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3. Juni 2017

Sport

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BVB bittet VfL Löningen zum Pokal-Halbfinale

Die Pokalsensation der Bockhorner Basketballer soll weitergehen

Bockhorn.

Pokalwettbe-

werbe schreiben, unabhängig

von der Sportart, immer wieder

Geschichten, in denen der „Klei-

ne“ den klassenhöheren Mann-

schaften zeigt, wo der Hammer

hängt. Auch Basketball-Kreisli-

gist BV Bockhorn stieg als gro-

ßer Außenseiter in den Bezirks-

pokal 2016/17 ein. Er stellte sich

dem Wettbewerb mit 25 weite-

ren, durchweg klassenhöheren

Teams und zog eine breite Er-

folgsspur bis ins Halbfinale.

Der Weg ins Halbfinale

Erstes „Opfer“ der BVB-Bas-

kets war die Bezirksklassenver-

tretung der Jadebaskets Wil-

helmshaven. Der Einzug ins Vier-

telfinale durch den überraschen-

den Sieg gegen den SV Norden-

ham, der gerade den Aufstieg

in die Bezirksoberliga feierte,

löste den nächsten großen Ju-

belsturm der BVB-Akteure aus.

Im Viertelfinale schien die BVB-

Pokaltour 2017 beendet zu sein.

Mit dem vier Ligen höher spie-

lenden SV Ofenerdiek kündigte

sich eine zu große Aufgabe für

Trainer Bujisic und Co an. Doch

auch der Oberligist erlebte in der

Sporthalle Bockhorn sein blaues

Wunder, wurde zwischenzeitlich

regelrecht an die Wand gespielt

und zog am Ende den Kürzeren.

Der BVB stand im Halbfinale!

Topscorer Tobias Jürgens bilan-

ziert: „Ich glaube, dass keiner

von den circa 50-70 lautstarken

Zuschauern in der Halle mit die-

sem Sieg gerechnet hatte, doch

wir haben an uns geglaubt und

gingen mit viel Selbstvertrauen

in die Partie.“

Das Halbfinale

Im Halbfinale tritt der VFL Lö-

ningen in der Bockhorner Halle

an. Die Südoldenburger stellen

den aktuellen Bezirksligamei-

ster Weser-Ems-Süd. Sie si-

cherten sich die Meisterschaft

in einem wahren Parforceritt,

blieben die komplette Saison

ohne Punktverlust und steigen

in die Bezirksoberliga auf.

Der BVB lässt sich von solchen

Ergebnissen aber nicht beirren,

schließlich kann auch er auf eine

verlustpunktfreie Kreisligasai-

son hinweisen. Erst im letzten

Spiel der Aufstiegsrelegation

gab die Mannschaft von Trainer

Miroslav Bujisic ein Spiel ab.

Am Aufstieg in die Bezirksklas-

se änderte sich dadurch jedoch

nichts. Wer will es den Spielern

verdenken, wenn sie jetzt das

„FINALE“ erreichen wollen. Ein-

zug ins Finale oder Ende der Sai-

son – so lautet die Parole für das

Spiel am Pfingstsonntag.

Was spricht für den BVB?

Das ist einmal die Treffsicher-

heit der BVBer, die sich beson-

ders in der Pokalsaison zeigt. In

den letzten drei Pokalspielen er-

zielten sie im Schnitt 86 Punkte.

Nicht zuletzt auch ein Verdienst

der Topscorer Tobias Jürgens

(47 Punkte pro Spiel) und Jannik

Peters (24 Punkte pro Spiel), die

auch kurz vor Saisonende noch

in Bestform spielen. Als wei-

terer Motivationsfaktor dürfte

sich die Aussicht auf ein „Finale

dahoam“ erweisen, das heißt:

Ein Endspiel in eigener Halle,

was der ohnehin schon tollen

Saison mit Meisterschaft und

Aufstieg natürlich das „Sah-

nehäubchen“ aufsetzen wür-

de. Tobias Jürgens ist sicher:

„Auch wenn die Mannschaft

eine lange Saison in den Kno-

chen sitzen hat, ist sie weiterhin

erfolgshungrig und hochmoti-

viert. Das Finale ist jetzt das Ziel

und dafür will das Team noch

einmal alles geben.“ Sollte der

Sprung ins Endspiel gelingen,

wartet dort der Bezirksoberli-

gist BBC Osnabrück, der sich

bereits durch einen Erfolg über

den Bürgerfelder TB qualifiziert

hat. Last, but not least wäre da

noch die Unterstützung durch

die heimischen Fans, die stets

für beste Stimmung in der Halle

sorgten, was auch am Gegner

nicht ohne weiteres abprallte.

