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Varel

Friebo 16/2017

Friesländer Bote

Elisabethstr. 13 · 26316 Varel

Telefon 0 44 51 / 91 19 24

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jeannettegalda@friebo.de

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Geriatrie: „Die Person steht dabei im Fokus“

Alterstrauma-Zentrum der Friesland-Kliniken wurde zertifiziert

Varel/Sande.

Im vergange-

nen Jahr haben die Unfallchi-

rurgen und Altersmediziner aus

Varel und Sande das Alters-

trauma-Zentrum (ATZ) der

Friesland-Kliniken gegründet,

was auf die interdisziplinäre

Versorgung älterer verletzter

Patienten ab 70 Jahren spezia-

lisiert ist.

Nun wurde den Friesland-

Kliniken mit einem Zertifikat

bestätigt, dass sie nach den

Richtlinien der Deutschen Ge-

sellschaft für Unfallchirurgie

optimale Arbeit leisten. Die-

ses

Zertifizierungsverfahren

für Qualität und Sicherheit in

der Unfallchirurgie und Geriat-

rie ist vergleichbar mit einem

„TÜV“ für Krankenhäuser. Um

das Gütesiegel zu erhalten,

müssen hohe Anforderungen

erfüllt werden. Zudem müssen

die Friesland-Kliniken zukünftig

regelmäßig nachweisen, dass

der Qualitätsstandard gehalten

wird.

Bei der Überprüfung für das

Zertifikat konnte hier ein über-

durchschnittlich gutes Versor-

gungsniveau bei der Diagnostik

und Therapie nachgewiesen

werden. Chefarzt Peter Pletten-

berg vom Fachbereich Geriatrie

im St. Johannes-Hospital ist

sehr erfreut, dass die Quali-

tät der beiden Kliniken bei der

standortübergreifenden Versor-

gung von den Prüfern ganz be-

sonders gelobt wurde:

Beispielhaft

„Unser Vorgehen im Rahmen

des

Alterstrauma-Zentrums

wurde als deutschlandweit bei-

spielhaft bezeichnet. Das macht

mich schon stolz, zudem wir für

den Zertifizierungsprozess nicht

lange benötigt haben“, betonte

er bei der Vorstellung des Pro-

jektes. Die Zusammenarbeit

mit den Chefärzten der Unfall-

chirurgie und Orthopädie, Dr.

med. Tobias Fehmer (Nordwest-

Krankenhaus Sanderbusch) und

Dr. med. Mathias Schulz (St.

Johannes-Hospital), habe zuvor

schon reibungslos funktioniert.

Die Geschäftsführer beider

Häuser, Heinz Hoffstedde und

Frank Germeroth, berichteten

über die Bedeutung des Alters-

trauma-Zentrums für die Region

und betonten, dass die Kliniken

bezüglich der demografischen

Entwicklung gut aufgestellt

seien, denn laut Statistischem

Bundesamt werden im Jahr

2060 über neun Millionen Men-

schen in Deutschland älter als 80

Jahre sein, also doppelt so viele

wie heute. Mit der steigenden

Lebenserwartung wird in Folge

auch die Anzahl an Unfällen im

Alter zunehmen. Die Sturzge-

fahr ist bei Senioren deutlich

höher als bei jungen Menschen.

Weil die Belastungsfähigkeit

der Knochen abnimmt, führen

dann schon leichte Stürze oder

Unfälle altersbedingt zu Verlet-

zungen und Knochenbrüchen.

Das multiprofessionelle Team,

bestehend aus Unfallchirurgen,

Altersmedizinern, Physio- und

Ergotherapeuten, Logopäden,

Neuropsychologen,

Ernäh-

rungsberatern, Sozialarbeitern

und Seelsorgern arbeitet im ATZ

Hand in Hand, um die Patienten,

so gesund und selbstständig

wie möglich, wieder in ihr ge-

wohntes Leben zu entlassen.

Operiert werden die Senioren

in Sande oder Varel. Nach dem

operativen Eingriff kommen die

Patienten dann unverzüglich in

das Geriatrie-Zentrum Friesland

am St. Johannes-Hospital in

Varel.

„Die Person steht dabei im

Fokus“, erläuterte Germeroth

das Erfolgsrezept des ATZ. „Wir

wollen keine Altersverwahrung,

sondern Altersmedizin!“, bestä-

tigte Plettenberg und ergänzte

humorvoll: „Wer trotzdem nicht

zu uns möchte, muss weit lau-

fen…“, denn im Nordwesten

nehmen die Friesland-Kliniken

zudem eine exponierte Stellung

ein. Die nächstgelegenen Zen-

tren befinden sich in Hannover

bzw. Hamburg.

(cr)

Über die erfolgreiche Zertifizierung des Alterstrauma-Zen-

trums freuen sich: v.l. Petra Böcker (Unternehmensentwick-

lung), Geschäftsführer Heinz Hoffstedde, Dr. Tobias Fehmer,

Geschäftsführer Frank Germeroth, Dr. Mathias Schulz, Dr.

Gerrit Junge und Peter Plettenberg.

Foto: Cosima Rieker

„Gesund und umweltfreundlich“

RWG bietet Dienstfahrrad statt Dienstwagen

Friesland/Ammerland.

Be-

triebliches

Gesundheitsma-

nagement spielt in vielen Be-

trieben und Unternehmen eine

große Rolle.

Auch die RWG Ammerland-

OstFriesland eG fördert ent-

sprechende Projekte – nachdem

die Firmenfitness-Angebote auf

positive Resonanz gestoßen

sind, gab die Geschäftsfüh-

rung nun den Startschuss für

das Projekt „Dienstfahrrad“.

Gemeinsam mit dem Kooperati-

onspartner, der Firma henco aus

Westerstede, erfolgte eine Info-

Veranstaltung, auf der auch die

entsprechenden Fahrräder ge-

testet werden konnten. Die er-

sten Räder sind bereits bestellt

und „rollen“ in Kürze durch den

Nordwesten. Das „Dienstfahr-

radleasing“ bezieht sich nicht

nur auf E-Bikes, auch Mountain-

bikes, Rennräder oder City-Rä-

der können geleast werden und

Mitarbeiter können sich damit

nicht nur gesund, sondern auch

umweltfreundlich fortbewegen.

(ak)

Die Mitarbeiter der RWG Ammerland-OstFriesland haben die

Möglichkeit ein „Dienstfahrrad“ zu nutzen und konnten kürz-

lich erste Räder testen.

Foto: RWG