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Varel

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LMG-Anbau: In die Breite statt in die Höhe

Gestiegene Schülerzahlen machen Anbau erforderlich – Sanierungskonzept mit Volumen von 10 Mio. Euro

Varel.

Das Lothar-Meyer-

Gymnasium wird in diesem Jahr

um einen Anbau an den M-Trakt

räumlich erweitert. Der Kreis-

ausschuss hat das zwischen-

zeitlich modifizierte Umbau-

und Sanierungskonzept, das

Mitte März im Bauausschuss

des Kreistages erläutert worden

war, einstimmig gebilligt. So ist

davon auszugehen, dass der

Kreistag diesem Votum in der

für den 21. Juni geplanten Sit-

zung folgen wird.

Erst im Mai vergangenen Jah-

res war ein umfangreiches Sa-

nierungskonzept für das LMG

in Varel beschlossen worden,

es hatte unter anderem die

Aufstockung eines Traktes um

ein zusätzliches Geschoss und

die Vergrößerung von Klassen-

räumen im Gebäudebestand

vorgesehen. Dieses Vorhaben

musste nun aber komplett über-

arbeitet werden – weil das Gym-

nasium aktuell und wohl auch

künftig deutlich mehr Schüler

aufzunehmen hat als bis vor

einem Jahr kalkuliert. Nach der

Schulentwicklungsplanung von

2013 war man beim Schulträger

von einer durchgehenden Vier-

zügigkeit der Jahrgänge aus-

gegangen, die prognostizierten

Anmeldezahlen lagen bei etwa

120 SchülerInnen pro Schuljahr.

Für das Schuljahr 2016/17

hatte es zur 5. Jahrgangsstufe

dann aber bereits 176 Anmel-

dungen gegeben, so dass es

derzeit gleich sechs 5. Klassen

gibt. Die Kreisverwaltung geht

ferner davon aus, dass künftig

von einer durchgängigen Fünf-

zügigkeit auszugehen ist.

Zunächst war nun geprüft

worden, ob diese Zunahme

der Schülerzahl mit einer Au-

ßenstelle in Varel zu realisieren

wäre, etwa an der Oberschule

Arngaster Straße oder den BBS

an der Stettiner Straße. Das sei

aber keine dauerhaft tragbare

Lösung, so das Ergebnis.

So erging ein Auftrag an das

Architekturbüro Kapels, einen

Entwurf für einen zweigeschos-

sigen Anbau an den M-Trakt

zu erstellen. Ein solcher Anbau

inklusive Sanierung des be-

stehenden M-Traktes würde

inklusive Ausstattung und Mö-

blierung rund 3,2 Millionen Euro

kosten. Das sind gut 660.000

Euro mehr als für diesen Bau-

abschnitt seinerzeit kalkuliert.

Vor allem wegen des Verzichts

auf die zunächst geplante Auf-

stockung, die einen großen Ein-

griff in die Statik erforderlich

gemacht hätte, bleibt es jedoch

beim im vergangenen Jahr ver-

anschlagten Gesamtbudget von

rund zehn Millionen Euro für das

Sanierungskonzept LMG.

Zukünftig sollen im Neubauteil

vor allem die größeren Klassen

sowie die Fachräume für Kunst

untergebracht werden. Im dann

umfassend sanierten und durch

den Anbau erweiterten M-Trakt

soll künftig das „Herz der Schu-

le“ mit Ganztagsbereich ge-

schaffen werden.

(tz)

Der M-Trakt des Lothar-Meyer-Gymnasiums soll durch einen

Anbau ergänzt werden, um zusätzliche Räume zu schaffen.

Die aktuellen und künftigen Schülerzahlen liegen deutlich

über früheren Erwartungen.

Foto: M. Tietz

„Soziales Engagement ist wichtiger denn je“

Zehn Schüler der Oberschule Varel sammelten in ihrer Freizeit gut 321 Euro für Kriegsgräberfürsorge

Varel.

Insgesamt zehn Schü-

ler aus den Klassen 9a und 10a

der Oberschule Varel haben

zwei Wochen lang ihre Freizeit

am Wochenende und nach der

Schule investiert, um etwas

Gutes zu tun: In kleinen Grup-

pen liefen sie ihre von der Stadt

zugewiesenen Straßen ab und

sammelten Spenden für die

Kriegsgräberfürsorge. 321,41

Euro sind dabei schließlich zu-

sammen gekommen.

„Die meisten waren sehr

freundlich und haben von sich

aus etwas gespendet“, berich-

tet Gianluca Cassisi. Der Neunt-

klässler hatte sich zum ersten

Mal freiwillig gemeldet: „Wenn

man am Wochenende sonst

nichts zu tun hat, kann man

seine Freizeit auch mal in eine

gute Sache investieren“, so der

15-Jährige.

Varels Bürgermeister Gerd-

Christian Wagner als Vertreter

für den Volksbund Kriegsgrä-

berfürsorge zeigte sich be-

eindruckt von dem sozialen

Engagement der jungen Leute

und betonte, dies sei heutzu-

tage wichtiger denn je. Auch

Schulleiter Andreas Michal-

ke und Schulassistent Robert

Boeckmann, der die Samm-

lung koordiniert, freuten sich

über den Erfolg. „Ich finde es

toll, dass die Aufgabe von den

Schülern als so wichtig an-

gesehen wird. Das zeigt eine

beständige Verbundenheit zur

Kriegszeit – und das ist wirk-

lich nicht selbstverständlich“,

so der Schulleiter. Die Schüler

hatten die dazugehörige The-

matik ausführlich im Unterricht

behandelt.

Der Bürgermeister begrüßte

es zudem, dass sich junge Men-

schen – auf diese oder andere

Weise – um die Gesellschaft

verdient machen – dies käme

nicht nur auf dem Schulzeugnis

gut an.

(jg)

Freuten sich über die erfolgreiche Spendensammlung: Die

Schüler der Oberschule Varel übergaben einen symbolischen

Scheck in Höhe von gut 321 Euro an Bürgermeister Gerd-

Christian Wagner (li.).

Foto: J. Guthardt