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22. April 2017

Sport

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Kreisligist TuS Varel 09 vor unlösbarer Heimaufgabe

Varel.

Vor einer hohen Hürde

steht Kreisligist TuS Varel 09 an

diesem Wochenende: Die neu

formierte Vareler Mannschaft

erwartet den TuS Esenshamm,

der am Ende der Spielzeit

2015/16 aus der Bezirksliga ab-

stieg, sich zu Saisonbeginn in

Schwarz-Rot Esenshamm um-

benannte und weiterhin an der

Rückkehr bastelt.

Aktuell „hechelt“ das Team

um Torjäger Bünjamin Kapakli

hinter dem unangefochtenen

Tabellenführer RW Sande hin-

terher. Gewinnt die Mannschaft

ihre zwei Nachholspiele, kann

sie bis auf 3 Punkte an die Rot-

Weißen heranrücken und auf ein

„Endspiel“ am 21. Mai hoffen,

wenn die beiden Teams in San-

de aufeinandertreffen. Bis dahin

wird die Mannschaft natürlich

bestrebt sein, ihre Rückstände

in der Tordifferenz gegenüber

Sande zu löschen. Das heißt mit

anderen Worten: Kapakli und

Co. werden ihre ohnehin schon

ausgeprägte Angriffswucht – 32

Treffer allein in den letzten 6 Be-

gegnungen – noch erhöhen, um

möglichst viele Tore zu erzielen.

Unter diesem Blickwinkel bietet

der TuS 09 in seiner aktuellen

Verfassung mit Sicherheit eine

beste Gelegenheit, um das Tor-

verhältnis aufzufrischen. Denn

es steht nicht zu erwarten, dass

sich der TuS 09, der zuletzt auch

im heimischen Waldstadion

reichlich Gegentore kassierte,

den schwarz-roten Angriffswel-

len von Esenshamm erfolgreich

entgegen stellen kann. Span-

nend wird die Partie mit Sicher-

heit nicht, doch es dürfte, zumal

für die Vareler Fußballszene,

interessant sein zu sehen, wie

sich die Mannschaft unter den

neuen Bedingungen entwickelt.

Anpfiff Sonntag 15 Uhr, Vareler

Waldstadion.

(mp)

Platz 8 für Ulrike Held bei Halbmarathon-DM

Varel.

Der HAJ-Marathon in

Hannover ist die größte Laufver-

anstaltung Niedersachsens, Mit

22.000 Läufern auf den verschie-

denen Strecken verzeichnete

der Veranstalter bei der Ausga-

be 2017 vor zwei Wochen einen

neuen Teilnehmerrekord. In die-

sem Jahr bildete die Veranstal-

tung in der Landeshauptstadt

zudem noch den Rahmen für

die Deutschen Meisterschaften

im Halbmarathon. Der Halbma-

rathon ist ein auf der Marathon-

distanz basierender Straßenlauf,

der über 21,0975 km führt, was

exakt der der halben Marathon-

strecke entspricht. Er ist eine

bei Amateuren äußerst beliebte

Laufdistanz, weil er eine echte

sportliche

Herausforderung

darstellt, ohne den Trainings-

aufwand des Marathons zu be-

nötigen. Er ist keine Distanz bei

Weltmeisterschaften und Olym-

piaden, steht aber nicht selten

im Programm von Volksläufen.

Unter den 750 Teilnehmern

und Teilnehmerinnen standen

mit Wolfgang Korzuschnik und

Ulrike Held auch zwei Athleten

des Vareler Turnerbundes, die

sich so ihren Wunsch „Teilnahme

an einer DM“ erfüllten und am 9.