Bleibt zu hoffen, dass das Fami-

lienessen zu Pfingsten nicht zu

viele vom Besuch der Halle ab-

hält. Eine gut besetzte Tribüne,

von der die lebhafte Stimmung

aufs Spielfeld schwappt, gehört

einfach zu solch einem Halbfi-

nale eines Pokalwettbewerbes.

Tip-Off ist am Sonntag, den 4.

Juni 2017 um 14 Uhr in der groß-

en Sporthalle an der Oberschule

in Bockhorn.

(mp)

Der Jubel nach dem Sieg gegen Nordenham soll einen Nachfolger finden. Deshalb wollen die

Korbjäger des BV Bockhorn „Volle Kraft voraus!“ spielen und mit einem Sieg über den VfL

Löningen ins Pokalfinale einziehen.

Der TuS Jaderberg ist auf dem Weg in die Fusionsliga!

Jaderberg.

Mit dem 1:0-Er-

folg bei WSC Frisia WHV II, dem

7. der Kreisliga II, hat der TuS

Jaderberg, seines Zeichens

frischgebackener Kreismeister

Wesermarsch, am vergangenen

Mittwoch die Tür zur Fusionsliga

ganz weit aufgestoßen.

Das Tor des Tages erzielte Da-

vid Skibba per Foulelfmeter in

der 88. Minute. „Wir haben ohne

Zweifel Glück gehabt“, resümiert

der Jaderberger Fußballobmann

Wilfried Luers direkt nach dem

Spiel, „Frisia hat sich viele Chan-

cen herausgespielt, doch Gott

sei Dank keine genutzt. Daraus

kann man unserer Mannschaft,

die alles gegeben hat, aber kei-

nen Vorwurf machen!“ Damit

steht fest: „Unverhofft kommt

oft!“, denn es ist noch gar nicht

so lange her, da fristete der TuS

Jaderberg ein eher unspektaku-

läres Fußballerleben im Tabel-

lenmittelfeld der 1. Kreisklasse

Wesermarsch.

In der Saison 2013/14 begann

dann eine erfolgreichere Reise

durch diese Spielklasse, die am

Ende der Spielzeit 2016/17 mit

dem Meistertitel der 1. Kreis-

klasse Wesermarsch endete und

die Mannschaft von Trainer Lutz

Bruns in die Kreisliga führte und

ihr unverhofft die Chance bot,

über die Relegationsrunde in die

17/18 eingeführte Fusionsliga,

vergleichbar mit der Bezirksklas-

se alter Prägung, aufzusteigen.

„Wir fahren ganz locker nach

Wilhelmshaven. Unser eigent-

liches Saisonziel, den Sprung

in die Fusionsklasse A, der ehe-

maligen Kreisliga II, ist erreicht.

Jetzt kommt die Zugabe!“ So

klang es noch am Nachmittag

vor dem Spiel in Wilhelmshaven

aus dem Mund des Jaderberger

„Fußballbosses“ Wilfried Luers.

Und am Ende des Tages steht

die Mannschaft mit einem Bein

in der Fusionsliga.

Mit einem Sieg über den ESV

WHV kann die TuS-Mannschaft

am kommenden

Mittwoch, 7.

Juni,

um 19.30 Uhr auf dem ei-

genen Sportplatz in Jaderberg

den Bonus einfahren für eine

tolle Spielzeit 16/17 und für die

tolle Entwicklung der vergange-

nen vier Spielzeiten. Jaderber-

ger Fußballherz, was willst Du

mehr!

(mp)