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Varel

Friebo 20/2017

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„Müssen Facharbeiter in die Region holen“

Landrat und SPD-Delegation besuchen Deharde Maschinenbau am Vareler Hafen – 380 Mitarbeiter

Varel.

Gemeinsam mit der

SPD-Bundestagskandidatin

Siemtje Möller besuchten der

SPD-Kreisvorstand,

Landrat

Sven Ambrosy und die Kreis-

tagsfraktionsvorsitzende Ulrike

Schlieper jetzt die Firma Dehar-

de Maschinenbau in Varel. Da-

bei bezeichnete Landrat Ambro-

sy das Unternehmen, das sich

in den letzten Jahren vermehrt

auf die Zulieferung von Kom-

ponenten für den Flugzeugbau

konzentriert hat, als eine „wirt-

schaftliche Perle erster Güte“.

„Mit unserer Strategie, hohe

Qualität und maximale Präzisi-

on bei den Bauteilen sicherzu-

stellen, konnte unser Unterneh-

men am Vareler Hafen in den

letzten Jahren gut und stetig

weiter wachsen“, berichtete

Geschäftsführer Marc Brestrich

der friesischen SPD-Delegation.

Aktuell beschäftigt Deharde

rund 380 Mitarbeiter, das Un-

ternehmen hat nach eigenen

Angaben seit 2007 mehr als 22

Millionen Euro am Standort in-

vestiert. Die SPD-Bundestags-

kandidatin Siemtje Möller zeigte

sich besonders beeindruckt

vom Weitblick und der Flexi-

bilität des Unternehmens. Die

vorhandenen Spezialwerkzeuge

und der hochmoderne Standort

für Zerspanung und Fertigung

biete weiterhin großes Potential

für zukünftige Aufträge. Auch im

Bereich der Logistik habe sich

das Unternehmen gut für die

Zukunft aufgestellt. Das sichere

langfristig gute Arbeitsplätze in

der Region, so Möller weiter. Die

Politik sieht die Kandidatin da-

bei als engen Partner der regi-

onalen Wirtschaft. Das betonte

auch Sven Ambrosy, der auf den

vom Landkreis Friesland und der

Stadt Varel gemeinsam finan-

zierten Bau der neuen Kaian-

lage am Vareler Hafen hinwies.

Diese Kooperation des Kreises

und der Stadt im Zweckverband

sorge dafür, dass die Unterneh-

men dort optimale Bedingungen

vorfänden und sich der Vareler

Hafen in den Bereichen Touris-

mus und Industrie hervorragend

entwickelt habe.

Es gäbe aber durchaus noch

Herausforderungen, berichtete

Deharde-Gesellschafter Marc

Brestrich, insbesondere was die

Fachkräfte betreffe: „Wir müssen

es schaffen, junge Facharbeiter

in die Region zu holen und diese

auch zu halten“. Deharde bildet

aktuell 30 Mitarbeiter überwie-

gend in der Zerspanung aus. Die

SPD-Kreisvorsitzende Elfriede

Ralle ergänzte, dass dies nur mit

den passenden Rahmenbedin-

gungen gelingen könne. Junge

Familien suchten sich ihren Le-

bensmittelpunkt genau aus und

seien heutzutage mobiler. „Da-

her ist unser Ziel, ausreichend

Schulen, Krippenplätze, Kinder-

gärten bereitzustellen und für

eine attraktive Stadt mit hoher

Lebensqualität zu sorgen“, so

Ralle. SPD-Bundestagskandi-

datin Siemtje Möller sagte ab-

schließend: „All das finden wir

bereits in der Region. Wir kön-

nen aber gemeinsam noch bes-

ser werden. Nun müssen wir auf

allen Ebenen dafür sorgen, dass

die öffentliche Infrastruktur und

die Anzahl der guten Arbeits-

plätze erhalten bleibt und aus-

gebaut wird“. Dies gelänge nur

durch einen ganz engen Dialog

zwischen Stadt, Landkreis, Land

und Bund. Der Maschinenbau-

betrieb Deharde jedenfalls sei

eines der Unternehmen, die an

der wirtschaftlichen Erfolgsge-

schichte Frieslands mitschrei-

ben würden, so das Fazit der

SPD-Besucher.