April in Hannover an den Start

gingen. Wolfgang Korzuschnik

durchlief das Ziel nach 2:00:35

Std. und belegte damit Platz 58

seiner Altersklasse M50. Ulrike

Held verbesserte mit 1:41:16

Stunden ihre persönliche Best-

zeit um mehr als 2 Minuten. Mit

dieser Leistung lief sie auf Platz

8 ihrer Altersklasse W55 ein. Ul-

rike Held, die erst im Vorjahr an

gleicher Stelle beim Marathon-

Wettbewerb 2016 ihr Debüt im

Marathonbereich absolvierte,

war sehr zufrieden mit ihrem

Ergebnis. „Ich bin glücklich über

den Erfolg bei meinen 1. Deut-

schen Meisterschaften. Das in-

tensive Training hat sich wieder

einmal gelohnt.“ Besonders be-

eindruckt war sie erneut über die

Tatsache, dass alle Teilnehmer,

ob Weltklasse- oder Hobbyläu-

fer, von den 250 TSD. Zuschau-

ern, die die Strecke säumten,

gleichermaßen lautstark ange-

feuert und bejubelt wurden. „Die

Stimmung war, wie im vergange-

nen Jahr bei meinem Marathon-

debüt, einfach grandios.“

(mp)

Nach dem Marathondebüt im

Vorjahr nahm Ulrike Held vom

VTB in diesem Jahr an den

Deutschen Meisterschaften

im Halbmarathon in Hannover

teil und lief in ihrer Altersklas-

se in persönlicher Bestzeit.

BV Bockhorn vor Kellerduell gegen Delmenhorst

Bockhorn.

Sechs Spiele

noch, und die Spielzeit 2016/17

schließt ihre Pforten. Die Ent-

scheidung darüber, ob für den

BV Bockhorn hinter diesen

Pforten weiterhin die Bezirks-

liga wartet oder die neue Fu-

sionsliga steht, dürfte vorher

fallen. Bei allem Engagement

von Mannschaft und Trainer, bei

allem Optimismus, den alle Be-

teiligten immer wieder ausdrü-

cken, bleibt festzustellen: die

beiden 0:1-Heimniederlagen ge-

gen Obenstrohe und WSC Frisia

haben die Wirkung der überra-

schenden Punkte aus den Spie-

len gegen BW Bümmerstede

und FC Hude wieder neutrali-

siert. Berechnet auf die Tabelle

vom 27. März 2017, konnte der

BVB den Rückstand auf den 1.

Nichtabstiegsplatz nicht verkür-

zen. Nach dem Rasteder Sieg

am Mittwoch sind es sogar 10

Punkte auf Rang 13. Die verblie-

bene Konkurrenz aus Rastede,

Turabdin und STV WHV schuf

sich im gleichen Zeitraum mit

Punktgewinnen zwischen 4 und

9 Zählern eine Ausgangspositi-

on, die noch reichlich Hoffnung

auf den Klassenerhalt bein-

haltet. Die Ausgangsposition

des BVB dagegen ist ungleich

schwieriger. Zwar besteht die

Möglichkeit, 9 Punkte aus den

noch ausstehenden Kellerdu-

ellen mit Rastede, Turabdin und

STV im BVB-Programm zu bu-

chen, ohne „Zusatzpunkte“ aus

den restlichen Begegnungen

gegen Stenum, VfB II und GVO

wird es aber nicht reichen. Da

bekanntlich die Hoffnung zuletzt

stirbt, wird Trainer Theilmann

seine Mannschaft auch an die-

sem Wochenende im Kellerduell

gegen Turabdin Delmenhorst

wieder auf Erfolg trimmen. Ge-

lingt am Sonntag der Dreier ge-

gen die ebenfalls gefährdeten

Delmenhorster nicht, dürfte

die vor drei Wochen an die-

ser Stelle geäußerte Prognose

„dann dürfte feststehen, wo der

BVB-Weg hinführen wird!“ eine

Bestätigung finden. Anpfiff am

Sonntag um 15 Uhr, Hilgenholter

Straße.

(mp)

Mit Einsatz und Engagement, wie hier im Spiel gegen Oben-

strohe, will der BVB das Glück gegen Turabdin zwingen.