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10. Juni 2017

Anzeigensonderthema

25

Sie haben den Garten,

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Tag des Gartens am 12. Juni

Celosien-Blüten – Ein echter Hingucker

Varel.

Über sattgrünem Laub

erheben sich pinkfarbene Fe-

derbüschel und purpurrote Hah-

nenkämme. Die knalligen Blüten

der Celosien sind ein echter

Hingucker für Fensterbank, Bal-

kon oder Beet. Als „junge Wilde“

unter den Sommer-Schönheiten

sehen sie zwar aus, als wären

sie einem exotischen Gemälde

entsprungen. Doch tatsächlich

wachsen sie mitten im Rheinland

heran.

Wer es außergewöhnlich mag,

sollte ab Ende Juni in gut sor-

tierten Blumenläden und Gar-

tencentern nach Celosien Aus-

schau halten. Noch sind diese

Pflanzen, die auch Brandschopf

oder Hahnenkamm genannt wer-

den, ein Geheimtipp. Doch lang-

sam steigt ihre Bekanntheit –

zumal Top-Floristen inzwischen

die Blüten in ihren Sträußen und

Gestecken verwenden. Auch

als pflegeleichte Topfpflanzen

werden Celosien immer popu-

lärer, woran Christoph und Beate

Schönges kräftig mitarbeiten.

Seit drei Jahren bauen sie in

ihrer Gärtnerei in Korschenbro-

ich zwischen Düsseldorf und

Mönchengladbach Celosien in

Pink, Purpur und Gelb an. Dabei

setzt das Familienunternehmen

auf zwei ganz unterschiedliche

Die knalligen Blüten bei einer Celosien-Variante erinnern an

Hahnenkämme und sind ein echter Hingucker für Fenster-

bank, Balkon oder Beet.

Foto: GMH/LV-NRW

Arten. Die eine Variante bildet

spitz zulaufende, plüschige Blü-

tenstände, die an Federboas er-

innern. Noch ungewöhnlicher ist

die Hahnenkamm-Variante, bei

der die Blüten in einer Reihe auf

einem gewellten Band neben-

einandersitzen was von oben an

Gehirnwindungen erinnert.

Den Gärtnern gefallen beide

Blütenformen. „Jede für sich

sieht neuartig und modern aus

und kommt deshalb gerade bei

jungen Leuten gut an“, sagt Chri-

stoph Schönges. Die jahrelange

Arbeit von Züchtern und Gärt-

nern an den neuen Sorten hat

sich also gelohnt. Vermehrt wer-

den Celosien durch Stecklinge.

Das sind Triebspitzen von so

genannten Mutterpflanzen, die

in die Erde gesteckt werden und

dank fachkundiger Behandlung

innerhalb von zwei Wochen Wur-

zeln schlagen. Während des He-

ranwachsens sorgen die Gärtner

dann dafür, dass die Pflanzen

klein und buschig wachsen und

viele Knospen bilden. Dabei ist

Detailwissen gefragt: So sind für

die Blütenbildung Temperaturen

von mindestens 18 Grad sowie

weniger als zwölf Stunden Son-

nenlicht wichtig. „Deshalb arbei-

ten wir mit computergesteuerter

Klimatechnik und schwarzer

Verdunkelungsgewebe“, erklärt

Christoph Schönges.

Kräftige Blütenfarben sind

wiederum abhängig von hoher

UV-Strahlung. Deshalb wach-

sen bei den Schönges die Celo-

sien nicht unter Glas, sondern in

einem Folien-Gewächshaus. „So

werden die Farben richtig knal-

lig“, erklärt der Gärtner. Wenn

die blühenden Pflanzen nach

zehn Wochen Hege und Pflege

schließlich ab Ende Juni in den

Handel kommen, sind sie genüg-

sam und ausdauernd und eignen

sich sowohl als Zimmerpflanze

als auch fürs Freie. „Sie blühen

im Beet oder im Kübel verlässlich

bis zum ersten Frost und sehen

die ganze Zeit über spektakulär

aus“, erklärt der Experte.

(GMH/

LV-NRW)