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22. April 2017

Zum Schluss

47

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.30–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 0,91 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

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(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„45 min – Der Fahrradkrieg:

Kampf um die Straßen“

Montag, 24. April, 22 Uhr, NDR

Wenn Fahrradkurier Eichler

klingelnd und fluchend durch

Oldenburg flitzt, springen Fuß­

gänger zur Seite, Autofahrer ma­

chen Vollbremsungen. Der Platz

auf Straßen und Bürgersteigen

ist einfach zu knapp, um es al­

len Verkehrsteilnehmern recht zu

machen.

Dabei soll das Fahrrad zen­

trale Probleme lösen, mit denen

deutsche Städte zu kämpfen ha­

ben: Stau, Lärm, Luftverschmut­

zung. Doch dafür sind die Rad­

wege im Norden noch völlig

unzureichend: Sie sind schmal,

verwinkelt, buckelig, verkrautet

oder gleich ganz zugewachsen.

Viele Stadtplaner wollen die

Radler daher vom Bürgersteig

verbannen. Kritiker bezweifeln

jedoch, dass sich unsichere

Radfahrer, Senioren oder gar

Kinder zum Fahren auf die

Straße locken lassen. Ein Vor­

bild kann Dänemark sein: Hier

gibt es breite und abgegrenzte

Radwege. In Kopenhagen fah­

ren mehr Menschen mit dem

Rad als mit dem Auto. Können

deutsche Stadtplaner von den

Dänen lernen?

Einbruch in Weberei

In der Nacht zum Mittwoch,

19. April, hebelten bislang un­

bekannte Täter mehrere Fens­

ter des Jugendzentrums We­

berei in der Oldenburger Stra­

ße auf und durchsuchten die

Räumlichkeiten. Zu etwaigem

Diebesgut konnte die Polizei

zunächst keine Angaben ma­

chen.

Außerdem versuchten Un­

bekannte in der selben Nacht

in das Pfarrhaus der kath. Kir­

chengemeinde an der Bürger­

meister-Heidenreich-Straße zu

gelangen, es blieb aber beim

Versuch mit leichtem Sach­

schaden. Die Polizei bittet et­

waige Zeugen, sich unter

04451/9230 zu melden.

So so, Niedersachsen möchte

einen Feiertag mehr einführen.

Bremen auch. Das muss nicht

wieder ein kirchlicher Tag sein.

Sonst kreischt sich das säkulare

Volk in seine Antireligionswut,

fühlt sich vereinnahmt und über­

haupt in die Ketten der Inquisi­

tion geschmiedet. Freilich, es

bieten sich genug Alternativen

an, der Antikriegstag zum Bei­

spiel, oder der Frauentag oder

der Tag, als der Regen kam, wie

Dalida 1959 sang, ach, was für‘n

Schlagerquatsch, nein, solide

muss er daherkommen, der Tag,

mit seriösem Anlass. Damit es

nicht heißt: Ha, da wollen sich

die üblichen Feier-, Sauf- und

Bollerwagenbrüder mal wieder

einen Lenz machen und sich

die Kante geben. Dies ist nicht

geplant (obwohl, im realen Feier­

tagsrausch … na lassen wir das).

Vielmehr – so die Befürworter

– würde man mit einem weiteren

freien Tag einen Gewinn für die

Familie herausschlagen. Kaum

auf dem Tisch hebt ein Heulen,

Fracksausen & Wehjammern

an. Von der Industrie. Die Löh­

ne müssten dann ja weiterge­

zahlt werden für nix, staunen sie

Backsteine und rechnen präzise

nach: Da steigen die Kosten! Da­

gegen die Befürworter: »Bayern

hat drei satte Feiertage mehr als

wir und punktet dennoch mit

einer höheren Wirtschaftslei­

stung.« – »Kuhfladen mit Weiß­

wurst vergleichen«, kontern die

Bosse im Wahn der Analytik,

»das geht gar nicht.«

Hier kommt Heinzi ins Spiel

mit einer Aufgabe für Erstkläss­

ler: Wie viele Feiertage muss

Niedersachsen einführen, damit

es auf die Wirtschaftskraft von

Bayern kommt? Na? Wer hat da

»Drei« gerufen? Leider falsch.

Ebenso falsch wie die Parole:

»Die Flüchtlinge nehmen uns die

Arbeitsplätze weg.« Das eine hat

mit dem anderen nichts zu tun.

»Oh nee«, stöhnt mein Freund,

der Dipl. Ing. Elias, »wird das hier

Logik für Dummies? Geht’s noch

banaler?«

Wie komme ich jetzt auf das

Tanzverbot am Karfreitag? Da­

gegen stürmen jugendaffine

Raver uneingedenk von Einkehr

& Besinnung: »Wir lassen uns

von der Kirche nicht den geilen

Spaß vermiesen.« Ja mei, war­

tet es einfach ab. Bis der zu­

sätzliche Feiertag Gesetz wird.

Dann kracht‘s im Karton, und

Wirtschaft als auch Wirtshäuser

schreiben hohe Gewinne, siehe

Bayern. Bleib ruhig Elias, war nur

ein Joke.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi