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29. April 2017

Zum Schluss

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„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„nordstory Spezial –

Dorf macht glücklich“

Sonntag, 30. April, 20.15 Uhr, NDR

Grundschulen werden ge-

schlossen, Gasthöfe machen

dicht: Überall in Norddeutsch-

land sterben die Dörfer aus.

Doch in Heckenbeck, einem

Dorf zwischen Harz und Solling,

ist das anders. In keinem ande-

ren Dorf in Südniedersachsen

gibt es so viele Kinder pro Ein-

wohner, Wohnraum ist knapp.

Kirsten Rübe (41) kam der Lie-

be wegen dorthin und ist geblie-

ben, weil sie dort ihren Traumjob

gefunden hat. Die Gärtnermei-

sterin weiß sich bei den örtlichen

Bauern Respekt zu verschaffen.

Mit ihrer genossenschaftlich

organisierten

Landwirtschaft

versorgt sie viele Menschen in

dem 480-Einwohner-Dorf mit fri-

schem Biogemüse.

Heckenbeck ist ein beson-

derer Ort. Alteingesessene und

Neubürger haben hier ein Stück

Heimat gefunden. Die nordsto-

ry Spezial spürt dem „Phäno-

men Heckenbeck“ nach und

gibt Gelegenheit in das bunte,

alternative Landleben einzutau-

chen.

Unfall auf Parkplatz

Varel.

Am Mittwoch, 26. Ap-

ril, gegen 15.30 Uhr beschä-

digte eine bislang unbekannte

Autofahrerin mit ihrem VW ei-

nen ordnungsgemäß auf dem

Baumarktparkplatz in der Pan-

zerstraße abgestellten, dunklen

Skoda und entfernte sich an-

schließend vom Unfallort. Am

Skoda entstand ein Schaden

von ca. 3000 Euro. Im Rahmen

der Unfallaufnahme konnten die

Beamten helle Lackspuren, ver-

mutlich von einem älteren VW

Golf sichern. Nach bisherigem

Ermittlungsstand hatte das Un-

fallverursachende Fahrzeug das

Kennzeichenfragment ANA.

Die Verursacherin sowie

Zeugen werden gebeten, sich

bei der Polizei in Varel unter

04451/9230 zu melden.

Über keinen Berufsstand wird

wohl mehr Unrat, was sage ich,

Gülle ausgeschüttet als über

die Bauern. Nicht von ungefähr

war mir das Wort Gülle in den

Schreibstift geflossen. Denn das

Odem der Viehausscheidungen

sättigt mal wieder unsere frie-

sischen Lüfte wie auch mit glei-

chem Quantum das Gemecker

darüber. Dabei ist es nur ein

Punkt von vielen auf der Liste der

Anschuldigungen:

Zum Gestank der Gülle si-

ckert Nitrat ins Grundwasser

(Krebsrisiko). Großes Geschrei,

schwere Anklage! Es erschallt

der Ruf nach einem 5-Meter-

Abstand der Pflanzungen so-

wie des Gülleaustrages zu den

Gräben. Noch schlimmer wiegt

für viele die Tierquälerei in Bau-

ernhand, Stichworte: nicht art-

gerechte

Massentierhaltung,

Legehennenbatterien, Käfighal-

tung, Schweine und Puten auf

zu engem Raum. Weiter: Verab-

reichung von zu viel Antibiotika.

Weiter: Kälber hungern auf den

Transportern. Überhaupt die

Tiertransporte: unmenschlich (!)

im Ganzen, Einzelheiten erspare

ich mir. Die Schuld wird pau-

schal wieder der Landwirtschaft

zugeschoben. Weiter jetzt: flä-

chendeckender Einsatz von

krebsauslösenden Herbiziden,

Stichwort Glyphosat. Weiter: Die

Monstertraktoren und Gespanne

der Bauern verursachen Dreck,

Straßenschäden und panische

Ängste bei den Verkehrsteilneh-

mern. Schuld, Schuld, Schuld,

so weit die Weide reicht.

Heftig überkommt das Übel

den Bauern sogar als Betroffene.

Niedrige Milchpreise kratzen

am Existenzminimum. Und das

Wetter ist immer falsch: mal zu

trocken, mal zu nass, mal – wie

dieses Jahr – mit verspäteten

Frostperioden. Dann werden

auch noch die Kinder der Bauern

in der Schule gemobbt, die Fa-

milie als Tiermörder beschimpft.

Bei all denZumutungenmüsste

man den Landwirten Tapferkeits-

orden und Bundesverdienst-

kreuze verleihen. Und die Kon-

sumenten, die sich Fleisch zu

Niedrigstpreisen in den Schlund

stopfen? Betätigen sich doch

als Auftraggeber der vermeint-

lich schändlichen Zustände. Wer

nach billigsten Nahrungsmitteln

giert, der treibt die Erzeuger

wirtschaftlich in die Enge und zu

intolerablen Produktionsweisen,

der trägt Mitschuld an Tierquäle-

rei und Umweltschäden. Da gilt

keine Ausrede. Behauptet steif

und stur

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi