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Bockhorn

Friebo 18/2017

2. und 3. Mai 2015

Am 2.5 von 8 bis18 Uhr und am 3.5. von 10 bis13 Uhr Uhr geöffnet

6. und 7. Mai 2017

Tage der Offenen

gärTnerei

Muttertagswochenende

13.5. von 8–17 Uhr u. 14.5. von 9–12 Uhr

geöffnet

Große Auswahl an Kräuter- und Gemüsepflanzen!

Wir bepflanzen Ihre Kästen und Kübel nach Ihren

Wünschen mit Qualitätserde und Langzeitdünger!

Am 6.5. von 8 bis 17 Uhr und am 7.5. von 9 bis 12 Uhr.

Allee aus Birken und Eichen in Grabstede

Klaus Böttcher präsentiert „Bäume am Wegesrand“ – Teil II

Bockhorn.

Dieser zweite Bei-

trag in der Reihe „Bäume am

Wegesrand“ von Klaus Böttcher

setzt die im April begonnene

Vorstellung der ‚Wegrandbäu-

me’ der Region fort.

Auch bei diesem Beispiel

Bockhorner Baumkultur bli-

cken wir in die außerörtliche,

offene Landschaft. Wir schauen

hier zurück in Richtung Grab-

stede, wo der alte Grabsteder

Zentralweg in die südlichen

ehemaligen Moorgebiete, der

Sandkrugsweg seinen Namen

verliert und zum Jührdener

Damm wird. Wie in diesen al-

ten Moorgebieten üblich, führt

er gradlinig zum Wald- und

Buschgebiet am ‚Klosterhof

Jührden’. Jührden, so sagt der

Heimatforscher

Horstmann,

soll die verballhornte Form des

Namens ‚Georg’ oder ‚Jürgen’

sein. Danach ist der gesamte

Bockhorner Südbereich mit

Feld, Wald und Moor benannt:

Jührdenerfeld, sowie einer der

drei Klosterhöfe mit mittelalter-

licher Geschichte im Süden von

Bockhorn. Der Charakter dieses

Grafik nach einer Aufnahme von 2015, Klaus Böttcher.

Lernen mit Spaß

Waldwoche im Ev. Kindergarten Bockhorn

Bockhorn.

Eine Waldwoche

stand im April bei den Vorschul-

kindern und ihren Erzieherinnen

des Evangelischen Kindergar-

tens auf dem Programm. Im

Neuenburger Urwald und somit

praxisnah lernten die 37 Kinder

viel über die Pflanzen und Tiere

des Waldes. Besuch gab es an

einem Tag von der Försterin und

Umweltpädagogin Imke Rei-

ners. Es wurde mit einem Bohr-

stock der Untergrund erkundet

und mit Spiegeln die Kronen

der Bäume erforscht. Bei der

Schatzsuche lösten die Kinder

Aufgaben rund um das Thema

Wald. Erzieherin Karina Harms:

„Der absolute Höhepunkt der

Waldwoche war für die Kin-

der aber die Übernachtung im

Naturfreundehaus Zetel.“ Das

Thema Wald wird auch in den

nächsten Tagen weiterführend

im Evangelischen Kindergarten

behandelt.

(ab)

Aufmerksam folgen die Kinder den Erklärungen der Umwelt-

pädagogin Imke Reiners.

Foto: privat

Rentenberatungen

Bockhorn/Zetel.

Die näch-

sten kostenlosen Rentenbera-

tungen mit dem Versicherten-

berater der Deutschen Ren-

tenversicherung Bund, Dieter

Tschöpe, finden am

Dienstag,

9. Mai,

im Rathaus Bockhorn

(Zimmer 15) und am

Mittwoch,

10. Mai,

im Rathaus Zetel (Ne-

bengebäude Stolle Haus, 1.

Tür rechts) statt. Neben all-

gemeinen Rentenauskünften

werden auch Kontenklärungs-

und Rentenanträge aufgenom-

men. Bei der Aufnahme eines

Rentenantrages sind auch die

Vorlage der Krankenversiche-

rungs-Chipkarte, die Bankver-

bindungsdaten (IBAN/BIC) und

die Steuer-Ident-Nummer erfor-

derlich.

Um Wartezeiten zu verkürzen,

bittet Dieter Tschöpe um telefo-

nisch Anmeldung, montags bis

freitags von 9 bis 10 Uhr unter

04453/2700.

Wegeabschnitts spiegelt deut-

lich seine Herkunft aus Moor

und Heide wider. Heute jedoch

führen diese Wege durch große

Felder, die in zeitgemäßer Form

großflächig bewirtschaftet und

mit wirtschaftlich vorteilhaften

Feldfrüchten bestellt werden;

zum Beispiel mit Raps (wie auf

der Druckgrafik zu sehen), des-

sen Öl heute auch als Kraftstoff

verbrannt wird und so die Um-

welt mit Feinstaub und Verbren-

nungsgasen belastet.

Wie gut, dass wir noch Bäume

haben, die unsere Atemluft und

die unserer Mitlebewesen rein

halten!

Birken und Eichen säumen

diesen Wegesabschnitt mit Al-

leecharakter. Die Bäume sind

noch nicht sehr alt. Deutlich wird

das durch die noch schwachen

Stämme der Eichen. Die Birken

sehen schon viel ‚erwachsener’

aus, obwohl sie sicherlich mit ih-

rem halben bis dreiviertel Jahr-

hundert im gleichen Alter sind.

Grund der Größenunterschiede

ist die unterschiedliche Lebens-

erwartung der beiden Gehölz-

arten und ihre unterschiedliche

Entwicklungsgeschwindigkeit.

Beide Arten gehören zwar zu

den ‚Sonnenkindern’ unter den

Bäumen: sie sind sog. Licht-

baumarten. Da die Birke jedoch

zu den Pionierbäumen zählt,

legt sie schneller zu, als die

langsame Eiche. Dafür haben

die Birken aber bereits ihre Le-

bensmitte erreicht, während die

Eichen noch ‚Halbstarke’ sind.