(fb)

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller, Stadtrats-

mitglied Georg Ralle und Landrat Sven Ambrosy im Gespräch

mit Deharde-Gesellschafter Marc Brestrich (re.) bei einem

Rundgang durch die Werkshallen.

Foto: Mandel, SPD

Ausgleich nach Stadtsanierung

Möglichkeit zur vorzeitigen Ablöse für Eigentümer

Varel.

Die Stadt Varel hat

noch einmal darauf hingewie-

sen, dass die Sanierungsmaß-

nahme in der Vareler Innenstadt

zum Jahresende 2018 auslau-

fen wird.

Nach Abschluss des Sanie-

rungsprogramms hat die Stadt

Ausgleichsbeträge über den

mit der Sanierungs einher-

gehenden Wertzuwachs der

Grundstücke im Sanierungs-

gebiet von den Grundstücks-

eigentümern zu erheben, dafür

wird ein Bescheid erstellt.

Es besteht jedoch für alle

betroffenen Grundstückseigen-

tümer die Möglichkeit, schon

vor Ablauf des Sanierungs-

verfahrens mit der Stadt einen

Ablösevertrag über den Aus-

gleichsbetrag zu schließen. Im

Rahmen dieser Ablöseverträge

können den ausgleichsbetrags-

pflichtigen Grundstückseigen-

tümern einige Vorteile gewährt

werden, einen entsprechenden

Beschluss hatten die Gremien

unlängst gefasst.

Informationsschreiben,

in

denen das Prozedere erläutert

wird, wurden grundsätzlich al-

len Grundstückseigentümern in

der letzten Woche zugesandt.

Die Stadt Varel bittet alle

Grundstückseigentümer

im

Sanierungsgebiet, die kein sol-

ches Schreiben erhalten ha-

ben, sich im Rathaus unter

04451/126264 zu melden.

„Bufdis“ gesucht !

Freie Stellen ab 1. August zu besetzen

Varel.

An den Vareler Grund-

schulen sind seit mehrere Jahren

Bundesfreiwilligendienstleitende

(Bufdis) tätig. Sie unterstützen

den Schulbetrieb in vielfältiger

und abwechslungsreicher Wei-

se. Sie betreuen beispielsweise

während der Vormittagsstunden

kleine Lerngruppen, begleiten

den Schwimm- und Sportunter-

richt und zeigen sich auch bei

der Hausaufgaben- und Mittags-

betreuung als hilfreiches Perso-

nal, das nicht nur bei den Kin-

dern sehr beliebt ist. Viele bis-

herige Bufdis sahen ihren Dienst

als Möglichkeit, Grundschulall-

tag und Lehrerberuf gründlicher

kennenzulernen und entschlos-

sen sich anschließend für eine

entsprechende Ausbildung.

Der Bundesfreiwilligendienst

dauert in der Regel ein Jahr und

zum 1. August gibt es bei den

Grundschulen

Osterstraße,

Am Schlossplatz

und

Büppel

noch Stellen zu besetzen.

Der Schulträger trägt die So-

zial- und Krankenversicherungs-

kosten. Kindergeld wird während

des Jahres ebenfalls gewährt.

Außerdem bekommen Bufdis ein

monatliches Taschengeld. Be-

werben können sich Personen

ab 17 Jahren.

Weitere Informationen hierzu

gibt es bei der Sozialarbeiterin

der Grundschule Am Schloss-

platz, Andrea Janßen, unter

v

0176/43033930 oder per E-

Mail an janssen.gsvarel@gmail.

com.

(jg)