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Zetel

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Mit Herzblut ins Finale

Zeteler Tanzgruppe überzeugt bei Dance-Contest

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Glückliche Finalisten: (v.l.n.r.) Tjard Hobbie, Naike Donk, Lilli Rö-

ben, Gesa Witte, Julia Hölken, Julia Janßen, Laurina Böcker, Ida

Renken, Meret Schledorn und Janika Böcker.

Bremerhaven / Zetel.

Bei

dem

Dance-Contest

„Beweg

dein Leben“ der DAK tanzte sich

eine Gruppe des Fitness-Studios

Impuls bis ins Finale der letzten

Sieben. „Als wir, die Videoclip-

Gruppe 3, die Nachricht bekamen,

dass wir es bis ins Finale geschafft

haben, konnten wir es kaum glau-

ben – ein Wahnsinnsgefühl“, be-

richtet Gruppenleiterin Sandra

Ritter sichtlich stolz und mit an-

haltender Euphorie.

Insgesamt gingen über 1.200

Gruppen an den Start. Jede Grup-

pe musste im vorhinein einen Vi-

deoclipmit ihremTanz einreichen.

Per Online-Voting wurde dann ab-

gestimmt, wer weiterkam. Sandra

Ritter, seit zehn Jahren Tanztrai-

nerin des Studios, und ihre Toch-

ter Melana steckten viel Kraft und

Kreativität in das Projekt und er-

arbeiteten tolle Choreographien.

Zudem konnte Carola Schede

gewonnen werden, um professi-

onelle Videos von den Gruppen

zu erstellen. „Sandra und Melana

waren mit viel Herzblut dabei und

haben sich richtig ins Zeug gelegt,

das Ganze zu inszenieren – ich bin

sehr stolz auf die Beiden“, so Ge-

schäftsführerin Andrea Yeung.

Neben der Finalistengruppe

nahm noch eine weitere des Fit-

ness-Studios Impuls an diesem

Wettbewerb Teil. Das Finale fand

dann am vergangenen Samstag

in Bremerhaven statt. In der Jury

saßen neben berühmten Choreo-

graphen auch die Sängerin Loona.

„Dass es dann letztendlich nicht

zum Gesamtsieg gereicht hat, ist

gar nicht so schlimm. Denn allein

bei einem so großen Wettbewerb

ins Finale zu kommen, ist schon

eine tolle Leistung“, betont An-

drea Yeung.

Sicher werde es in nächster Zeit

bei öffentlichen Veranstaltungen

die Möglichkeit geben, auch dem

lokalen Publikum die tollen Tänze

der Videoclip-Gruppen zu präsen-

tieren, fügt sie hinzu. – Wir dürfen

gespannt sein.

Neue Feuerwache für Zetel am Markthamm

Neubau ist mit 2,4 Millionen Euro geplant

Zetel.

In der gemeinsamen

Sitzung des Bau- und Wege-

ausschusses und des Wirt-

schafts-, Finanz- und Feuer-

schutzausschusses wurde der

Entwurf für die neue Zeteler

Feuerwache vorgestellt. Der

Neubau soll auf der Grünfläche

zwischen der alten Wache und

den Mehrfamilienhäusern am

Markthamm entstehen. In der

Sitzung, der viele Feuerwehr-

kameraden beiwohnten, wur-

den nun die Pläne durch das

Architekturbüro „Kapels Archi-

tekten“ erstmals der Öffentlich-

keit gezeigt. Vom Markthamm

aus gesehen (siehe Bild), wird

man auf sechs Stellplätze der

Einsatzwagen schauen, links

davon soll es einen Anbau mit

Schulungsräumen, Büros und

einem

Katastrophenschutz-

raum geben. Durch die Verwen-

dung ortsüblicher Klinker und

Ziegel wird sich das Gebäude

gut in die Gemeinde einglie-

dern. An der vorderen Wand

wird es ein Schild mit dem

Zeteler Wappen und dem Feu-

erwehr-Logo geben, sodass

das Haus als wichtiges öffent-

liches Gebäude erkennbar ist.

Hinter dem Haus werden die

Parkplätze für die Kameraden

eingerichtet. Außerdem wird es

eine getrennte Auf- und Abfahrt

geben, denn es soll zu mög-

lichst wenig Kreuzungspunkten

von ankommenden PKWs und

abfahrenden Einsatzfahrzeu-

gen kommen.

Bürgermeister Heiner Laux-

termann erklärte: „Als freiwilli-

ge Ortsfeuerwehr ist es schon

etwas ganz Besonderes, wenn

man eine komplett neue Feuer-

wache bekommt. So haben wir

in die Planung die Feuerwehr-

kameraden aus Zetel sowie den

Kreisbrandmeister und die Feu-

erwehrunfallkasse mit einbezo-

gen“. Wichtig sei es gewesen,

dass sowohl die Feuerwehr,

wie auch die Jugendfeuerwehr

und der Spielmannszug un-

ter einem Dach untergebracht

werden und genügend Platz

bekommen.

Eine große Neuerung wird

es auch in Zeiten des Zeteler

Marktes geben, denn die Feu-

erwehr wird nicht wie bisher auf

den Bauhof umziehen, sondern

weiterhin die neue Wache be-

nutzen können. Möglich ma-

chen sollen das zwei weitere

Zuwegungen, mit einer etwas

größeren baulichen Verände-

rung. Bisher besteht zwischen

den Straßen Markthamm und

Bohlenbergerstraße eine Ver-

bindung durch einen Fuß- und

Radweg. Diese soll in dem

jetzt vorgelegten Bebauungs-

plan erweitert werden und der

Feuerwehr zu Marktzeiten als

Ausfahrt dienen. Für private

Fahrzeuge wird die Straße ge-

sperrt bleiben, als Fußgänger

oder Fahrradfahrer kann man

den Weg auch noch weiterhin

passieren.

Die angedachten Kosten von

2,4 Millionen Euro sollen nicht

überschritten werden, denn

diese seien ausreichend kalku-

liert, kündigte Lauxtermann an.

„Die Feuerwehr Zetel ist rundum

zufrieden mit den Planungen,

denn alle Belange sind bedacht

worden“, so Gemeindebrand-

meister Stefan Eilers. Natürlich

müsse die Mannschaft sich an

die neue Umgebung gewöh-

nen und ausreichende Alarmü-

bungen machen, aber sich auf

neue Situationen einzustellen

sind Feuerwehrleute gewohnt.

Abschließend nahmen 15

Ausschussmitglieder die Pla-

nungsvorlage zustimmend zur

Kenntnis, es gab lediglich eine

Gegenstimme. Jetzt wird die

vorgestellte Planung weiter im

Verwaltungsausschuss

be-

sprochen und beraten. Wenn

dieser sich dafür entscheidet,

wird es aber auch eine Gemein-

deratsabstimmung geben, da

außerplanmäßige Kosten anfal-

len werden.

(sb)

So soll die Feuerwache einmal aussehenen – Planung aus

Sicht des Markthamms.

Foto: Kapels Architekten