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10. Juni 2017

Bockhorn / Neuenburg

29

Oldtimermarkt

A 29

Oldenburg-Wilhelmshaven

Info

04453

-

7

333

·

Fax

72

888

www.Bockhorner-Oldtimermarkt.de

RALLYE

Sonntag

Start:

9.30 Uhr

BOCKHORNER

JUNI

JUNI

Freitag nur mit 3-Tage-Ticket

Treffen

Fahrzeugmarkt

Ersatzteilmarkt

b r

00 Oldti

er

kommen

ü e 40

m

36. Internationaler

09.

11.

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Schon vor 65 Jahren ordentlich Tempo in Bockhorn

Georg Ahlhorn (90) besitzt einen Dreirad-Transporter aus den Anfangsjahren seines Fuhrunternehmens

Bockhorn.

Den Bockhorner

Oldtimermarkt hat er natürlich

auch besucht, häufig sogar, „als

neugieriger Besucher“, wie er

sagt. Doch Autos, die gerade 30

oder 40 Jahre alt sind, als echte

Oldtimer anzuerkennen, das

fällt Georg Ahlhorn, Seniorchef

des gleichnamigen Speditions-

betriebes aus Bockhorn, nicht

ganz leicht: Schließlich konnte

Ahlhorn selbst gerade seinen

90. Geburtstag feiern, zudem

nennt er drei durchaus betagte

Nutzfahrzeuge sein eigen aus

einer Zeit, in der das große

Wirtschaftswunder noch bevor-

stand: Auf dem Hof stehen zwei

knallrote Traktoren, Allgaier-

Schlepper von 1951 und 1955.

Außerdem ein fein restaurierter

Dreirad-Pritschenwagen vom

Typ Tempo A 400 aus dem Jahr

1941. Für alle hat Georg Ahlhorn

Blechschilder anfertigen lassen,

die auf das jeweilige Baujahr

hinweisen – und für sich selbst

hat er nun anlässlich seines 90.

Geburtstages auch eines be-

schafft. Schmunzelnd hängt er

sich für ein Foto das Schild um

den Hals, ganz nach dem Motto

„Wer ist nun hier der echte Old-

timer?“

Mit dem Tempo-Transporter

verbinden Georg Ahlhorn und

seine Frau Anna ganz beson-

dere Erinnerungen: „Mit solch

einem Wagen hat mal alles an-

gefangen“, erinnert sich Anna

Ahlhorn, „damit ist mein Mann

damals jeden Tag unterwegs

gewesen, Kohlen ausliefern.“

Damals, das war 1952. Zwei

Jahre später folgte ein Ford-

Lastwagen vom Typ BB, der

hatte schon die sechsfache

Nutzlast. 1956 dann schaff-

te Georg Ahlhorn einen 1956

Mercedes-Haubenlastwagen

an, einen Kipper mit Allradan-

trieb und immerhin 90 PS.

In den 1960er Jahren folgte

der Einstieg mit Lastzügen für

den Stückgutverkehr, später

kamen Tieflader für Schwer-

und Spezialtransporte hinzu.

Seit mehr als 30 Jahren schon

zeichnen die Söhne Gerd

und Wilfried Ahlhorn für das

Logistikunternehmen mit Sitz

in Bockhorn und Langenhagen

verantwortlich, Aufträge in ganz

Europa werden abgewickelt.

So hat Georg Ahlhorn auch

mal die Zeit, sich mit den hi-

storischen Nutzfahrzeugen im

Fuhrpark zu beschäftigen. Der

Tempo-Transporter, der wie

einst den Schriftzug „Kohlen-

handlung & Fuhrunternehmen

Georg Ahlhorn“ trägt, hat auch

schon an der Friesland-Rallye

im Rahmen des Bockhorner

Oldtimermarktes

teilgenom-

men. Vielleicht ist der Tempo A

400 auch an diesem Wochen-

ende auf dem Marktgelände

zu sehen. „Wenn unser Fahrer

Zeit und Lust hat“, wie Georg

Ahlhorn sagt. Mit immerhin fast

76 Jahren auf dem Blechbuckel

steht dem Schmuckstück dort

ohne Frage ein Plätzchen unter

den mehr als 5.000 erwarteten

Autoklassikern zu.

(tz)

Oldtimer-Quartett aus Bockhorn: Georg Ahlhorn feierte vor wenigen Tagen seinen 90. Ge-

burtstag und ist mit „Baujahr“ 1927 der Älteste in dieser Runde. Mit einem Dreirad-Transpor-

ter Tempo A 400 (später „Hanseat“, links im Bild) legte Ahlhorn Anfang der 1950er Jahre den

Grundstein für das bis heute bestehende Familienunternehmen.

Foto: Michael Tietz

Neuenburg.

Für die Auffüh-

rung „De wilden Höhner geevt

Vossalarm“ der Theaterkids am

niederdeutschen Theater Neu-

enburg sind noch drei Termine

angesetzt.

Interessierte haben noch

Möglichkeit, Karten für die Ter-

mine am

Samstag, 10. Juni,

und

Mittwoch, 14. Juni,

im

Theaterbüro und der Abend-

kasse zu erstehen. Für Schu-

len sind zwei Aufführungen am

Montag, 12. Juni,

jeweils um 9

und 11 Uhr geplant. Der Eintritt

für Kinder beträgt vier, für Er-

wachsene sechs Euro.

Zum Inhalt des Stückes:

Die wilden Hühner sind in

heller Aufregung: Sprotte hat

Fuchsalarm gegeben – In der

Geheimsprache der Mädchen-

bande heißt das Lebensgefahr,

denn Sprottes Oma will ihre

Hennen schlachten. Kurzer-

hand beschließen die Mädchen

ihre geliebten Maskottchen zu

entführen. Doch wie sollen sie

24 laut gackernde Hühner ab-

transportieren, ohne dass Oma

Slättberg es merkt? Und vor

allem – wohin mit den Tieren?

Schließlich haben die wilden

Hühner immer noch kein eige-

nes Bandenquartier.

Ob sie vielleicht ausnahms-

weise ihre alten Feinde, die

Jungs von den Pygmäen, fra-

gen sollen?

„Wilde Höhner“ als Tierretter

Noch Karten für drei Aufführungen erhältlich

Oma zeigt Sprotte ihre neue

Pistole, die sie gerade erhal-

ten hat.

Foto: Rolf Renken