, es sei ferner nicht

zu akzeptieren, dass der Bund

gesetzliche Vorgaben mache,

die Städte und Kommunen

dann aber auf den Kosten sitzen

bleiben würden.

Möglicherweise hat die nun

in Varel neu beschlossene Re-

gelung ohnehin nur ein Jahr

Bestand, zumindest was die

Kindergärten betrifft: Mit Blick

auf die Landtagswahl im Januar

haben sowohl SPD und Grüne

wie auch die CDU angekün-

digt, Kindergartenbeiträge für

die Familien ab 2018 abschaf-

fen zu wollen. Bislang ist nur

das letzte Kindergartenjahr vor

der Schule beitragsfrei.

(tz)